Ergebnisse

Fucz und Zulic verteidigen TItel.

Es war das erwarte schwere Duell. Aber als Kämpferin wollte IKBF-Weltmeisterin Ania Fucz (Mujoken Ki Dojo) gegen starke Gegnerinnen antreten und mit der amt. WFCA-Weltmeisterin Chajmaa Bellakhai (Siam Gym) bekam sie auch eine unbequeme Gegnerin. Während sie beide in der ersten Runde noch beschnupperten, übernahm die Titelverteidigerin ab Runde 2 das Heft in die Hand. Mehr Speed, mehr Power kam von der Weltmeisterin Fucz. Die Aachenerin überzeugte zudem durch die variable Art ihres Kampfstils, die es Herausforderin Bellakhai schwer machte in den Kampf zu finden. Schocksekunde in Runde 4, wiederholte setzte Bellakhai den Ellenbogen ein und handelte sich dafür folgerichtig einen Minuspunkt ein, womit diese natürlich nicht einverstanden war. Bereits in Runde 1 wurde sie verwarnt, wobei sie Fucz dabei die Nase platt machte. Für einen Moment hatte man den Eindruck das der Kampf kippen könnte. Doch Fucz wollte sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und gab ganz im Stile einer Kämpferin nicht kleinbei und zog die Marschroute voll und ganz durch. Am verdienten Punktsieg gab es dann am Ende auch garnichts zu rütteln. Quervergleich sind zwar nicht immer ganz einfach, aber ein Duell mit WKA-Weltmeisterin Dr. Christine Theiss (Stekos) wäre sicherlich ein reizvolles Duell, das auch bei Zuschauern und Kampfsportfans sicherlich großen Anklang finden würde.

Im Schnelldurchgang und das war so nicht zu erwarten, erledigte IKBF-Europameister Leo Zulic (Mujoken Ki Dojo) seine Aufgabe die da hies Tobias Eijgelshoven (Aihato Gym). Schon das erste Aufeinandertreffen der beiden konnte Zulic für sich entscheiden. Angefeuert von seinen Fans zeigte der Titelverteidiger gleich wer der Herr im Ring ist. Wer sich auf ein längeres Duell eingestellt hatte, der wurde enttäuscht. Bereits in Runde 1 musste Eijgelshoven nach harten Körpertreffern bereits angezählt werden. Es sah nicht gut aus für den Herausforderer. Nur Augenblicke später zog Zulic eine Backfist durch. Genau im jenen Moment lies Eijgelshoven seine Deckung hängen - mit Folgen. Der Holländer wurde schwer getroffen und musste erneut angezählt werden. Dabei öffnete sich eine Platzwunde an seinem Kopf. Das Aus und die erfolgreiche Titelverteidigung für Zulic.

Der "alte Hase" Dirk Brosowski war als Favorit in die erste Vorausscheidung für das Deutschlandfinale des Kings Cup eingestiegen. In seinem Halbfinale hatte er nur zu Beginn Probleme mit Martin Hoppe (Carabao) und konnte sich mit einem einstimmigen und verdienten Punktsieg für das Finale, später am Abend qaulifzieren, wie auch für das Deutschlandfinale am 10. September in Rülzheim. Sein Gegner wurde im zweiten Halbfinale zwischen Lokalmatador Sebastian Brandt (Mujoken Ki Dojo) und Sabio Quiala (Bodyguard) gesucht. Ein gutes Duell welches die beiden Youngster zeigten. In Runde 2 erwischte Brand, Quiala mit einem Knie im Gesicht. Der Schützling von Ex-Weltmeister Rene Müller wurde angezählt und der Kampf auch gleich gestopp da sich 2 Cuts bei Quiala geöffnet hatten. Somit stand Sebastian Brandt als zweiter Finalteilnehmer fest. Im Finale lies Brosowski dann keinen Zweifel aufkommen, das er den Ring als Sieger verlassen will. Brandt zeigte eine wirklich couragierte Leistung, musste sich aber schließlich in der zweiten Runde durch RSC geschlagen geben. Wir werden beide Kämpfer im September beim Final-Tournament wiedersehen.

Es waren gute Kämpfe in Aachen, bei denen sich auch der Nachwuchs in Szene setzen konnte. Läuft alles nach Plan, will Promoter Uwe Göbkes im Dezember wieder zurückkehren und dabei strebt man eine Rückkehr in das "Wohnzimmer" in Würselen an, wo man in der Vergangenheit schon sehr gute Veranstaltungen auf die Beine gestellt hatte.

Champions Night
14. Mai 2011
Eissporthalle, Aachen


Ergebnisse

IKBF - World Championship / K-1 Rules / - 61kg / 5x3 min.
Ania Fucz (C/D) bes. Chajmaa Bellakhai (NL) durch Punkte 3-0

IKBF - European Championship / K-1 Rules / - 69,85kg / 5x3 min.
Leo Zulic (C/D) bes. Tobias Eijgelshoven (NL) durch TKO in Runde 1

Kings Cup Qualifikation
Finale / Muaythai / - 72,5kg / 3x3 min.
Dirk Brosowski (Bujin Gym) bes. Sebastian Brandt (Mujoken Ki Dojo) durch RSC in Runde 2

Muaythai / - 72kg / 5x2 min.
Aykut Engin (Joes Gym) bes. Waldemar Rein (Fitness Arena) durch Punkte 3-0

Muaythai / - 82kg / 5x2 min.
Patrick Kolbe (Muaythai) bes. Jonny Keta (Kickboxen) durch KO in Runde 2

Kings Cup Qualifikation
Halbfinale / Muaythai / - 72,5kg / 3x3 min.
Sebastian Brandt (Mujoken Ki Dojo) bes. Sabio Quiala (Bodyguard) durch RSC in Runde 2
Dirk Brosowski (Bujin Gym) bes. Martin Hoppe (Carabao) durch Punkte 3-0

K-1 Rules / - 75kg / 3x2 min.
Nick Halson (Hoyers Gym) bes. Till Raeger (Mujoken Ki Dojo) durch Punkte 3-0

K-1 Rules / - 69kg / 3x2 min.
Denny Peters (Hoyers Gym) bes. E. Ernes (Mujoken Ki Dojo) durch Punkte 3-0

K-1 Rules / - 63,5kg / 3x2 min.
Dominik Vizek (Mujoken Ki Dojo) bes. Jean-Philippe Kröll (Cobra Gym) durch Punkte 2-0

K-1 Rules / - 63,5kg / 3x2 min.
Cindy Werts (Hoyers Gym) bes. Jenny Altdorf (Mujoken Ki Dojo) durch Punkte 2-1

K-1 Rules / - 75kg / 3x2 min.
Güner Allihsan (Mujoken Ki Dojo) bes. Khalil Eyup (Jupps Fight-Team) durch RSC in Runde 1

Muaythai / - 51kg / 3x1,5 min.
Islam Aliev (Mujoken Ki Dojo) bes. Kevin Uhr (TV Jüchen) durch RSC in Runde 2

K-1 Rules / + 91kg / 3x2 min.
Thomas Zwirtes (Bujin Gym) bes. Stefan Koch (Tai Kien) durch Aufgabe in Runde 3

K-1 Rules / - 63,5kg / 3x2 min.
Andreas Konradi (Fitness Arena) bes. Bonserm Sujaroen (Mujoken Ki Dojo) durch TKO in Runde 1