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Rany Saadehs Brave-Debüt endet in kontroverser Niederlage

Rany Saadehs (re.) Brave-Debüt endet kontrovers (Foto: Brave CF)

Rany Saadehs Debüt für Brave CF endete gegen Kasum Kasumov in einer umstrittenen Niederlage. Nur zweieinhalb Minuten gewährte der Ringrichter dem Berliner, bevor er den Kampf überraschend abbrach.

Dabei sah es anfangs noch gut aus für Saadeh. Der Berliner tänzelte leichtfüßig um seinen Gegner herum. Nach kurzem Abtasten war es jedoch Kasumov, der den Kampf per Judo-Wurf auf die Matte verlagerte und in Saadehs Guard landete. Saadeh griff von dort aus das Bein seines Gegners an und arbeitete an Submissions, aus denen sich Kasumov nur mit Mühe und mithilfe einer Hammerfist befreien konnte.

Kasumov wechselte in die Side Mount und setzte prompt einen Von-Flue-Choke an. Dieser sah zwar eng aus, schien Saadeh jedoch recht wenig auszumachen. Doch noch bevor sich der Berliner aus der Submission befreien konnte, brach der Ringrichter den Kampf aus dem Nichts ab. Saadeh hatte weder abgeklopft, noch sonst ein Zeichen zur Aufgabe gegeben und schüttelte im Moment des Abbruchs auch seinen Kopf. Doch es half nichts. Der Kampf wurde beendet, Kasumov zum Sieger erklärt.

Auf Nachfrage des Berliners gab der Ringrichter an, dass es für ihn so ausgesehen habe, als wäre Saadeh im Aufgabegriff eingeschlafen. Da Saadeh im Moment des Abbruchs seinen Kopf schüttelte, eine offensichtliche Fehleinschätzung des Ringrichters.