Ergebnisse

Penzer, Crawford, Naruszczka und Dana siegen in Titelkämpfen

Respect.7

Das Kampfsportevent des Jahres sollte es werden und das Kampfsportevent des Jahres ist es auch geworden. Respect.7 war für Ben Helm und Sebastian Tlatlik, die Veranstalter von Respect.FC, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur großen Zusammenarbeit mit Worldwide Mixed Martial Arts. Mit einer hochkarätig besetzten Fightcard, wie sie es in Deutschland noch nicht gegeben hat, lockten sie knapp 3.400 Kampfsportfans in die ausverkaufte Eishalle in Essen, die für eine erstklassige Stimmung sorgten.

Angefangen von der Rampe über die riesige Videoleinwand bis zu den Lichteffekten war die Produktion so professionell, wie man es von den amerikanischen Veranstaltungen gewohnt ist. Abgesehen von den organisatorischen Mängeln beim Einlass ist die Generalprobe für die wegweisende Respect.8-Veranstaltung am 22. September in Wuppertal hervorragend geglückt.

Ein Hinweis in eigener Sache: Im YouTube-Kanal von GnP-TV werden seit gestern Nacht alle Kämpfe sowie exklusive Post-Fight-Interviews hochgeladen.

Der Hauptkampf von Respect.7 war ein klassisches Duell zwischen Standkämpfer und Bodenkämpfer. Der Stuttgarter BJJ-Braungurt Nicolas Penzer (Stallion Cage), der getrost zu den besten Bodenkämpfern Deutschlands gezählt werden kann, forderte den schlagkräftigen Thaiboxspezialisten Sebastian Risch (Free Fight Team Bremen) um den Mittelgewichtstitel von Respect.FC heraus.

Verkehrte Welt dann zu Beginn des Kampfes: Penzer traf mit einem Kniestoß aus dem Thaiclinch, Risch erzielte ein Takedown. Damit hatte sich Risch jedoch freiwillig in Penzers Element begeben. Penzer setzte seine Guard hoch an und drehte sich dann in einen Armhebel, aus dem es für Risch kein Entkommen mehr gab. Da war selbst Stargast Fedor Emelianenko verblüfft.

Penzer feierte damit im siebten Profikampf seinen siebten Aufgabesieg in Runde eins. Der Wiedereinstieg in die „German Top Five“ dürfte für den frischgebackenen Respect.FC Mittelgewichtschampion die logische Folge sein.

Crawford gewinnt Weltergewichtstitel

Ruben Crawford (Combat Club Cologne), die deutsche Nr. 1 im Weltergewicht, und der Haudegen Steve Mensing (Golden Glory Berlin) kämpften um den vakanten Weltergewichtstitel von Respect.FC. In der ersten Runde lieferten sie sich einen harten und technisch sauberen Boxkampf. Beide landeten ihre Treffer, wobei es der international erfahrene Mensing dem Kölner Senkrechtstarter im Stand nicht leicht machte. Mensing versuchte drei Takedowns gegen Crawford, die Crawford alle verteidigte.

Zu Beginn der zweiten Runde ließ Crawford mehrere Schlagsalven über sich ergehen, ehe er Mensing mit einem Kniestoß zum Kopf auf die Matte schickte. Crawford sprang ihm entschlossen hinterher und beendete den Kampf mit heftigem Ground and Pound. Der Respect.FC Weltergewichtstitel ist nun nach dem Cage Fight Night Weltergewichtstitel der zweite große Gürtel in Crawfords Besitz.

Naruszczka verteidigt Halbschwergewichtstitel

Der ungeschlagene Pole Marcin Naruszczka (Okninski MMA) und der deutsche MMA-Veteran Mario Stapel (Team Serious Fighter) kämpften bei Respect.7 weit über ihrer natürlichen Gewichtsklasse, als sie um den Titel im Halbschwergewicht antraten.

Naruszczka, der den Gürtel bei Respect.6 gegen Manuel Masuch gewonnen hatte, marschierte aggressiv auf Stapel zu. Der konterte im Rückwärtsgang mit einem linken Haken, der Naruszczka in die Knie zwang. Naruszczka rettete sich mit einem Takedown gegen Stapels Nachsetzen.

