GNP1 GNP1 News de-DE GNP1 News Sun, 30 Apr 2017 16:38:41 +0200 Sun, 30 Apr 2017 16:38:41 +0200 TYPO news-20540 Sun, 30 Apr 2017 13:50:35 +0200 Klitschko: Karriereaus oder Rückkampf mit Joshua? /gnp1-radio/news/klitschko-karriereaus-oder-rueckkampf-mit-joshua/ So geht es weiter mit „Dr. Steelhammer“. Wladimir Klitschko und Anthony Joshua lieferten sich eine geschichtsträchtige Schlacht im Wembley Stadion von London (GNP1.de berichtete). 90.000 Fans erlebten den Thriller live in der Arena, Millionen weltweit sahen vor den Bildschirmen zu. Nach dem vorzeitigen Sieg des Lokalmatadoren über Wladimir Klitschko steht nun die Frage im Raum: Wie geht es weiter mit „Dr. Steelhammer“?

Beide Boxer beeindruckten mit einer starken Leistung, kamen nach jeweils einem Knock-down zurück. Besonders der 41-jährige Klitschko zeigte sich nach der November-2015-Niederlage gegen Tyson Fury und der seitdem andauernden Pause in Topform.

Zudem musste Joshua zum ersten Mal in seiner Karriere zu Boden. Die Statistiken besagen, dass Klitschko die bessere Trefferquote besaß, der 27-jährige Engländer schlug und traf jedoch mehr als der Ukrainer.

Nach der Schlacht, für die beide Athleten vom Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert wurden, wurde Klitschko über sein weiteres Vorgehen befragt. „Ich habe keine Antwort auf diese Frage. Jedenfalls jetzt noch nicht. Geben Sie mir etwas Zeit. Ein paar Tage oder Wochen“, so der frühere Weltmeister.

War es das womöglich für Klitschko?
Nach seiner fünften Karriereniederlage könnte der vor wenigen Jahren noch als dominanteste Schwergewichtsboxer der Welt geführte Klitschko die Box-Handschuhe an den Nagel hängen. Doch will er das höchstwahrscheinlich nicht mit zwei Niederlagen im Gepäck.  

Noch ein letzter Versuch?
Doch deutete der Ukrainer bereits im Ring an, dass es im Vertrag eine Klausel gibt, die ihm einen Rückkampf garantiert. „Ich fühle mich gut, obwohl ich verloren habe“, erklärte Klitschko. „Wir haben eine Rückkampf-Klausel im Vertrag. Ich muss erstmal analysieren was hier eigentlich (im Kampf) passiert ist. Wenn ich weiterkämpfe, dann wird es natürlich das Rematch sein.“

Joshua gab sich kampfbereit: „Ich hätte nichts dagegen, noch einmal gegen ihn zu kämpfen, sofern er das möchte.“

Somit wäre, sofern Klitschko weiterboxen will, ein möglicher Rückkampf nahezu sicher, sofern die Klausel zieht. Dafür müssen natürlich beide Parteien mitspielen. Joshua selbst hat derzeit einige Herausforderungen auf dem Tisch. Ob es Klitschko, Fury oder gar Wilder wird, bleibt vorerst abzuwarten.

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news-20539 Sun, 30 Apr 2017 11:43:31 +0200 Wilder: Joshua, ich komme dich holen! /gnp1-radio/news/wilder-joshua-ich-komme-dich-holen/ WBC-Weltmeister fordert Klitschko-Bezwinger heraus. Anthony Joshua (19-0, 19 K.o.) krönte sich am 29. April zum Weltmeister nach Version der Verbände WBA, IBO und IBF. Das englische Schwergewicht konnte vor heimischer Kulisse in London vor 90.000 Zuschauern den einst so dominanten Wladimir Klitschko (64-5, 53 K.o.) in der elften Runde durch K.o. bezwingen. Nach dem spannenden Kampf wartet der nächste potentielle Titelanwärter auf „AJ“: Der „Bronze Bomber“ Deontay Wilder (38-0, 37 K.o.) meldete sich via Twitter zu Wort und forderte Joshua zum Duell heraus.  

Wilder zeigte sich nicht überrascht, über den Sieg von Joshua: „Alles läuft nach Plan“, so der ungeschlagene US-Amerikaner nach dem Erfolg über Klitschko. „Ich sehe dich Anthony Joshua. Mach’s dir nicht zu bequem!“ Daraufhin verdeutlichte er seine Intention mit den Hashtags: #IchKommeDichHolen #BombZquad #Vereinigung2017 #WilderJoshua

Der Olympia-Bronzemedaillengewinner von 2008 nennt sich selbst der „Bronze Bomber“. Dies ist ist erster Linie eine Anspielung an seine Olympia-Medaille, aber auch an sein Vorbild, die ebenfalls aus Alabama stammende Box-Legende Joe Louis. Dieser trug den Spitznamen „The Brown Bomber“.

