Ergebnisse

Brave CF 4: Azaitar mit spektakulärem K.o.-Erfolg, Omer und Knöbel mit Submissions

Blieb weiterhin ungeschlagen: Ottman Azaitar. (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Vier deutsche Kämpfer reisten am 31. März in die Vereinigten Arabischen Emirate, um sich im Käfig von Brave Combat Federation zu messen. Bei der vierten Ausgabe der Eventserie siegte Ottman Azaitar spektakulär durch K.o., Alan Omer und Marco Knöbel trumpften mit Submissions auf – der kurzzeitig eingesprungene Michael Deiga-Scheck musste sich nach großer Gegenwehr geschlagen geben. Wir blicken für euch auf die Ergebnisse der deutschen Kämpfer.

Ottman Azaitar sorgte für den Knock-out des Abends. Der Kölner traf auf den erfahrenen Engländer Charlie Leary. Beide Kämpfer standen sich in der Mitte des Käfigs gegenüber und schlugen wild um sich. Azaitar musste zu Boden, stand jedoch direkt wieder im Terminator-Modus auf. Er clinchte mit seinem Gegner und brachte diesen mit einem gekonnten Double-Leg Takedown auf die Matte, wo er mit Ground and Pound angriff. Wieder auf den Beinen schlugen beide Kämpfer wieder wild aufeinander ein. Das Publikum stand Kopf. Erneut wurde Azaitar angeklingelt, doch er konterte Leary kurz darauf aus - schlug diesen knallhart auf die Matte und sprang mit einem Guillotine Choke hinterher.

Der Brite hielt durch, klopfte nicht ab. Azaitar ließ den Würgegriff los, stand auf und jagte Leary mit wilden Knien und Schwingern. Er witterte seine Chance, Leary brach ein. Der Engländer wurde hart getroffen, wackelte im Rückwärtsgang - Azaitar schlug weiter unaufhörlich auf ihn ein, jagte ihn durch den Cage und schickte ihn kurz darauf spektakulär ins Land der Träume. Der Kölner baute mit diesem Sieg seine ungeschlagene Bilanz auf 9-0 aus.
Ottman Azaitar bes. Charlie Leary durch K.o. nach 2:22 in Rd. 1

Zwei UFC-Veteranen im direkten Duell. Alan Omer und Robbie Peralta tauschten schnelle Fäuste aus. Man sah viele Takedowns und Sweeps. Ein spannendes Duell entwickelte sich, bei dem keiner der beiden den Kürzeren ziehen wollte. Im dritten Durchgang schickte Omer seinen Kontrahenten mit einem harten Fausthieb auf die Matte. Peralta fiel auf den Hosenboden, rollte sich ab, versuchte wieder zu sich zu kommen, wurde aber weiter von Omer attackiert.

Es gelang ihm wieder auf die Beine zu kommen und am Käfig zu clinchen. Einen Kimuraversuch verteidigte der Brasilianer. Es wurde viel geclincht, beide Athleten bearbeiteten sich mit Knien. Mit dem Rücken zum Käfig konterte Omer seinen Kontrahenten aus, brachte ihn auf den Boden und griff mit Fäusten und Ellenbogen an. Peralte versuchte sich zu befreien und gab dabei seinen Rücken preis – Omer nutzte die Chance blitzschnell und setzte einen Rear-Naked Choke an, der den Sieg einbrachte.
Alan Omer bes. Robbie Peralta durch Rear-Naked Choke nach 4:44 in Rd. 3

Zuvor machte Marco Knöbel eine gute Figur gegen Ben Forsyth. Der Athlet vom Team Planet Eater boxte seinen Kontrahenten im Stand aus und zeigte, warum er aktuell den vierten Platz im deutschen Halbschwergewicht belegt und nun seit vier Kämpfen ungeschlagen ist. Kaum auf den Boden angekommen, dominierte Knöbel mit gutem Grappling, erklomm die Backmount und machte den Sack mit einem Rear-Naked Choke zu.
Marco Knöbel bes. Ben Forsyth durch Rear-Naked Choke in Rd. 1

Michael Deiga-Scheck vom Team Pound for Pound München zeigte ein paar spektakuläre Spinning Backfists gegen Abdul-Kareem Al-Selwady. Diese hatten allerdings nicht den erhofften Durchschlag. Auf der Matte angekommen hatte der Thaiboxer keine Gegenwehr für Al-Selwady, der schlussendlich die Backmount erklomm. Deiga-Scheck verteidigte den Würgegriff, wurde dann auf den Bauch gedreht, und im Schlaghagel vom Referee befreit.
Abdul-Kareem Al-Selwady  bes. Michael Deiga-Scheck durch T.K.o. nach 3:55 in Rd. 2