Auf dem Boden attackierte Naruszczka Stapel aus der Side Control mit Kniestößen, die den Ringrichter nach einer Weile dazu bewegten, den Kampf abzubrechen – der zehnte Sieg im zehnten Kampf für Naruszczka.

Erfolgreiches Mittelgewichtsdebüt für Azaitar

Abu Azaitar (Combat Club Cologne) hatte sich für sein Debüt im Mittelgewicht nicht irgendjemanden als Gegner ausgesucht, sondern gleich die Nr. 1 in Deutschland, Martin Zawada (Pride Gym Düsseldorf). Es war nicht nur deswegen ein brisanter Kampf, weil es ein nordrhein-westfälisches Städteduell zwischen Köln und Düsseldorf war, sondern weil Zawada Azaitars Teamkollegen Farbod Fadami im November besiegt und Azaitar ihn daraufhin herausgefordert hatte. Beide wurden von ihren zahlreich erschienenen Anhängern frenetisch angefeuert.

Azaitar eröffnete die Begegnung mit einem Lowkick, während Zawada früh versuchte, seinen Jab zu etablieren. Nachdem er einen Kick von ihm abgefangen hatte, stieß Azaitar Zawada auf die Matte, ging aber nicht hinterher. Zurück im Stand lieferten sie sich einen ausgeglichenen Schlagwechsel, dann traf Azaitar mit einem Bodykick und einem Lowkick. Azaitar ging weiter nach vorne und schlug Zawada mit einer Schlagsalve nieder. Er setzte mit Ground and Pound nach, aber Zawada holte sich die Guard und stand wieder auf.

Zawada begann die zweite Runde mit einem Spinning-Backkick, Azaitar brachte wieder seinen Bodykick ins Ziel. Azaitar marschierte weiter vorwärts, lief dann aber in einen Konter von Zawada. Zawada versuchte ein Takedown, doch Azaitar landete in der Oberlage und arbeitete von nun an aus Zawadas Guard heraus. Zawada stand wieder auf. Azaitar traf mit Schlägen und konterte anschließend einen weiteren Takedownversuch mit Kniestößen. Auf dem Boden setzt er mit Ground and Pound aus der Half Guard nach.

In der dritten Runde rüttelte Zawada Azaitar mit einem Aufwärtshaken durch, brachte ihn dann aber aus dem Clinch nicht zu Boden, weil sich Azaitar am Ringseil festhielt. Nach einem Schlagwechsel gelang Zawada dann doch ein Takedown. Zawada holte sich die Mount und legte mit Ground and Pound los. Azaitar gelang kurzzeitig ein Sweep, doch Zawada stellte schnell die ursprüngliche Position wieder her. Azaitar gab Zawada seinen Rücken, der versuchte dann, mit Schlägen eine Lücke zu öffnen, um den Rear Naked Choke anzusetzen. Wäre die Runde noch ein wenig länger gegangen, hätte Zawada damit vielleicht Erfolg gehabt, so aber hielt Azaitar bis zum Schluss der Runde durch.

Alle drei Punktrichter werteten den Kampf mit 29-28 für Azaitar. Zawada und sein Team waren mit dem Urteil jedoch nicht einverstanden und kündigten an, offiziell Protest einlegen zu wollen.

Stefan findet in die Erfolgsspur zurück

Der Karlsruher Janosch Stefan (Mach 1), die deutsche Nr. 5 im Schwergewicht, stieg erstmals seit seiner Niederlage gegen Sultan Kasanow wieder in den Ring. Sein Gegner war der K-1-Spezialist Murat Gezerci (Fight Lounge Dortmund), der bei Respect.7 sein Profidebüt gab.