Wilders verbales Markenzeichen ist der Ausruf „Bomb Zquad“, den er in jedem Interview an seine Fans richtet. Er ist das erfolgreichste Schwergewicht der USA der letzten Jahre. Der 31-Jährige trägt aktuell den WBC-Weltmeistertitel und will diesen nun mit den Gürteln von Joshua vereinigen.

Mit einer Knock-out-Ratio von 97.3%, (38 Kämpfe, 38 Siege, 37 davon vorzeitig) im Vergleich zu den 100% (19 Kämpfe, 19 Siege, alle 19 vorzeitig) von Joshua, wäre das wohl, jedenfalls auf Papier, der Schwergewichtskracher der Neuzeit. Mit seinem langen und athletischen Körperbau boxt Wilder ganz anders als der bullige Joshua.

Es wäre ein Duell zweier unterschiedlicher Kampfstile. Während Wilder unorthodox und wild boxt, allerdings auch seine große Reichweite perfekt ausnutzt, sucht Joshua den Infight, um seine K.o.-Power einzusetzen – bleibt dabei aber in der Regel taktisch und setzt sich keinem Risiko aus.  

Sollte es zu diesem erhofften Duell nicht kommen, so hat Wilder in der Vergangenheit auch Tyson Fury herausgefordert. Zudem steht noch eine potentielle Pflichtverteidigung gegen Luis Ortiz bevor. Des Weiteren sprach Klitschko nach seiner Niederlage von einer im Vertrag festgelegten Rückkampfklausel gegen Joshua.

Man muss somit abwarten, für welchen Gegner sich der amtierende Triple-Weltmeister Joshua entscheidet – Optionen hat er zu genüge.

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news-20538 Sat, 29 Apr 2017 23:53:50 +0200 Anthony Joshua stoppt Wladimir Klitschko in Thriller-Kampf /gnp1-radio/news/anthony-joshua-stoppt-wladimir-klitschko-in-thriller-kampf/ K.o.-Sieg in Runde 11 für "AJ". Anthony Joshua hat es geschafft. In London hat der 27 Jahre junge Brite vor 90.000 Zuschauern den einst so dominanten Wladimir Klitschko bezwungen. Den hochspannenden Kampf gewann "AJ" durch technischen Knock-out in der elften Runde. 

Beide Boxer starteten recht verhalten, arbeiteten zunächst vorwiegend mit Einzelhänden. Joshua wirkte dabei spritziger als der 41 Jahre alte Klitschko und konnte häufiger seine Hände ins Ziel bringen. 

In der fünften Runde brachte Joshua dann das Wembley Stadion kurzzeitig zum Beben. Joshua ließ eine Kombination einschlagen, die Klitschko zum Wackeln brachte. Im anschließenden Schlaghagel musste der Ukrainer auf die Knie gehen und angezählt werden, er kam aber zügig wieder auf die Beine. Joshua legte erneut den Vorwärtsgang ein, wurde dann aber von einem Konterschlag erwischt und wirkte schwer angeschlagen. Klitschko hatte Blut gerochen, konnte Joshua bis zum Rundenende aber nicht zu Boden bringen.

Die sechste Runde startete mit einem Knall. Klitschko konnte den immer noch angeschlagenen Joshua zeitig mit einer knüppelharten Rechten treffen, die den Briten zu Boden gehen ließ. Zum ersten Mal in seiner Karriere musste der 27 Jahre junge Joshua angezählt werden. Joshua kam wieder auf die Beine, zeigte sich nun aber defensiver.

In den Folgerunden schienen sich beide Boxer dann allmählich von ihren Niederschlägen zu erholen, kämpften etwas taktischer und fanden sich häufiger im Clinch wieder. Klitschko schien besser in den Kampf zu finden, bis zum Ende durchziehen sollte sich das aber nicht.

Joshua legte in der elften Runde nämlich einen Blitzstart hin. Mit mehreren klaren Treffern zwang er Klitschko in den Rückwärtsgang. Dann ließ Joshua einen perfekten Uppercut einschlagen, der Klitschko erneut zu Boden brachte. Schwer angeschlagen kam Klitschko wieder nach oben, ging nach weiteren Treffern aber wieder nach unten. Noch einmal kämpfte sich Klitschko auf die Beine, im Schlaghagel an den Ringseilen gab es dann aber keinen Ausweg mehr, sodass der Ringrichter dazwischen ging und den Kampf abbrach.

Anthony Joshua konnte mit dem Sieg seinen WBA- und IBF-Titel im Schwergewicht verteidigen und den vakanten IBO-Titel gewinnen. Klitschko und Joshua werden sich aller Voraussicht nach in nicht allzu ferner Zukunft in einem Rückkampf erneut gegenüber stehen. 

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news-20537 Sat, 29 Apr 2017 13:39:29 +0200 Wladimir Klitschko vs. Anthony Joshua - Die Gehälter /gnp1-radio/news/wladimir-klitschko-vs-anthony-joshua-die-gehaelter/ So viel werden die Schwergewichte heute Abend verdienen. Das Duell zwischen Anthony Joshua und Wladimir Klitschko ist schon jetzt der lukrativste Kampf in der britischen Boxgeschichte. Etliche Rekorde werden heute Abend in London gebrochen, was auch den beiden Boxern mit hohen Gagen zugutekommt.

