Kolumnen

GNP1-Prognosen für UFC 194

Jose Aldo und Conor McGregor bestreiten den Hauptkampf. (Foto: Florian Sädler)

Herzlich Willkommen zur neuesten Ausgabe unserer hauseigenen Expertentipprunde. Dieses Mal werden wir für UFC 194 einen Blick in unsere Kristallkugeln werfen und unsere Einschätzungen zu fünf Hauptkämpfen abgeben.

Für die Veranstaltung am heutigen Samstag geben Elias Stefanescu, Fabian Habel, Alexander Petzel-Gligorea, Kai Ruhle und Dorian Szücs ihre Prognosen ab:

Jose Aldo vs. Conor McGregor

Elias: Das wird eine spannende Sache, meiner Meinung nach. Die Tagesform kann hier entscheiden. Wer übermütig in die Partie zieht, kann bestraft oder belohnt werden. Sollten beide in Bestform auftreten, wird es womöglich über die Zeit gehen und als Materialschlacht enden. Für McGregor spricht der Reichweitenvorteil, die Präzision sowie der unkonventionelle Kampfstil, mit dem so viele Gegner vor Aldo nicht zurecht kamen. Konditionell ist der Ire ebenfalls auf der Höhe und vermag es im Kampf zusätzlich durch "Trashtalk" den Kontrahenten aus der Fassung zu bringen. Sollte McGregor hart treffen, könnte er gar einen vorzeitigen Finish erzwingen. Ob es auf den Boden gehen wird? Beide Kämpfer ziehen es vor, sich im Stand zu messen. Wenn Aldo allerdings beweglich bleibt und seine harten Lowkicks einsetzt, könnte es schmerzhaft werden für McGregor. Ob er die Kicks parieren kann auf Dauer? Zudem ist der Ire offen für den Konter der rechten Overhand - das wird Aldo ebenfalls studiert haben. Es steht viel auf dem Spiel und Nerven könnten eine Rolle spielen. Hier kann alles passieren. Ich gehe davon aus, dass McGregor trotz Hype-Train nicht durch die Deckung Aldos kommt und über die Zeit nach Punkten knapp verliert. Mein Tipp: Jose Aldo nach Punkten

Fabian: Lange mussten wir uns gedulden, nun ist es endlich so weit. Die beiden besten Federgewichte der Welt stehen sich im Octagon gegenüber. Neben den persönlichen Differenzen ist der Kampf vor allem stylistisch gesehen sehr interessant. Aldo traf im Laufe seiner Karriere selten auf Rechtsausleger, hat nun in Conor aber einen solchen vor sich. Aldos primäre Waffe, sein rechter Outside Lowkick auf das vordere Bein seines Gegners, ist deshalb nicht wie gewohnt üblich. Auf der anderen Seite ist McGregor jedoch nicht dafür bekannt, Legkicks überhaupt zu blocken. Der Ire wird vor allem versuchen, seine linke Gerade ins Ziel zu bringen und den Kampf im Stand zu halten. Gelingt ihm dies, kann er Aldo einen kurzen Abend bereiten, wenn nicht könnte er durch die Lowkicks im Verlaufe der fünf Runden an Mobilität verlieren. Zudem muss McGregor zeigen, ob er am Boden mit einem hochklassigen BJJ-Schwarzgurt mithalten kann. Conor McGregor durch T.K.o. in Runde 2

Alexander: Heute wird er enden, der Hype um Conor McGregor. Übrig bleiben wird ein realistisches Bild eines fantastischen Kämpfers, der an José Aldo aber nicht vorbei kommt. Denn ich vertraue auf den Brasilianer. McGregor hat zwar den Vorteil der K.o.-Power und ein sehr starkes Kinn, aber was bringt das einem, wenn man den Großteil des Kampfes auf dem Rücken verbringt? Genau, wenig. Wenn Aldo clever ist, bringt er den Kampf schnell und oft zu Boden. Damit kann er sich nicht nur Kraft für die späten Runden sparen, sondern auch McGregors stärkste Waffen neutralisieren. Im Stand dürfte es auf Dauer zu gefährlich für "Scarface" werden. Hier muss er dem Dauerdruck McGregors entgegen wirken und in die Mitteldistanz kommen, wo er seine Leg Kicks anbringen kann und die Reichweite des Iren keine Rolle mehr spielt. Ich denke, Aldo wird zu Beginn noch mit McGregor im Stand bleiben um ein Zeichen zu setzen, aber dann den einfacheren Weg über die Matte gehen. José Aldo durch Submission in Runde 4

