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Vincent Feigenbutz feiert glückliche Titelverteidigung

Vincent Feigenbutz bleibt Interkontinental-Champion der IBF. Doch auch beim Sieg über den Südafrikaner Ryno Liebenberg bleibt ein bitterer Nachgeschmack, denn Feigenbutz profitierte von einem Kampfabbruch nach einem Cut bei seinem Gegner. Zuvor feierte Nina Meinke den Gewinn zweier WM-Titel.

Die Serie für Ryno Liebenberg geht weiter. Der Südafrikaner kann außerhalb seiner Heimat einfach nicht gewinnen. Dabei sah es gegen Vincent Feigenbutz anfangs sehr gut aus. Das frühere Halbschwergewicht Liebenberg spielte seine Physis aus und lieferte dem Karlsruher einen unterhaltsamen Kampf, wobei er Feigenbutz immer wieder an den Seilen stellen konnte und dort mit harten Uppercuts punktete.

Feigenbutz hatte ebenfalls seine Momente und konnte früh eine Platzwunde auf der Stirn Liebenbergs öffnen, gab aber Runde um Runde ab. Diese Platzwunde sollte ihn am Ende jeoch vor einer Niederlage bewahren, denn aus dem Nichts brach der Ringrichter den Kampf in der sechsten Runde ab, ohne den Ringarzt zu konsultieren. Eine unverständliche Entscheidung, die von lautstarker Kritik begleitet wurde. Feigenbutz behielt damit glücklich seinen Interkontinental-Titel.

Zuvor sicherte sich Nina Meinke den WM-Titel der GBU und WIBF mit einem einstimmigen Punktsieg über die Italienerin Vissia Trovato. Meinke wurde dabei schnell in einen wilden Kampf hineingezogen und von der mutig attackierenden Italienerin unter Dauerdruck gesetzt, sodass sie ihre technischen Vorteile kaum ausspielen konnte. Ein Niederschlag in der sechsten Runde brachte die Berlinerin schließlich auf die Siegerstraße. Sie gewann am Ende ein enges Duell überraschend deutlich nach Punkten.