So werden die beiden Schwergewichte unabhängig vom Kampfergebnis jeweils 11,9 Millionen Euro verdienen. Diese Summe ist vertraglich garantiert, durch Pay-per-View-Anteile beider Boxer könnte diese Zahl aber noch weiter steigern.

In Großbritannien wird der Kampf als PPV für knapp 24 Euro verkauft und es werden bis zu 1,5 Millionen Verkäufe erwartet. Experten schätzen daher, dass beide sogar mit 17,8 Millionen Euro nachhause gehen werden – Sponsoreneinahmen nicht eingerechnet.

Insgesamt werden durch den Kampf Einnahmen in Höhe von 71 Millionen Euro erwartet. Durch Ticketverkäufe wurden bereits 9,5 Millionen Euro erreicht. Knapp 90.000 Zuschauer werden den Kampf im Londoner Wembley Stadion live mitverfolgen.

In Deutschland wird die Begegnung im Free-TV übertragen. RTL zeigt den Kampf ab 22.45 Uhr live.

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news-20535 Sat, 29 Apr 2017 10:30:00 +0200 Anthony Joshua vs. Wladimir Klitschko: Götterdämmerung!? /gnp1-radio/news/anthony-joshua-vs-wladimir-klitschko-goetterdaemmerung/ Beginnt ein neues Zeitalter im Schwergewichtsboxen? Schwergewichtsboxen ist tot. Dieses Mantra wird seit Jahren von Gegnern des Box-Sports wiederholt. Zu wenige Stars, zu selten kam bei Titelkämpfen Interesse auf und zu dominant waren die Klitschkos, insbesondere Wladimir, in der letzten Dekade. All das kann am Samstag vorbei sein. Dann schickt sich der ungeschlagene Anthony Joshua an, ein neues Zeitalter im Boxen einzuläuten, wenn er den alten Titanen besiegen kann.

90.000 Menschen im Londoner Wembley Stadion, Millionen Menschen an den Bildschirmen. Sie alle werden am Samstag Zeuge sein, wenn Wladimir Klitschko (64-4, 53 K.o.) vielleicht zum letzten Mal in den Ring steigt und die Fackel an das nächste große Ding im Schwergewicht, Anthony Joshua (18-0, 18 K.o.), übergeben kann. Klingt nicht so, als ob der Box-Sport wirklich Probleme hätte. Und doch hängt von diesem Duell sehr viel ab. Joshua ist der erste Boxer seit langem, der dem totgesagten Schwergewicht wieder Leben einhauchen könnte.

Anthony Joshua: Neuer Stern am Schwergewichtshimmel

Denn der Brite bringt genau das mit, was auch in den USA, dem immer noch größten Sport-, Box- und vor allem Wett-Markt, noch für Interesse sorgt: Optik, Charisma, Sprache, alles stimmt bei Joshua. Zudem ist seine K.o.-Quote makellos und damit auch dem uninformierten Sport-Fan leicht vermittelbar. 18 Knockouts in 18 Kämpfen, das versteht schließlich jeder. Dabei spielt es keine Rolle, dass Joshua im Prinzip immer noch als ungetestet durchgeht. Die Anzahl seiner Top-Ten-Gegner kann man an einer Hand abzählen.

Nun also die große Herausforderung gegen Wladimir Klitschko, ein klares Upgrade nach den Siegen gegen Eric Molina, Dominic Breazeale oder Charles Martin. Doch der Kampf könnte genau zum richtigen Zeitpunkt kommen. Klitschko ist mit 41 Jahren schon mit einem Fuß aus der Tür, dazu nach der überraschenden Niederlage gegen Tyson Fury angeschlagen und nun steht ihm in Joshua ein Gegner gegenüber, der ihm in Körpergröße und Reichweite gleichauf ist und dazu noch Power und Geschwindigkeit mitbringt.

Wladimir Klitschko: Totengräber des Boxens

Und doch darf man den Ukrainer noch nicht abschreiben. Zwar wird er nie als eine der großen Legenden in die Geschichte des Boxens eingehen, dafür fehlen die Siege gegen andere Legenden, aber vielleicht ist die neue Situation als Herausforderer auch genau die Motivation, die Klitschko am Ende seiner Regentschaft mit 18 Titelverteidigungen gegen ein „Who is who?“ europäischer Journeymen schließlich gefehlt hat.

Die englischsprachige Box-Gemeinde wird auf das Gegenteil hoffen. Eine Niederlage des jungen Engländers gegen den alten, behäbig kämpfenden und zu oft klammernden Klitschko wäre der größte anzunehmende Unfall. Joshua könnte der neue Star im Schwergewicht werden, vielleicht auch in den USA wieder einen Boom auslösen. Klitschko hingegen würde mit einem Sieg einen weiteren aufstrebenden Star mit sich in den baldigen Karriere-Abgrund reißen, übrig bliebe mit Tyson Fury ein depressiver Champion mit Übergewicht und Drogenproblemen.

