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Deutschland startet mit Siegen in die IMMAF-WM in Bahrain

Seit Montag befinden sich Amateur-Wettkämpfer aus aller Herren Länder in Bahrain, um dort bei der IMMAF-Weltmeisterschaft die besten unter sich zu krönen. Auch aus Deutschland und Österreich haben sich erneut Amateure auf den Weg gemacht, um ihre Länder zu vertreten. Deutschland erwischte dabei einen sehr guten Start.

Denn mit Edward Keksel konnte sich gleich ein Deutscher als Favoritenschreck entpuppen. Der Kämpfer aus der Fight Lounge Hagen konnte sich im Duell zweier Europameister gegen den schwedischen Vertreter Amir Malekpour durchsetzen, indem er ihn in der zweiten Runde in einem Guillotine Choke einschlafen ließ. Keksel hatte im Juni in der Gewichtsklasse bis 155 Pfund die IMMAF-Europameisterschaft gewonnen, nun wechselte er ins Federgewicht nach unten und kegelte sofort den bis dahin ungeschlagenen Schweden aus dem Turnier. Im zweiten Durchgang geht es für ihn nun gegen den Finnen Mici Saariosta.

Der zweite Deutsche im Turnier, Wladimir Holodenko vom Fight Fever in Bruchsal, konnte sich ebenfalls vorzeitig durchsetzen. Er brachte den Engländer Jahmel Westcarr mit einem Triangle Choke nach bereits 55 Sekunden der ersten Runde zur Aufgabe und trifft nun auf den Isländer Björn Thorleifsson, um in die nächste Runde des Mittelgewichtsturniers einzuziehen.

Am zweiten Turniertag soll nun auch Halbschwergewicht Dominic Wenzlaff gegen den Ägypter Dyaa Badran eingreifen. Ebenfalls in Bahrain ist auch Europameisterin Julia Dorny, die nach ihrer Silbermedaille vor zwei Jahren nun Gold holen will.

Die österreichische Delegation steht nach dem ersten Tag hingegen noch mit leeren Händen da. Bogdan Grad, bei der EM im Juni noch mit der Bronzemedaille belohnt, musste seine Teilnahme wieder absagen. Mittelgewicht Florian Aberger wurde vom russischen Vertreter Dzhamal Medzhidov nach Punkten besiegt.

Schwergewicht Besart Berisha, ebenfalls Bronzemedaillengewinner im Juni, greift erst am zweiten Turniertag ins Geschehen ein. Superschwergewicht Damian Visenjak, mit EM-Silber im Gepäck, sogar noch später.