Kolumnen

Strikeforce oder doch UFC?

Andrei Arlovski

Der momentan vertragslose Andrei Arlovski (15-7) könnte, trotz seiner sportlichen Misere von zwei KO-Niederlagen in Folge, eine rosigen Zukunft bevor stehen. Durch die Ausfälle von Antonio Minotauro Nogueira und UFC Schwergewichtschampion Brock Lesnar befindet sich die Königsklasse der weltgrößten MMA-Organisation ein wenig in der Krise. Selbst Dana White gab vor kurzem zu, dass er mit den Ausfällen der beiden Kämpfer einer sehr konfusen Situation im Schwergewicht gegenüber stehe.

Dies könnte sich nun für den bärtigen Pitbull aus äußerst positiv auswirken. White trauerte seinem einstigen UFC Schwergewichtschampion schon oft hinterher und bezeichnete seinen Rauswurf als einen großen Fehler. Aufgrund seines Free Agent Status, könnte White diesen Fehler nun ausbügeln und Arlovski zurück in die UFC holen.

Arlovski verlor sein Debüt bei Strikeforce gegen Brett Rogers. Deshalb darf man davon ausgehen, dass die amerikanische Organisation zwar noch Interesse an dem gebürtigen Weißrussen hat, ihm jedoch in nächster Zeit keinen Main Fight bieten wird. Zudem dürfte sich dieser Status auch finanziell bemerkbar machen.

Es bleibt abzuwarten, wohin es Arlovski ziehen wird. Eines steht jedoch fest: Wenn Arlovski noch einmal in der UFC kämpfen möchte, dann wäre jetzt mit Sicherheit ein günstiger Zeitpunkt.