Interviews

5 Fragen an Dave Menne

Der ehemalige UFC-Champion Dave Menne (Foto: mmalinker.com)

GroundandPound: Danke, für das Interview. Vor etwa zwei Wochen bist du in Brasilien gegen Murilo Bustamante angetreten, wie hast du das Duell in Erinnerung?
Dave Menne: Ich habe viel Respekt vor Murilo als Wettkämpfer und Mann. Ich weiß nicht, ob ihr den Kampf gesehen habt, aber ich denke irgendjemand hat eine Statistik aufgezeichnet. In der zweiten und dritten Runde lag ich bei 60 zu 8 Schlägen, 3 zu 1 in Takedowns und fast 5 Minuten Bodenkontrolle im Vergleich zu Murilos 15 Sekunden (Anmk. d. Red.: Menne unterlag einstimmig nach Punkten).

In den letzten Jahren bist du nicht so oft angetreten, was waren die Gründe?
Ich habe aufgrund von gesundheitlichen Problemen weniger gekämpft. Nachdem das meiste davon vorüber war und ich bei Bellator war, starb mein Vater, ein halbes Jahr später meine Mutter und kurz danach mein Bruder.

Du bist schon eine Weile im Geschäft, kannst du dich noch an deinen ersten Kampf erinnern?
Ich kann  mich an „Hook and Shoot“ erinnern, es waren nicht meine ersten Kämpfe, aber früh in meiner Karriere. Es ist amüsant an die Zeit in Evansville, auf der Suche nach einem Gym, zu denken. Dort ohne Handschuhe in einem Gym mit gepolsterten Wänden zu kämpfen.

Wie war es dann für dich, als du den Sprung in die UFC schafftest?
Als ich zum ersten Mal in der UFC war es noch etwas anderes, als heute. Aber es war trotzdem ein großer Unterschied plötzlich in einer ausverkauften Halle anzutreten, bei all den Medien und Berühmtheiten.

Was sind die größten Veränderungen im MMA-Sport seit du deine Karriere im Jahr 1997 begonnen hast?
Die größte Veränderung ist die Popularität des Sports und die Berichterstattung in den Medien. Ich denke, durch die neue FOX-Entwicklung und die Zunahme in den Mainstream-Medien, zusammen mit einem steigenden Interesse weltweit, ist das Ende noch lange nicht erreicht.