Kai: Es ist das Duell, auf dass die MMA-Fans gewartet haben. Nun kann McGregor endlich zeigen, ob er auf seinem großen Mundwerk auch Taten folgen lassen kann. Bisher ging es in der UFC immer gut für McGregor aus. Auf beiden Kämpfern wird ein Druck liegen, der diesen Kampf lähmen kann. Aber eines ist sicher: dieser Kampf wird spannend bis zum Ende. Beide sind motiviert. Aldo will zeigen, dass er zu Recht einer der besten „Pound for Pound“-Kämpfer ist. McGregor will zeigen, dass er keine Eintagsfliege als Champion ist. Jose Aldo nach Punkten

Dorian: Endlich ist es so weit! Ich bin unglaublich gespannt auf diesen Kampf und denke, dass die Zuschauer hier eine tolle Schlacht zu sehen bekommen werden. McGregor wird wie gewohnt mit variablen Kicks und Schlägen angreifen. Aldo wird mit Sicherheit seine gefürchteten Low Kicks zum Einsatz bringen, sie werden aber nicht im Fokus seines Gameplans stehen. Ich rechne damit, dass Aldo den Kampf früher oder später auf den Boden verlagern wird, denn dort hat McGregor die größten Defizite und sollte klar unterlegen sein. Sollte er sich mit McGregor im Stand messen wollen, wird es eine ausgeglichene Sache. Ich tippe auf einen Sieg durch Ground and Pound. Jose Aldo via T.K.o. in Rd. 3

Chris Weidman vs. Luke Rockhold 

Elias: Ebenfalls eine enge Partie mit zwei Top-Athleten. Für Weidman spricht meiner Meinung nach die Erfahrung als Champion. Er hat ordentlich Selbstbewusstein getankt, ist stark mit den Takedowns und solide im Boxen. Er kassiert jedoch gerne mal den einen oder anderen Schlag, um einen Konter ins Ziel zu bringen. Rockhold wird das ausnutzen können. Der Herausforderer schlägt hart und ist sehr beweglich. Auch ringerisch dürfte ihn Weidman nicht überraschen können und er ist meiner Meinung nach variabler im Stehen. Ich sehe Rockhold vorne, vorzeitig innerhalb der fünf Runden. Mein Tipp: Luke Rockhold durch T.K.o. in Runde 4

Fabian: Zum ersten Mal muss Weidman seinen Titel gegen einen Amerikaner verteidigen und dürfte in Rockhold seinen schwersten Gegner vor sich haben. Der Teamkollege von Daniel Cormier und Cain Velasquez verfügt über herausragende Schnelligkeit, einen sauberen linken Headkick und sehr gute Fähigkeiten am Boden. Rockhold hat deutlich mehr Möglichkeiten, den Titel mit nach Hause zu nehmen, muss sich jedoch vor den ringerischen Fähigkeiten des Champions hüten. In einem Duell im Stand dürfte der Herausforderer die Nase vorne haben, deshalb kann es gut sein, dass Weidman zu seinen Wurzeln zurückkehrt und durch Takedowns einen Punktentscheid zu seinen Gunsten entscheidet. Wie gut Rockhold von seinem Rücken aus agiert bleibt abzuwarten. Der Schlüssel zum Erfolg für Rockhold ist es, den Champion im Stand nicht zu unterschätzen. Diesen Fehler hat vor ihm schon Anderson Silva gemacht… Luke Rockhold durch T.K.o. in Runde 4