In London geht es am Samstag also um weit mehr als den Titel der WBA, IBF und IBO im Schwergewicht. Es geht nach einem Jahrzehnt Klitschko-Dominanz schlicht um die Zukunft der Königsklasse im Boxen. Wird Hoffnungsträger Joshua begraben oder kann er sich und seinesgleichen endlich vom großen Schatten des Ukrainers befreien?

RTL überträgt live ab 22:45 Uhr.

Das Programm im Überblick

Anthony Joshua vs. Wladimir Klitschko
29. April 2017
London, England

Schwergewichtstitelkampf der WBA, IBF und IBO
Anthony Joshua vs. Wladimir Klitschko

Scott Quigg vs. Viorel Simion
Luke Campbell vs. Darleys Perez
Katie Taylor vs. Nina Meinke
Lawrence Okolie vs. Russ  Henshaw
Joe Cordina vs. Sergej Vib
Josh Kelly vs. Faheem Khan

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news-20536 Sat, 29 Apr 2017 10:10:34 +0200 Vitor Belfort bestreitet Abschiedskampf gegen Nate Marquardt /gnp1-radio/news/vitor-belfort-bestreitet-abschiedskampf-gegen-nate-marquardt/ Kampf für UFC 212 in Brasilien geplant. Vitor Belforts (25-14) letzter Gegner im Octagon der UFC scheint festzustehen. Wie mehrere Medien berichten, wird der 40-jährige Brasilianer am 3. Juni bei UFC 212 auf Nate Marquardt (35-12-2) treffen.

Belfort hat vor über 20 Jahren seinen ersten UFC-Kampf bestritten, krönte sich in der Zeit zum UFC-Champion im Halbschwergewicht und durfte im Verlauf seiner Karriere noch drei weitere Male nach dem Gold greifen. In den letzten Jahren setzte sich Belfort unter anderem gegen Dan Henderson, Michael Bisping, Anthony Johnson und Luke Rockhold durch. Zuletzt lief es für „The Phenom“ aber nicht mehr so gut. Drei aufeinanderfolgende vorzeitige Niederlagen gegen Ronaldo Souza, Gegard Mousasi und Kelvin Gastelum brachten ihn dazu, sich für den Abschied vom aktiven Kämpferdasein zu entscheiden. Am 3. Juni wird er ein letztes Mal in den Käfig steigen.

Nate Marquardt ist ebenfalls ein waschechter MMA-Veteran. Der frühere Pancrase-Champion hat sein UFC-Debüt 2005 bestritten und durfte 2007 gegen Anderson Silva um den UFC-Titel kämpfen, allerdings ohne Erfolg. Später wechselte er kurzzeitig zu Strikeforce, wo er sich mit einem Sieg über Tyron Woodley den Weltergewichtstitel sichern konnte. Später wurde Strikeforce in die UFC eingegliedert. Seitdem hat Marquardt neun Kämpfe in der UFC bestritten, von denen er gerade einmal drei für sich entscheiden konnte. Zuletzt verlor er gegen Sam Alvey nach Punkten.

Folgende Kämpfe stehen bisher für UFC 212 fest:

UFC 212: Aldo vs. Holloway
3. Juni 2017
Rio de Janeiro, Brasilien

Titelkampf im Federgewicht
Jose Aldo vs. Max Holloway

Vitor Belfort vs. Nate Marquardt
Claudia Gadelha vs. Karolina Kowalkiewicz
Paulo Henrique Costa vs. Oluwale Bamgbose
Erick Silva vs. Yancy Medeiros
Raphael Assuncao vs. Marlon Moraes
Johnny Eduardo vs. Matthew Lopez
Leonardo Santos vs. Olivier Aubin-Mercier
Antonio Carlos Junior vs. Eric Spicely
Marco Beltran vs. Deiveson Alcantara
Viviane Pereira vs. Jamie Moyle
Luan Chagas vs. Jim Wallhead

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news-20534 Sat, 29 Apr 2017 10:05:00 +0200 German Kumite /gnp1-radio/news/german-kumite-1/ Preisgeld lockt bei den BJJ’lern. Weitere Starter werden gesucht. Vom 29. April bis 30. April werden in Regensburg die German Kumite ausgetragen. Dabei handelt es sich um ein Gi-Turnier nur für Weiß- und Blaugurte. Die Teams werden ihre besten und erfolgreichsten Kämpferinnen und Kämpfer nach Regensburg entsenden.

Dazu die Veranstalter Hannah Rauch und Jan Zander: „Wir suchen die besten Weiß- und Blaugurte, die sich dem härtesten Turnier Deutschlands stellen wollen. Es wird jeweils ein Bracket von 12 Frauen und Männern geben, die sich in ihrer Kategorie gegeneinander messen. Das Prinzip ist einfach. Jeder gegen jeden, ohne Zeit und Punkte - only submission.“

Es wird nach dem IBJJF-Regelwerk gekämpft. Jede Schule darf wie erwähnt nur einen ihrer besten Kämpfer pro Kategorie senden. Das Preisgeld für Weißgurte bei voller Teilnehmerzahl beträgt 300,- Euro und bei Blaugurten sogar 500,- Euro!