Stefan ging im Stand kein unnötiges Risiko ein, sondern verlagerte den Kampf gleich mit einem Trip-Takedown auf den Boden. Dort passierte er Gezercis Guard und setzt ihm nach einem Kniestoß zum Kopf mit Schlägen zu, abwechselnd aus der Side Control und der Knee-on-Belly-Position. Gezerci zeigte gute Nehmerqualitäten, und so ging Stefan zum Keylock über, mit dem er seinen Gegner schließlich zur Aufgabe brachte.

Dana verteidigt Leichtgewichtstitel durch Disqualifikation

Das Leichtgewichtstitelduell zwischen Cengiz Dana (Combat Club Cologne)  und dem Polen Adam Golonkiewicz (Lutadores Opole) hatte das Potential für einen sehr unterhaltsamen Kampf, doch leider wurde es von Golonkiewicz‘ wiederholten Regelverstößen überschattet.

Golonkiewicz wurde früh aufgrund eines Kniestoßes in Danas Unterleib verwarnt. Dana erholte sich davon und klingelte Golonkiewicz mit einem Kniestoß zum Kopf und einer Schlagsalve an. Golonkiewicz brachte Dana zu Boden, doch dann ergänzte er seine Schläge mit einem verbotenen Ellenbogenstoß und bekam dafür eine gelbe Karte und einen Punktabzug.

Dana hatte im Stand weiterhin die Vorteile. Golonkiewicz verlagerte das Geschehen auf den Boden, doch der Ringrichter orderte die beiden schnell wieder in den Stand zurück. Dana presste Golonkiewicz in die Ringecke, der „wehrte“ sich mit einem wuchtigen Kniestoß in Danas Unterleib.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht ging Dana zu Boden, der Kampf wurde unterbrochen. Dana bekam Zeit, um sich zu erholen, aber er war so schwer getroffen, dass er Mühe hatte, selbstständig auf die Beine zu kommen. Dana ist ein sehr zäher Kämpfer, und wenn einer wie er nicht weitermachen kann, weiß man, wie verheerend dieser Treffer war. Der Ringrichter disqualifizierte Golonkiewicz für seinen wiederholten Regelverstoß, Dana ist weiterhin Leichtgewichtschampion von Respect.FC.

Asrih bleibt in neuer Gewichtsklasse ungeschlagen

Der Holländer Hyram Rodriguez (ATF Militia) brachte den „Ultimate Fighter 13“-Teilnehmer Nordin Asrih (Pride Gym Düsseldorf) früh mit einem Haken zu Fall, doch seine Freude darüber währte nicht lang. Kaum war Rodriguez Asrih auf die Matte gefolgt, fand er sich auch schon in Asrihs Triangle Choke wieder.

Rodriguez weigerte sich abzuklopfen, also ließ Asrih ihn in dem Würgegriff einschlafen. Asrih, die deutsche Nr. 2 im Leichtgewicht, feierte damit in seiner neuen Gewichtsklasse den zweiten Aufgabesieg im zweiten Kampf.

Hein im Pech

Nick Hein (Combat Club Cologne) holte den kurzfristig eingesprungenen Polen Jordan Bloch (Shi-Kon Lodz) mit einem Takedown von den Beinen, aber bevor er ihm weiter zusetzen konnte, unterbrach der Ringrichter den Kampf.

Hein hatte sich anscheinend bei dem kurzen Schlagwechsel vor seinem Takedown einen Cut über dem rechten Auge zugezogen. Weder Ringrichter noch Ringarzt wollten ihn damit weiterkämpfen lassen, und so siegte Bloch durch TKO.

Lewon erhöht auf 6-0

Im inoffiziellen Finale des CFN-Mittelgewichtsturniers feierte Rafal Lewon (MMA Spirit Frankfurt) seinen sechsten vorzeitigen Sieg im sechsten Kampf. Lewon warf seinen Gegner Maurice van Waeyenberghe (Fight Fabrik Bremerhaven) auf die Matte und verteidigte sich anschließend mit Hammerschlägen gegen Triangle Choke und Armhebel.

Nachdem sich Lewon frei gekämpft hatte, sorgte er mit hartem Ground and Pound für den Kampfabbruch. Ein Sieg, mit dem sich Lewon garantiert für noch größere Aufgaben empfohlen haben dürfte.