Alexander: Ich kann mich immer noch nicht mit voller Gewissheit auf einen der beiden Kontrahenten festlegen. Beide bringen ein so unglaubliches Gesamtpaket mit in den Käfig, dass einem das Wasser im Mund zusammen läuft. Rockhold hat fantastisches BJJ, eine phänomenale Athletik und im Stand mit seinen Kicks starke Argumente für einen Sieg. Weidman könnte jedoch auf den Punktezetteln glänzen, da er mit seinem Vorwärtsgang als aktiverer Kämpfer wahrgenommen wird. Zudem hat er Dynamit in den Fäusten und ist auch am Boden fast unschlagbar. Daher bezweifle ich, dass der Gürtel hier wechseln wird. Rockhold hat alle Anlagen, um ihm den Titel zu sichern. Wenn da auf der anderen Seite nicht Weidman stehen würde. Der Champ ist viel zu stark, um vorzeitig unterzugehen und hat mit seinem Dauerdruck, den vereinzelten Takedowns und der Kontrolle am Boden auch die richtige Taktik, um den Punktsieg zu holen. Wenn die Luft für fünf Runden reicht. Es wird eng, aber Chris Weidman nach Punkten

Kai: Was für ein Jahresabschluss! Dieser Titelkampf steht dem anderen in nichts nach. Beide können sowohl im Stand als auch am Boden kämpfen. Falls der Kampf auf den Boden geht, sehe ich Rockhold vorne. Er liebt den Bodenkampf und hat oft genug gezeigt, dass er jederzeit einen Aufgabegriff ansetzen kann, um den Kampf für sich zu entscheiden. Es wird ein langer und harter Kampf, aber ich denke, Weidman wird Rockhold stoppen, indem er sich nicht zu Boden ringen lässt und aus dem Stand heraus seine Treffer setzen wird. Chris Weidman durch T.K.o. in Runde 3

Dorian: Es ist sehr schwer hier einen Sieger zu tippen. Chris Weidman hat seit seinem überraschenden Titelgewinn durchweg überzeugt und wurde oftmals klein geredet. Im Stand setzte er seine Gegner durch seinen kontinuierlichen Vorwärtsgang unter Druck. Über seine hervorragenden ringerischen Fähigkeiten braucht man nicht reden. Rockhold hat ebenfalls ein sehr rundes Gesamtpaket. Er kann im Stand gut austeilen, macht seinen Gegner am Boden das Leben schwer und ist körperlich eine Wucht. Sollte der Kampf über die Distanz gehen, sehe ich Weidman einen souveränen Punktsieg einfahren. Mich würde es aber auch überhaupt nicht wundern, wenn Rockhold den Champion in den ersten beiden Runden erwischt. Luke Rockhold via T.K.o. in Runde 2

Yoel Romero vs. Ronaldo Souza

Elias: Zwei sehr explosive Kämpfer, die sich wohl im Stand messen werden, bis es auf die Matte geht. Dort hat Souza den Vorteil aus der Oberlage - ebenso Romero aus der Oberlage. Wer unten liegt hat den Nachteil. Zudem wird Kondition eine Rolle spielen, besonders dort sehe ich Souza vorne. Er wird es taktisch angehen und am Ende wohl nach Punkten gewinnen, sofern Romero ihn nicht herunterringen kann und damit selbst den Vorteil erzielt. Mein Tipp: Ronaldo Souza nach Punkten

Fabian: Während ein paar Minuten später Weidman und Rockhold den Titel unter sich ausmachen, dürfte bis dahin schon der nächste Herausforderer feststehen. Sowohl Romero als auch Souza sind hoch dekorierte Bodenkämpfer, die inzwischen auch im Stand nicht zu unterschätzen sind. Romero wird versuchen, den Kampf in der ersten Runde durch K.o. zu entscheiden. Sollte ihm dies nicht gelingen, ist „Jacare“ der große Favorit. Der Brasilianer besitzt die deutlich bessere Ausdauer und wird diese nutzen, um den Kampf auf den Boden zu verlagern. Dort sollte der mehrfache BJJ-Weltmeister leichtes Spiel haben. Entscheidet er sich jedoch dazu, seine boxerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, hat Romero die Kraft, um auch in den späteren Runden den entscheidenden Schlag zu platzieren. Ronaldo Souza durch Submission in Runde 3