Die Veranstalter benötigen außerdem von den Teilnehmern der German Kumite ein Bild und die sportliche Vita der Turnier-Erfolge.

German Kumite
Regensburg
29. April bis 30. April

Wichtig:
Es wird nur im Gi gekämpft und es gelten die IBJJF-Regeln.
Es gibt jeweils eine Männer- und eine Frauendivision.

Startgebühr:
100,- €

Ort:
Nelkenweg 3b
Regensburg

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news-20531 Thu, 27 Apr 2017 16:30:00 +0200 Fight Night Moers feiert am 19. Mai Premiere /gnp1-radio/news/fight-night-moers-feiert-am-19-mai-premiere/ Mark Vogel geht unter die Veranstalter. Zu seiner aktiven Zeit zählte Mark Vogel zu den Besten in seiner Gewichtsklasse. Der Duisburger wagte vor ein paar Jahren ein Comeback, welches er zwar nach mehrjähriger Pause verlor, sich danach aber dennoch mit einem Sieg verabschiedete. Am 19. Mai schlägt der ehemalige IKBO- & WBC-Champion ein neues Kapitel in seinem Leben auf und fungiert zum ersten Mal als Matchmaker.

Am 19. Mai werde sich die Pforten des Generation Parks in Moers zur ersten Fight Night öffnen. Dort wo sich sonst die Körper zu Beats und anderen Klängen bewegen, verwandelt man die Location in eine Kampfsport-Arena. Dabei möchte man testen, wie ein solcher Event beim Publikum vor Ort ankommt und wird daher auch den Kampfsport-Fans kein überladenes Programm bieten, sondern das Ganze vielmehr auf elf Kämpfe beschränken.

Dabei geht es nicht zwingend um die Top-Stars der Szene, sondern mehr um die Kämpfer, die sich momentan noch in der zweiten Reihe befinden und sich ihren Weg an die Spitze bahnen möchten. Im Hauptkampf der Veranstaltung werden sich Arbin Mertin-Hamidov aus dem bekannten Fighting Gym in Waldbröhl sowie AFSO-Contender Timothè Veandenouc im Thaiboxen gegenüberstehen. Dabei reist Veandenouc mit einigen Vorschusslorbeeren an den Niederrhein, konnte dieser in der Vergangenheit den einen oder anderen internationalen Titel bei der AFSO abräumen. In Deutschland möchte er nun ebenfalls seine Visitenkarte eindrucksvoll hinterlassen. Auch wenn Arbin Mertin-Hamidov vielleicht noch nicht so viele Gürtel um seine Hüften hatte, mit Asmir Burgic hat dieser einen erfahrenen Trainer an der Seite, der nur zu gut weiß, wie man einen Kämpfer einzustellen hat.

Der Lennestadter Timur Baloev aus dem Energy Gym hat in seiner Amateur-Laufbahn schon den einen oder anderen Titel erringen können. Im vergangenen Jahr wechselte der Schützling von Wadim Blagoweschtschenskij in die Profi-Klasse und möchte dort seine Laufbahn weiter voran treiben. Das würde sich natürlich am besten mit einem Sieg gegen Stephan Haeger bewerkstelligen lassen. Auch wenn das Mitglied aus dem Amrani Palace in Oberhausen bisher noch nicht die großen Ausrufezeichen setzen konnte, so wäre er nicht der erste Kämpfer, den Trainer Kamal El Amrani zum Champion geformt hat.

Mit der Paarung Max Muschalik gegen Hadi Hosseini hat man ein reines Duell zweier Kämpfer aus Duisburg auf dem Plan. Klar, dass beide bis in die Haarspitzen motiviert sein werden, denn vor den eigenen Fans möchte man sich natürlich von seiner besten Seite zeigen und auch untermauern, welches Gym in der Stadt die Nase vorne hat.

Tickets für die Veranstaltung kann man sich über info(at)example-sports.de sichern. Insgesamt stehen elf Kämpfe auf dem Programm, welches aktuell wie folgt aussieht:

Fight Night Moers
19. Mai 2017
Generation Park, Moers


Einlass: 18.00 Uhr
Beginn : 19.00 Uhr


Thaiboxen

Arbin Mertin-Hamidov vs. Timothè Vandenouc
Timur Baloev vs. Stephan Haeger
Hadi Hosseini vs. Max Muschalik
Mehmet Deniz vs. Younes Sultani
Dennis Thomas vs. Tba.
Luca Brünjes vs. Daniel Zubicks
Memphis Kasongo vs. Arthur Schubert
Belen Yantaki vs. Lukas MÜhlhoff
Farid Kohdamani vs. Robin Avenia
Ayoub Darkaoui vs. Tba.
Emily Milia vs. Tba.

