Kolumnen

GnP Geschichtsstunde: Velasquez, Hughes, EliteXC und Silva

GnP Geschichtsstunde

In unserer Rubrik „Geschichtsstunde" werfen wir jeden Montag einen Blick ins Geschichtsbuch des MMA-Sports und erinnern an die sportlichen und persönlichen Ereignisse, die in der jeweils vergangenen Kalenderwoche ihr Jubiläum hatten. Diese Woche mit: Cain Velasquez, Matt Hughes, EliteXC und Anderson Silva.

26. Oktober 2013: Machidas Neuanfang im Mittelgewicht
Die Pläne, vom Halbschwergewicht ins Mittelgewicht zu gehen, hatte der Brasilianer Lyoto Machida schon eine Weile. Doch erst nach seiner Niederlage gegen Phil Davis im August 2013 fasste er endgültig den Entschluss, die Gewichtsklasse zu wechseln. Bereits am 26. Oktober 2013 feierte Machida sein Debüt in der Klasse bis 84 Kilo. Im Hauptkampf von UFC Manchester traf er auf einen Mann, mit dem er kurz zuvor noch trainiert hatte: Mark Munoz. Von Freundschaft jedoch keine Spur, als Machida Munoz in der ersten Runde mit einem gewaltigen Tritt zum Kopf eiskalt ausknockte.

25. Oktober 2008: Das überraschende Debüt von JDS
Mit der geballten Erfahrung aus sieben Profikämpfen reiste der Brasilianer Junior Dos Santos in die USA, um am 25. Oktober 2008 bei UFC 90 gegen seinen Landsmann Fabricio Werdum anzutreten. Werdum hatte zuvor Brandon Vera und Gabriel Gonzaga besiegt und ging als haushoher Favorit in den Kampf gegen den großen Unbekannten. Dos Santos zeigte schon damals seine boxerisches Klasse und schlug Werdum nach 80 Sekunden mit einem Aufwärtshaken K.o.

23. Oktober 2010: Velasquez schlägt Lesnar in Titelkampf
Einer der am meisten erwarteten Kämpfe in der Schwergewichtsklasse fand am 23. Oktober 2010 bei UFC 121 statt. Der ungeschlagene Senkrechtstarter Cain Velasquez traf auf den Champion Brock Lesnar. Velasquez setzte Lesnar von Beginn an unter Druck und erzwang noch in der ersten Runde den Kampfabbruch. Mit diesem Sieg wurde er der erste Schwergewichtschampion mit mexikanischen Wurzeln in der Geschichte aller Kampfsportarten.

21. Oktober 2010: Ben Askren wird Bellator-Champion
Damals noch wegen seines zu ringerlastigen Kampfstils kritisiert, gewann der unbesiegte Ben Askren am 21. Oktober 2010 bei Bellator 33 den Weltergewichtstitel von Bellator MMA. Askren setzte sich gegen den Champion Lyman Good einstimmig nach Punkten durch. Askren vertedigte seinen Titel vier Mal, ehe er Bellator MMA vor zwei Jahren den Rücken kehrte und bei One FC anheuerte.

21. Oktober 2006: PRIDE FC in Amerika
Nach 63 Veranstaltungen in Japan stellte PRIDE FC ihren Ring am 21. Oktober 2006 erstmals in den USA auf. PRIDE 32 fand in der UFC-Heimat Las Vegas, Nevada statt und präsentierte einige spektakuläre Kämpfe: Fedor Emelianenko düpierte Mark Coleman, Mauricio Rua zwang Kevin Randleman zur Aufgabe, Josh Barnett ließ Pawel Nastula abklopfen und Dan Henderson gewann gegen Vitor Belfort.

22. Oktober 2004: Hughes bezwingt GSP
Nach der Abwanderung des bisherigen Champions BJ Penn kam es am 22. Oktober 2004 bei UFC 50 zum Aufeinandertreffen von Matt Hughes und Georges St. Pierre. Hughes war St. Pierres Idol und der junge Kanadier war so nervös, dass er Hughes beim Staredown nicht einmal in die Augen blicken konnte. Eine Sekunde vor Schluss der ersten Runde nutzte Hughes eine Unachtsamkeit St. Pierres, um einen Kimura mit einem Armhebel zu kontern und ihn zur Aufgabe zu zwingen. Hughes wurde damit zum zweiten Mal Weltergewichtschampion der UFC.

20. Oktober 2008: EliteXC stellt Betrieb ein
Zwei Wochen nachdem das große Zugpferd Kimbo Slice in vierzehn Sekunden gegen Seth Petruzelli verloren hatte, stellte die amerikanische MMA-Organisation EliteXC ihren Betrieb ein. Signifikante Schulden der Muttergesellschaft Pro Elite sowie mangelndes Interesse seitens Investoren und Käufern hatten die für den 8. November 2008 angekündigte Veranstaltung zunichte gemacht.

20. Oktober 2007: Silva dominiert Franklin erneut
Knapp ein Jahr, nachdem Anderson Silva den Mittelgewichtstitel der UFC von Rich Franklin gewonnen hatte, trafen die beiden in einem Rückkampf aufeinander. Dieser fand am 20. Oktober 2007 bei UFC 77 in Franklins Heimatstadt Cincinnati, Ohio statt. Wie bei ihrem ersten Aufeinandertreffen, war Franklin Silvas vielfältiger Offensive nicht gewachsen. In der zweiten Runde war es erneut ein Kniestoß, der Franklin die Lichter ausknipste.