Kolumnen

GnP Geschichtsstunde: Fedor vs. Cro Cop, Couture und Big Nog

In unserer Rubrik „Geschichtsstunde" werfen wir jeden Montag einen Blick ins Geschichtsbuch des MMA-Sports und erinnern an die sportlichen und persönlichen Ereignisse, die in der jeweils vergangenen Kalenderwoche ihr Jubiläum hatten. Diese Woche mit: Fedor vs. Cro Cop, Randy Couture, Antonio Rodrigo Nogueira und Anderson Silva.

31. August 2013: Pettis wird UFC-Champion
Anthony Pettis gewann die Leichtgewichtstitel von UFC und WEC und beide Male knöpfte er die Gürtel Benson Henderson ab. Am 31. August 2013 ließ er Henderson bei UFC 164 in seiner Heimatstadt Milwaukee, Wisonscin in der ersten Runde in einem Armhebel abklopfen. Seitdem hat Pettis nicht mehr gekämpft. Ab diesem Monat wird er wieder zu sehen sein, allerdings erst einmal als einer der Trainer von „The Ultimate Fighter 20".

31. August 2001: Profidebüt von Nick Diaz
Nick Diaz stieg am 31. August 2011 zum ersten Mal in den Käfig. Bei einer Veranstaltung der „IFC Warriors Challenge" in Oroville, Kalifornien zwang er Mike Wick mit einem Triangle Choke zur Aufgabe. Knapp ein Jahr danach gewann er in seinem zweiten Profikampf den Weltergewichtstitel der Organisation mit einem Punktsieg über seinen späteren UFC-Kollegen Chris Lytle.

29. August 2009: Kampf der Schwergewichtslegenden
Im Hauptkampf von UFC 102 trafen am 29. August 2009 zwei der erfolgreichsten MMA-Kämpfer überhaupt aufeinander: Randy Couture, ehemaliger UFC-Champion im Schwergewicht und Halbschwergewicht, kämpfte gegen Antonio Rodrigo Nogueira, der als einziger Kämpfer die Schwergewichtstitel von UFC und PRIDE gewann. Nogueira gewann den „Kampf des Jahres" nach drei Runden einstimmig nach Punkten.

28. August 2010: Boxen gegen MMA
Im ersten und einzigen „Freakshowfight" der Zuffa-Ära kam es am 28. August 2010 bei UFC 118 zum Kampf zwischen dem fünffachen UFC-Champion Randy Couture und dem mehrfachen Box-Weltmeister James Toney. Im Glauben, dass Boxer den MMA-Kämpfern überlegen seien, stieg Toney ohne vernünftiges MMA-Training gegen Couture ins Octagon. Der hatte leichtes Spiel mit Toney und zwang ihn in wenigen Augenblicken mit einem Arm Triangle Choke zur Aufgabe.

28. August 2005: Fedor bezwingt Cro Cop
Einer der am meisten erwarteten Kämpfe in der Geschichte des MMA-Sports fand am 28. August 2005 bei PRIDE Final Conflict 2005 in Japan statt. Der dominante Schwergewichtschampion Fedor Emelianenko traf auf den berühmt-berüchtigten Mirko „Cro Cop" Filipovic – Russland gegen Kroatien, Sambo gegen Kickboxen. Viele glaubten, Cro Cop könnte Emelianenkos unglaubliche Siegesserie stoppen, aber stattdessen kontrollierte Emelianenko das Duell in allen Bereichen, inklusive des Standkampfs. Nach 15 Minuten trug er einen einstimmigen Punktsieg davon.

28. August 2002: Big Nog tappt Sapp
Dass Technik, Hebelkraft und Kondition purer Kraft, Gewalt und Masse überlegen sind, bewies Antonio Rodrigo Nogueira am 28. August 2002, als er bei PRIDE Shockwave in Tokio gegen das 160 Kilo schwere Monster Bob Sapp in den Ring stieg. Sapp nahm den Kampfsport damals noch Ernst und hatte in dem Jahr seine ersten beiden MMA-Kämpfe durch K.o. gewonnen. Nogueira war zu der Zeit amtierender Schwergewichtschampion von PRIDE und hatte eine Bilanz von 16-1-1. Er kassierte zwar die Prügel seines Lebens, schaffte es aber in der zweiten Runde, das müde gewordene Monster mit einem Armhebel zur Aufgabe zu bringen.

27. August 2011: UFC kehrt nach Brasilien zurück
1998 veranstaltete die UFC zum letzten Mal in Brasilien, dem Mutterland von Vale Tudo und BJJ. 13 Jahre lang mussten die leidenschaftlichen brasilianischen Kampfsportfans auf die Rückkehr der UFC warten. Am 27. August 2011 stellte sie ihr Octagon endlich wieder dort auf, wo vieles angefangen hat. Die Tickets für UFC 134 waren in 74 Minuten ausverkauft. In Rio de Janeiro traten die brasilianischen Legenden Anderson Silva, Mauricio „Shogun" Rua und Antonio Rodrigo Nogueira im Hauptprogramm an. Selbstredend, dass sie ihre Kämpfe mit Leichtigkeit für sich entschieden.

26. August 2001: Erster Titel für Anderson Silva
Fünf Jahre bevor Anderson Silva seine Regentschaft in der UFC begann, holte er sich seinen ersten großen Titel. Am 26. August 2001 bezwang er den japanischen Senkrechtstarter Hayato „Mach" Sakurai bei Shooto 7 in Osaka einstimmig nach Punkten. Damit wurde er neuer Mittelgewichtschampion von Shooto.