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news-20529 Thu, 27 Apr 2017 13:11:00 +0200 Welcome To The East II: Durak muss Titel verteidigen /gnp1-radio/news/welcome-to-the-east-ii-durak-muss-titel-verteidigen/ 8-Mann Tournament auch komplett. Am 13. Mai geht "Welcome To The East" in die zweite Runde. Während bisher bekannt war, dass die Lokalmatadoren Kai Durak, Michaela Michl und Robin Ostrowski in den Ring steigen werden, stehen jetzt auch für fast alle die Gegner fest.

Durak muss DM-Titel verteidigen

Zum Debüt von Welcome To The East im vergangenen Jahr konnte sich Thüringens Schwergewichtshoffnung Kai "Faster" Durak nach einem harten Stück Arbeit gegen Gürkan Basak den nationalen Titel der IKBF sichern. Das Jahr 2017 begann mit einem Sieg für Durak auf der Explosion Fight Night in Senftenberg. Genügend Selbstvertrauen sollte also getankt sein, wenn am 13. Mai die erste Titelverteidigung ansteht. Wie schon im vergangenen Jahr wird sein Gegner ein richtiger Koloss sein. Mustafa Isik aus dem Kings Gym in Hannover bringt satte 138 kg auf die Waage. Dagegen wirkt Durak fast wie ein Mittelgewichtler. Dennoch gilt es ein solches Bollwerk erst einmal zu knacken und dass dies nicht ganz so einfach ist, konnte man wie erwähnt schon im vergangenen Jahr sehen. Doch auf dem Weg zu einem möglichen EM-Titelkampf müssen auch solche Aufgaben erledigt werden.

Michl in der Warteschleife

Noch warten auf ihre Gegnerin muss Lokalmatadorin Michaela "Iron Mike" Michl. Geplant war eigentlich, dass es wieder eine Gegnerin aus Polen sein wird, nach aktuellem Stand scheint dies aber nicht so zu sein, weshalb man sich aktuell noch in finalen Gesprächen befindet. Doch egal welche Dame sich letztendlich auf den Weg nach Erfurt machen wird, um gegen Michl zu kämpfen, es wird ein ganz schwerer werden. Denn die Wahl-Erfurterin setzte am vergangenen Wochenende zu ihrem größten Coup an und bezwang in der Höhle des Löwen Rachel Adamus aus Holland nach Punkten und entriss dieser den Warriors Gürtel. Mehr Motivation für den nächsten Kampf sollte es eigentlich nicht mehr brauchen - egal wer letztendlich die Gegnerin sein wird.

Acht Kämpfer - nur ein Sieger
Das 8-Mann-Tournament wirft seine Schatten voraus. Nachdem Robin Ostrowski vom La Familia Fightclub als erster Teilnehmer bereits fest stand, wurden nun die restlichen Kämpfer bestätigt. Man kann schon jetzt sagen, es wird eine schwere Aufgabe für Ostrowski an diesem Abend werden, denn die anderen Kandidaten werden nicht zum Verlieren nach Erfurt kommen. Jeder Kampf wird dabei auf drei Runden à zwei Minuten angesetzt sein - die normale Distanz für die C-Klasse. Was es aber so noch nicht gab für den Nachwuchs ist die stolze Siegprämie von 1.000 Euro, welche der Sieger erhalten wird. Bisher weiß aber noch keiner der Kämpfer, gegen wen er zum Auftakt zu kämpfen hat und schon gar nicht, wie der weitere Verlauf dieses Turniers sein wird. Daher muss man sich auf alle Möglichkeiten vorbereiten und wie allgemein bekannt ist, haben Tournaments ja ihre eigenen Gesetze. Natürlich muss man eine perfekte Leistung abrufen, dabei aber auch schauen, dass man möglichst verletzungsfrei bis in das Finale kommt.

Karten für die Veranstaltung gibt es unter www.la-familia-fightclub-erfurt.de. Das Programm wird sicher noch um den einen oder anderen Kampf ergänzt, sieht aktuell wie folgt aus:

Welcome To The East II
13. Mai 2017
Erfurt Arena, Erfurt


IKBF-Deutscher Titelkampf / K-1
Kai Durak vs. Mustafa Isik

K-1 Superfight
Michaela Michl vs. Tba.

8-Mann Tournament / K-1
- Robin Ostrowski
- Mathias Schneppe
- Rafal Niestrezeba
- Bilal Aldebea
- Ehsan Effali Khorram
- Juri Grass
- Rosario Falsone
- Yasin Taheri

MMA

Yusuf Uzuev vs. Sebastian Przybysz
Max Schlegel vs. Lukasz Lepianka

K-1
Sercan Kalfa vs. Lukasz Radosz
Massimo de Lorenzo vs. Noureddine Ajnaou
Omid Rezaiee vs. Mario Kirilov
Marcel Hoffmann vs. Kevin Görke

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news-20533 Thu, 27 Apr 2017 12:33:59 +0200 Wladimir Klitschko: „Der Druck liegt komplett auf Anthony Joshua“ /gnp1-radio/news/wladimir-klitschko-der-druck-liegt-komplett-auf-anthony-joshua/ „Dr. Steelhammer“ spricht über prägenden Kampf seiner Karriere. Fast zehn Jahre lang war Wladimir Klitschko Schwergewichtsweltmeister mehrerer großer Boxverbände, galt als einer der dominantesten Boxer der Königsklasse. Gegen Anthony Joshua wird „Dr. Steelhammer“ am kommenden Samstag zum ersten Mal seit 2005 ohne jeglichen Titel als Herausforderer in den Ring steigen. Eine Situation, die auch ihre Vorteile hat.