Alexander: Der nächste Hammer-Kampf. Schade, dass sich diese beiden Monster nicht fünf Runden lang gegenüberstehen, dann wäre die Entscheidung deutlich einfacher. So wird es eine sehr enge Begegnung, die ich aber nicht über die Distanz gehen sehe. Romero macht, obwohl schon 38 Jahre alt, immer noch Fortschritte im MMA-Sport. Dazu bringt der Kubaner sein olympisches Ringen und hammerharte Fäuste mit ins Octagon. Was ihm jedoch zum Verhängnis werden könnte, ist seine langsame Kampfführung. Romero verlegt sich oft auf einzelne Schläge, die dafür verheerende Wirkung haben, wenn sie landen. Hier könnte Souza mit mehr Aktivität und Geschwindigkeit im Stand punkten. Dass der Brasilianer Romero auf den Rücken werfen und dort halten kann, bezweifle ich nämlich. So muss "Jacaré" sein Heil im Stand suchen und Romero beschäftigten, damit diesem schnell die Luft ausgeht. Klingt einfach, ist es aber bei weitem nicht. Vor allem nicht, wenn jeder Schlag des "Soldier Of God" das Ende des Kampfes bedeuten kann. Aber ich glaube, dass heute der Tag des Krokodils ist und er einen müden Romero kurz vor Ende des Kampfes zur Aufgabe bringen kann. Ronaldo Souza durch Submission in Runde 3

Kai: Ein spannendes Match, mit zwei ähnlichen Kampfstilen. Wer seinen Gegner als erstes auf den Boden bekommt, wird hier am Ende die Faust heben. Yoel Romero hat bewiesen, dass er mittlerweile die Klugheit besitzt sein Ringen effektiv einzusetzen. Souza wird ihn allerdings sehr zermürben um dann selber einen Aufgabegriff anzusetzen. Man darf gespannt sein, wer hier seinen Plan durchsetzen kann oder ob beide mit ganz anderen Plänen agieren werden. Sollten sich beide neutralisieren, könnte Romero hier seinen Gegner auspunkten und so den Kampf für sich entscheiden. Yoel Romero nach Punkten

Dorian: Ich mag Yoel Romero, denke aber, dass Souza hier das Rennen machen wird. Er ist sowohl im Stand als auch am Boden brandgefährlich. Romero kann den Kampf zwar jederzeit auf den Boden verlagern, könnte sich dort aber zügig in einer Submission wiederfinden, wenn er "Jacare" nicht nach wenigen Sekunden mit Ground and Pound stoppt. Im Stand hat Romero unglaubliche Power und kann auch in den späteren Runden trotz abfallender Ausdauer jeden Gegner stoppen. Ich erwarte hier einen Kampf, der fast ausschließlich im Stand geführt wird. Souza wird aus der Distanz arbeiten und Romero allmählich die Luft rauben. Dann kann er in der letzten Runde zum finalen Stoß ausholen. Ronaldo Souza via T.K.o. in Runde 3

Demian Maia vs. Gunnar Nelson

Elias: Zwei BJJ-Experten im direkten Duell. Ich denke, dass es trotz Bodenkampf-Skills besonders im Stehen spannend wird, da beide ihr Kickboxen aufgepeppt haben. Evtl. wird dort sogar die Entscheidung gesucht. Auf der Matte sehe ich Maia vorne, wenn auch hier die Kondition entscheiden wird. Der Brasilianer schwächelt manchmal, was Nelson ausnutzen könnte. Einen vorzeitigen Sieg sehe ich allerdings nicht, da beide Athleten als sehr zäh gelten. Mein Tipp: Gunnar Nelson nach Punkten

Fabian: Von den beiden Bodenkampf-Spezialisten erwarten sich viele ein Duell voller spektakulärer Takedowns und ständigen Positionswechseln. Oft haben wir in solchen Ansetzungen jedoch genau das Gegenteil gesehen. Keiner der beiden versucht überhaupt, den Kampf zu verlagern. Dieses Szenario erwartet uns auch hier. Nelson hat zwar die Power für einen vorzeitigen Sieg, wird aber kein Risiko eingehen und vor allem sichere Treffer landen. Sein defensives Ringen wird genügen, um den Bodenkampf zu vermeiden und sich gegen einen alternden Demian Maia den Punktsieg zu sichern. Gunnar Nelson nach Punkten