Balanda schlägt Ozyurt

Im einzigen Frauenkampf von Respect.7 setzte sich die Polin Kamila Balanda (Akademia Sarmatia) gegen die Türkin Hatice Ozyurt (Team Gunyar) durch. Nach einer unterhaltsamen ersten Runde, in der beide Kämpferinnen Akzente setzen konnten, verbrachte Balanda die zweite Runde fast durchgängig in der Mount. Balanda attackierte zwar mit Ground and Pound, aber sie konnte Ozyurt damit nicht in Bedrängnis bringen.

In Runde drei nahm Balanda nach einem Takedown direkt die Mount ein. Erneut attackierte sie mit Ground and Pound. Diesmal drehte sich Ozyurt zum Schutz auf den Bauch, woraufhin Balanda in die Back Mount gelangte. Von dort aus zwang sie Ozyurt mit dem Rear Naked Choke zur Aufgabe.

Lothmann begeistert Publikum

Im September verzückte Jörg Lothmann (Team Marshmallow) die Respect.FC-Fans mit einem Fersendrehkick-KO, der bei den GnP-Awards zum „Knockout des Jahres“ gewählt wurde, und auch bei Respect.7 kämpfte er sich in die Herzen der Fans. Der Magdeburger Veteran Maik Stumbries (La Onda Sportcenter) wusste um die Qualitäten des BJJ- und Karate-Schwarzgurts und begann dementsprechend etwas zögerlicher, als man es von ihm gewohnt ist.

Lothmann feuerte erst einen Highkick ab, dann setzte er mit dem Fersendrehkick nach, vor dem sich Stumbries jedoch in Sicherheit brachte. Nach Lothmanns Kniestößen aus dem Thaiclinch ging Stumbries mit einem Lowkick in die Offensive. Lothmann machte mit Schlägen, einem Highkick und einem Kniestoß weiter.

Danach zerrte er Stumbries auf die Matte und setzte aus einer Sprawl-Position den Anaconda Choke an. Stumbries verteidigte sich zunächst, aber Lothmann ließ nicht locker und zwang ihn zur Aufgabe.

Sikic weiterhin unbesiegt

Der sowohl als Amateur als auch als Profi ungeschlagene Berliner Vladimir „Vlado“ Sikic (IMAG) zeigte gegen den Kölner Stefan Larisch (Team Andyconda), dass mit ihm in Zukunft in der deutschen Weltergewichtsklasse auf jeden Fall zu rechnen ist. Sikic erarbeitete sich in der ersten Runde mit Kniestößen und einem Spinning-Back-Kick die Vorteile im Stand, Larisch suchte mit einem Single-Leg-Takedown den Bodenkampf.

Larisch setzte einen Guillotine Choke an, aber Sikic gelangte in die Side Control und befreite sich. Es ging zurück in den Stand, wo Sikic Larischs Takedown abwehrte und dann selbst eines erzielte. Aus der Turtle-Position traf er bis zum Ende der Runde mit Schlägen und Kniestößen.

Nach einem Highkick von Sikic wollte Larisch mit einem Single-Leg-Takedown den Bodenkampf erzwingen, aber Sikic wehrte es ab. Dann holte Sikic Larisch mit einer Schlagkombination von den Beinen. Sikic setzte mit Ground and Pound nach, aber Larisch schützte sich. Er ließ Larisch wieder aufstehen, nur um ihn kurz darauf in der Ringecke erneut niederzuschlagen. Sikic folgte Larisch auf den Boden und beendete den Kampf mit weiteren Schlägen.

Janik müht sich gegen Neuling Kekik

Der Pole Marek Janik (Lutadores Opole) hatte gegen den in Holland trainierenden Türken Özcan Kekik (Tatsujin Dojo) mehr Probleme als erwartet. Kekik, der bislang nur Amateurkämpfe bestritten hatte, sprang kurzfristig und ohne Vorbereitung ein, um bei Respect.7 sein Profidebüt zu geben, weswegen Janik im Vorfeld als klarer Favorit galt.