„Der Druck liegt komplett auf der gegnerischen Seite, nicht auf mir“, sagte Klitschko im Interview mit ESPN. „Ich muss meine Titel nicht verteidigen. Ich muss mir keine Gedanken darüber machen, eine perfekte Kampfbilanz zu verlieren. Ich werde es mir im Ring einfach gut gehen lassen, die Atmosphäre und meine Leistung genießen. Ich will mich selbst beeindrucken.“

Klitschko musste sich im November 2015 überraschend Tyson Fury geschlagen geben und verlor damit die Schwergewichtstitel der WBA, WBA, IBF und IBO. Zweimal sollte es bereits einen Rückkampf gegen Fury geben, persönliche Probleme Furys verhinderten das heiß erwartete zweite Duell der beiden aber immer wieder. Somit hat Klitschko seit 17 Monaten nicht mehr im Ring gestanden.

„Ich hatte noch nie so eine Gelegenheit, mich zu erholen“, so Klitschko über die Kampfpause. „Die Auszeit war großartig. Ich bin glücklich und mache mir keine Gedanken über Ringrost, denn ich bin immer in Form geblieben, hatte ein gutes Trainingscamp. Aber ich habe 27 Jahre lang ohne Unterbrechung geboxt. Mein Körper hatte nie eine richtige Erholungsphase. Es ging immer von Trainingscamp zu Trainingscamp, von Kampf zu Kampf, ohne Pause.“

Nun hatte der 41-Jährige eine längere Auszeit. Gegen den 27-jährigen Anthony Joshua wird er nun vor über 80.000 Zuschauern im Londoner Wembley Stadion in den Ring steigen – eine karriereprägender Kampf für Klitschko, der sich auf das Duell in den Bergen Österreichs vorbereitet hat.

„Das ist meine Chance, meine Gelegenheit, meine Obsession“, erklärte Klitschko. „Das ist mein karrierebestimmender Kampf. Ich habe die Chance, mich in den Himmel zu kämpfen. Ich bin ein Glückspilz, dass ich auf der größten Bühne meiner Karriere kämpfen kann, mit so viel Aufmerksamkeit wie nie zuvor. Ich spüre die Energie der Fans, auch wenn ich der Außenseiter bin. Ich werde in dem Kampf als Futter für die Löwen angesehen. Das ist mir egal. Ich bin entschlossen. Ich bin besessen. Ich mache damit keine Scherze. Ich bin absolut neu geladen.“

Wladimir Klitschko und Anthony Joshua treffen am Samstagabend in London aufeinander. Auf dem Spiel stehen Joshuas WBA- und IBF-Schwergewichtstitel sowie der vakante IBO-Titel. RTL überträgt das Duell ab 22 Uhr live.

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news-20532 Thu, 27 Apr 2017 10:39:57 +0200 Neueröffnung: „Fight Department“ in Bochum /gnp1-radio/news/neueroeffnung-fight-department-in-bochum/ Neben Trainingsangeboten: Burger-Wettessen mit Preisen für Gewinner. GNP1 war bei der Neueröffnung des „Fight Department“ in Witten vor Ort und konnte mit den Beteiligten sowie Trainern und Kämpfern sprechen (GNP1-TV berichtete). Daraufhin folgte die erste Hausgala, die die Zuschauer begeistern wollte. Jetzt hat auch Bochum ein „Fight Department“, das am 29. April feierlich eröffnet wird.

(Kampf-)Sportbegeisterte im Ruhrpott kommen so voll auf ihre Kosten. Angeboten werden zahlreiche Sport- und Fitness-Angebote, doch ebenfalls Training im BJJ, Grappling, Luta Livre, Thaiboxen, (Fitness)Boxen und MMA.

„Das Fight Department ist flächenmäßig eines der größten Kampfsport-Gyms in Europa“, erzählte uns Niko Lohmann im Vorfeld, der von den Besitzern Ingo Holländer und Class Peschel als Trainer und Studioleiter angestellt ist. „Wir verfügen über einen Mattenbereich mit Cage, Boxsäcken, einen Fitness-Bereich, der es mit einem Fitnessstudio locker aufnimmt und einen Box- und Fitnessraum mit Schwingboden.“

Trainer sind: MMA-Kultkämpfer Niko „Karl Stahl“ Lohmann
Ingo Holländer, seines Zeichens Vize-Weltmeister im Ringen
Manuel Masuch, eines der erfolgreichsten Deutschen Schwergewichte im Grappling
sowie Oliver Kluthe, ein renommierter Boxtrainer mit A-Lizenz, der selbst über 60 Kämpfe bestritten hat.

