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Abeku Afful nach GMC 6: Mit einem Arm kann man nicht gewinnen.

Abeku Afful bei GMC 6. (Foto: Nazariy Kryvosheyev)

Am vergangenen Samstag kam es in Castrop-Rauxel zum Aufeinandertreffen zweier German-Top-Ten-Mittelgewichte in Kerim Engizek und Abeku Afful. Nach einer tollen ersten Runde, in der Engizek mit einem eingesprungenen Kniestoß aus der Ecke kam und Afful mit Takedowns antwortete, geriet der Hamburger im Laufe der zweiten Runde ins Hintertreffen und wurde schlussendlich nach Punkten geschlagen (GNP1.de berichtete). Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Afful ab der zweiten Runde mit einer Schulterverletzung weiter kämpfen musste.

"Irgendwie bin ich in der zweiten Runde falsch gefallen und dann war mein Arm plötzlich taub. Da wusste ich eigentlich, das Ding ist heute gelaufen." Für Abeku Afful, der im vergangenen Jahr eine Schultereckgelenksprengung hinnehmen musste, allerdings kein Grund, aufzugeben. "Meine Ecke hat schon gemeint, es reicht. Aber ich hab mir gedacht, wir ziehen das durch bis zum Ende. Man muss sich gerade machen."

Vor allem im letzten Durchgang wurde auch den Zuschauern in der Halle klar, dass mit Afful irgendetwas nicht in Ordnung war. "In der dritten Runde hab ich meinen Arm kaum noch hoch gekriegt, sondern hab nur versucht, nicht runter zu gehen." Dabei musste Afful zahlreiche Treffer einstecken, blieb aber auf den Beinen und hielt bis zum Ende durch. "Ich bin schon von vielen Leuten hart geschlagen worden und Kerim hat wirklich hart geschlagen, aber um mich schlafen zu schicken, hat's nicht gereicht."

Im Interview mit GNP-TV spricht Afful auch über die Schwierigkeiten, sich als Trainer eines Teams auf einen eigenen Kampf vorzubereiten und über die Zukunft. Das komplette Interview findet ihr hier:

Kerim Engizeks Einschätzung zum Kampf findet ihr unter folgendem Link: Kerim Engizek: „Abeku hat einen Schädel aus Beton"