Ergebnisse

Vasyl Lomachenko gewinnt nächsten WM-Titel

Vasyl Lomachenko (Foto: ESPN)

Aller guten Dinge sind drei. Nachdem Vasyl Lomachenko mit dem Gürtel der WBO und WBA nach London reiste, holte sich der Ukrainer im Duell zweier Olympiasieger gegen Luke Campbell auch den vakanten Leichtgewichtstitel der WBC.

Dabei erwischte der Engländer den besseren Start. Campbell sicherte sich die erste Runde mit einer guten Linken, während Lomachenko noch seinen Gegner studierte. Der Ukrainer begann erst in der zweiten Runde, wurde aktiver und arbeitete mit dem Jab und seiner Linken. Doch Campbell ließ sich nicht verunsichern. Der Engländer schlug gut mit und blieb im Kampf.

In der fünften Runde wurde es zum ersten Mal brenzlig für den Engländer, nach Körpertreffern wurde er an den Seilen gestellt und konnte sich nicht mehr befreien, das Rundenende half ihm dabei. Doch der 31-Jährige erholte sich und konnte weiter mithalten und in der siebten Runde gute Treffer setzen, bevor ein rechter Haken Lomachenkos die Runde auf den Kopf stellte. Erneut geriet der Engländer unter Dauerfeuer.

Damit zog Lomachenko immer weiter auf den Punktzetteln davon, konnte sich zwischenzeitlich sogar eine Runde zurücklehnen, war dann aber am Ende des Kampfes trotzdem noch da. Mit einer ansatzlosen Rechten landete er im vorletzten Durchgang sogar noch einen Niederschlag, in der letzten Runde konnte Campbell nur durch eine Ringer-Einlage den Treffern des Ukrainers entgehen. Am Ende stand ein klares Urteil zu Gunsten des Ukrainers zu Buche, der mit zwei Mal 119 zu 108, und ein Mal 118 zu 109 den nächsten WM-Titel gewann.

Skurriles Ende im Kampf um Fliegengewichts-WM

Skurril wurde es im Kampf um den WBC-Titel im Fliegengewicht. Titelverteidiger Charlie Edwards hatte es dabei mit dem Mexikaner Julio Cesar Martinez zu tun und der Mexikaner machte dem Champion das Leben nicht nur schwer, sondern schickte ihn in der dritten Runde mit Körpertreffern auf die Bretter. Doch dann brachte er sich selbst um den Lohn. Denn als Edwards aufs Knie ging, um angezählt zu werden, landete Martinez noch einen harten Leberhaken.

Zwar war der Ringrichter noch nicht eingeschritten, um Edwards anzuzählen, doch der Engländer befand sich klar am Boden, der Treffer war somit illegal. Nachdem Martinez anschließend zuerst zum Sieger erklärt wurde, da Edwards nicht mehr auf die Beine kam, wurde dieses Urteil schnell zurückgenommen und der Kampf direkt zum No Contest entwertet.

Anschließend gewann Alexander Povetkin einen höhepunktarmen Kampf gegen Hughie Fury und sicherte sich damit den Internationalen Schwergewichtstitel der WBA.