Alexander: Ein fast vergessener Kampf unter all den Talenten im Hauptprogramm. Schade, dass Nelson und Maia nicht direkt auf der Matte starten. Das wollen die Fans schließlich sehen. So könnte es darauf hinauslaufen, dass sich beide im Stand versuchen. Nelson sehe ich hierbei eigentlich für stärker an und sein Karate ist teilweise schwer auszurechnen. Aber wie auch bei Romero ist es oft die wahrgenommene Aktivität, die den Unterschied macht. Und hier punktet Maia, weil er mehr Druck macht, auch wenn er dabei nicht sonderlich effektiv ist. Takedowns dürften auch von ihm ausgehen. Ein Finish sehe ich in diesem Duell nicht kommen. Demian Maia nach Punkten

Kai: Bodenkampf vom feinsten verspricht diese Ansetzung. Ich hoffe, dass der Kampf zu Boden geht. Sollte dieser Kampf nicht zu Boden gehen, wird es eher ein Krampf über drei Runden, wo Nelson die bessere Figur machen wird. Im Stand sehe ich bei Maia Defizite, die nur sein Bodenkampf wegmachen kann. Gunnar Nelson nach Punkten

Dorian: Auch wenn beide Kämpfer erstklassige BJJ-Skills haben, rechne ich mit einem überwiegend im Stand geführten Kampf. Maia hat sich in den letzten Jahren stark im Stand verbessert und auch Nelson hat unter Beweis gestellt, dass er ordentliche Schläge austeilen kann. K.o. schlagen wird er den zähen Demian Maia jedoch nicht. Maia wird drei Runden lang Druck machen und sich den Punktsieg sichern. Demian Maia nach Punkten

Max Holloway vs. Jeremy Stephens

Elias: Hier wird es krachen. Stephens ist im Infight brandgefährlich, während Holloway aus der Distanz Gegner auseinandernimmt. Ich gehe davon aus, dass Holloway hier strategisch klug boxen wird und vereizelte Takedowns einstreut, um am Ende den Punktsieg einzufahren. Stephens wird alles auf eine Karte setzen, für einen krachenden K.o. Mein Tipp: Max Holloway nach Punkten

Fabian: Zu Beginn der Hauptkarte erwartet uns gleich ein Kandidat für den Kampf des Abends. Holloway gilt als der klare Favorit, hat es jedoch mit einem äußerst zähen Jeremy Stephens zu tun. Beide haben ihre Stärken im Stand, deshalb wird sich der Großteil des Aufeinandertreffens dort abspielen. Stephens ist mit mehr Kraft gesegnet, Holloway besitzt jedoch mehr Reichweite und eine solidere Technik. Das sollte reichen, um „Lil Heathen“ auszupunkten. Gegen Ende könnte Stephens sein Glück in einigen Takedowns suchen, zum Sieg reicht es aber nicht mehr. Max Holloway nach Punkten

Alexander: Endlich ein vermeintlich einfach zu tippender Kampf. Stephens hat möglicherweise die größte Schlagkraft der Gewichtsklasse und ein steinhartes Kinn. Holloway ist jedoch der weitaus variablere Kämpfer mit mehr Reichweite und besserem Bodenkampf. Und im Gegensatz zu Dennis Bermudez wird er nicht in einen Kniestoß hinein shooten, sondern Stephens überlegt und taktisch klug auf die Matte befördern, wo er ihn einschlafen lässt. Max Holloway durch Submission in Runde 2

Kai: Die Begegnung könnte entweder rasch, nach einem wilden Schlagabtausch durch K.o. enden, oder man kann sich auf ein taktisches Geplänkel vorbereiten. Beide Kämpfer können starke Schläge austeilen. Stephens erwarte ich etwas gefährlicher im Stand, wenn man auf seine K.o.-Statistik blickt. Jeremy Stephens durch T.K.o in Rd. 3

Dorian: Max Holloway wird aus der Distanz mit Jabs arbeiten und Jeremy Stephens irgendwann zu Boden befördern, wo er ihn zur Aufgabe zwingt. Max Holloway via Submission in Runde 3