Ergebnisse

Enriko Kehl beendet Jahr mit Sieg bei der Mix Fight Championship 27

Enriko Kehl (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Traditionell blicken die Augen der deutschen Kickbox-Fans im Dezember nach Frankfurt zur Mix Fight Championship. So auch in diesem Jahr, in dem nicht nur zwei Vier-Mann-Turniere im Schwer- und Mittelgewicht zahlreiche Highlights produzierten, sondern auch Publikumsliebling Enriko Kehl wieder im Ring stand.

Enriko Kehl hat sein Wettkampfjahr mit einem Sieg in Frankfurt abgeschlossen. Der Lokalmatador setzte sich bei der 27. Ausgabe der Mix Fight Championship gegen den kurzfristig eingesprungenen Kroaten Andrej Kedves durch, benötigte dafür aber alle drei Runden. Denn Kedves zeigte sich unbeeindruckt vom großen Namen und dem Heimvorteil seines Gegners, sondern feuerte aus allen Rohren und landete schnell den ersten Wirkungstreffer, allerdings illegal, weil er den Unterleib Kehls traf.

Nicht die einzige Unsauberkeit im Kampf, denn auch einen Kopfstoß musste Kehl einstecken. Er ließ sich davon aber nicht beirren, spulte sein Programm ab und brachte den Kampf nach Punkten über die Bühne, ein Punktabzug für Kedves in der letzten Runde wurde zur Vorentscheidung. Nach dem großen Sieg über Armen Petrosyan bei ONE ein schöner Jahresabschluss für den „Hurricane“.

Londt und Braun gewinnen Turniere

Ismael Londt kehrte bei der Mix Fight Championship in den Ring zurück und machte im Turnier seinem Spitznamen „Mr. Pain“ alle Ehre. Im Halbfinale knockte er Enver Slijvar mit einer Rechten an die Schläfe brutal aus, im Finale schickte er James McSweeney erst mit einer Linken auf die Bretter, wenig später musste der Kampf nach einer Platzwunde unter dem linken Auge des Engländers abgebrochen werden. McSweeney hatte das Finale selbst nur durch eine Platzwunde bei Murat Aygün erreicht.

Im Mittelgewicht triumphierte Sergej Braun mit zwei vorzeitigen Siegen. Bereits im Halbfinale zeigte der Kämpfer aus Fulda sein Können und verdrosch Lukasz Plawecki solange, bis dessen Ecke in der dritten Runde das Handtuch warf. Im Finale traf er auf den Bochumer Brice Kombou, der im Halbfinale Samir al Mansouri ausgepunktet hatte. Braun machte hier von der ersten Sekunde an Druck und brachte Kombou mehrfach ins Wanken. Der Bochumer hatte zwar seine Akzente, konnte das Ruder jedoch nicht herumreißen und wurde im dritten Durchgang an den Seilen gestellt und solange mit Schlägen bombardiert, bis er einknickte und ausgezählt wurde. Der Sieg für Sergej Braun.