Janik sicherte sich in allen drei Runden Takedowns, nach denen er mit gezielten Schlägen agierte, mal aus der Side Control, mal aus der Mount. Kekik klammerte und ackerte jedoch so geschickt, dass Janiks Treffer kaum Wirkung zeigten. Dessen ungeachtet werteten nach den fünfzehn Minuten alle drei Punktrichter den Kampf für Janik.

Antar gewinnt Drei-Runden-Schlacht gegen Kalejaiye

Das Duell zwischen den Holländern Sami Antar (Oosterbaan Gym) und Deji Kalejaiye (Angelo Gym) wurde in ihrem Heimatland mit großer Spannung erwartet, und als sie bei Respect.7 in den Ring stiegen, wusste man auch schnell, wieso das so ist. Der Begriff „Deckung“ schien für die beiden Thaiboxer ein Fremdwort zu sein, und so bekriegten sie sich drei Runden lang mit Schlägen, Kniestößen und Kicks.

Im Laufe der fünfzehn Minuten waren beide mehrmals angeklingelt, die Zuschauer bejubelten jeden ihrer Schlagwechsel. Insgesamt traf Antar häufiger und auch effektiver, weswegen ihm die drei Punktrichter verdient den einstimmigen Punktsieg zusprachen.

Müller und Loewke siegen in Semi-Pro-Kämpfen

Eröffnet wurde Respect.7 von zwei Semi-Pro-Kämpfen. Zunächst waren der Newcomer Phillip Müller (Team Undisputed/Pantarei Aachen) und der kurzfristig eingesprungene Pole Valid Ishaev (Okninski MMA) an der Reihe. Müller gelangte nach einem Trip-Takedown die Back Mount und zwang Ishaev mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe.

Der ungeschlagene Fabian Loewke (Fight Lounge Dortmund) brachte den Debütanten Marcus Joebges (Team Marshmallow) aus dem Clinch zu Boden und erarbeitete sich die Mount. Nach etwas Ground and Pound nutzte Loewke einen Befreiungsversuch von Joebges aus, um ihm auf den Rücken zu klettern. Anschließend holte er sich mit dem Rear Naked Choke den Aufgabesieg.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Respect.7
21. April 2012
Eishalle Essen

Respect.FC Mittelgewichtstitelkampf
Nicolas Penzer bes. Sebastian Risch (c) via Armhebel nach 1:00 in Rd. 1

Respect.FC Weltergewichtstitelkampf
Ruben Crawford bes. Steve Mensing via TKO nach 1:00 in Rd. 2

Respect.FC Halbschwergewichtstitelkampf
Marcin Naruszczka (c) bes. Mario Stapel via TKO nach 1:18 in Rd. 1

Abu Azaitar bes. Martin Zawada nach Punkten (einstimmig)
Janosch Stefan bes. Murat Gezerci via Keylock nach 2:55 in Rd. 1

Respect.FC Leichtgewichtstitelkampf
Cengiz Dana (c) bes. Adam Golonkiewicz via DQ nach 4:58 in Rd. 1

Nordin Asrih bes. Hyram Rodriguez via Triangle Choke nach 2:07 in Rd. 1
Jordan Bloch bes. Nick Hein via TKO (Cut) nach 1:12 in Rd. 1
Rafal Lewon bes. Maurice van Waeyenberghe via TKO nach 1:40 in Rd. 1
Kamila Balanda bes. Hatice Ozyurt via Rear Naked Choke nach 1:53 in Rd. 3
Jörg Lothmann bes. Maik Stumbries via Anaconda Choke nach 3:53 in Rd. 1
Vladimir Sikic bes. Stefan Larisch via TKO nach 2:00 in Rd. 2
Marek Janik bes. Özcan Kekik nach Punkten (einstimmig)
Sami Antar bes. Deji Kalejaiye nach Punkten (einstimmig)
Fabian Loewke bes. Marcus Joebges via Rear Naked Choke nach 1:50 in Rd. 1
Phillip Müller bes. Valid Ishaev via Rear Naked Choke nach 3:40 in Rd. 1