Viel Action ist für den kommenden Samstag geplant, bei dem Interessierte einen Einblick in die neuen Räumlichkeiten und auch ins Training bekommen sollen. Neben bestehenden Mitgliedern ist auch jeder Besucher eingeladen teilzunehmen.

Los geht es ab 10:00 Uhr mit dem Einlass. Ab 12:00 Uhr startet ein offenes Training im Fitness-Boxen.
Um 13:30 gibt Niko „Karl Stahl“ Lohmann ein offenes Training.
Ab 15:00 Uhr steht Thaiboxen auf dem Programm.
Showkämpfe warten auf die Zuschauer ab 16:00 Uhr.

Ein Burger-Wettessen gesponsert von Burger Brother bietet das Highlight des Abends. Ab 17:30 Uhr gibt es somit etwas für die Kauleiste, denn auch Sportler haben sich ab und an einen Hamburger verdient. Zudem gibt es auch etwas zu gewinnen. Der Sieger bekommt einen Gutschein über 3 Monate und kann über diesen Zeitraum eine kostenlose Mitgliedschaft genießen, ein T-Shirt sowie einen Gutschein für einen Haarschnitt beim Star Friseur LQ.
Der zweite Platz wird mit einem Privattraining und einem Gutschein bei LQ belohnt.

Alle wichtigen Infos nochmal auf einen Blick:
Was?
Fight Department Neueröffnung
Wann?

29. April, ab 10:00 Uhr
Wo?
Alte Bahnhofstr. 123b in Bochum

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news-20530 Wed, 26 Apr 2017 14:57:18 +0200 Dana White: Wir hätten die UFC auch für 5 Milliarden Dollar verkaufen können /gnp1-radio/news/dana-white-wir-haetten-die-ufc-auch-fuer-5-milliarden-dollar-verkaufen-koennen/ UFC-Präsident erklärt, warum WME-IMG den Zuschlag bekommen hat. Für die Rekord-Summe von 4 Milliarden Dollar wechselte die weltweit größte MMA-Organisation, die UFC, im vergangenen Jahr den Besitzer. Laut UFC-Präsident Dana White wäre eine noch viel größere Geldsumme drin gewesen, aus einem Grund entschied man sich dann aber doch für den Verkauf an die Künstleragentur WME-IMG.

„Um ehrlich zu sein gab es zwei Gruppen, die mehr Geld als Ari Emanuel (Geschäftsführer von WME-IMG) geboten haben“, erklärte White im Interview bei The Exchange with Megan Olivi. „Es gab ein Angebot über 5 Milliarden Dollar.“

Dass man letztendlich ein geringeres Angebot angenommen hat, ist laut White den früheren Besitzern, Lorenzo und Frank Fertitta, zu verdanken, die bei den abgegebenen Angeboten auch die Zukunft des Sports im Hinterkopf hatten.

„Es gibt Leute, die den Wert meiner Meinung nach steigern können“, so White. „Eins der Millionen Dinge, die ich an den Fertitta-Brüdern schätze, ist, dass der Verkauf nicht nur vom Geld abhängig war. Sie sind sicher gegangen, dass die Organisation an jemanden geht, der sie sogar auf ein höheres Level bringen kann. Ari ist einer dieser Typen. Er hat Rückgrat, ist sehr intelligent und hat einen echt großartigen Plan für den Sport vorgelegt. Die Vision, die Ari aktuell für den Sport hat, unterstütze und liebe ich.“

Dana White unterzeichnete nach dem Besitzerwechsel einen neuen Vertrag über fünf Jahre, der ihm neun Prozent des Gewinns der UFC als Gehalt garantiert. Auch nach dem Ablauf der Vertragslaufzeit, könnte er sich eine Zusammenarbeit mit den neuen UFC-Besitzern vorstellen.

„Zwischen Ari und mir könnte es kaum besser laufen“, so White. „Ich glaube unglaublich stark an das, was wir in den nächsten fünf Jahren tun werden und was die Jungs möglich machen. Ich bin dabei. Ich liebe es. Ich werde nirgendwo hingehen.“

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news-20526 Wed, 26 Apr 2017 11:32:00 +0200 Mohamed Trabelsi: „Ich lerne auch in der Niederlage dazu.“ /gnp1-radio/news/mohamed-trabelsi-ich-lerne-auch-in-der-niederlage-dazu/ Der Münchner nach der Punktniederlage gegen Mert Özyildirim bei GMC 11. Bei GMC 11 trafen im 23-jährigen Mert Öziyldirim und 20-jährigen Mohamed Trabelsi zwei aufstrebende Leichtgewichte aus Süddeutschland aufeinander. Und die Fans kamen voll auf ihre Kosten, denn die jungen Wilden lieferten einen der Kämpfe des Abends. Am Ende kam Özyildirim von einer kniffligen Situation in den Kampf zurück und gewann am Ende einer Wahnsinnsschlacht nach Punkten. Nicht ohne Kontroverse.

„Ich habe meinen Mundschutz verloren,“ sagt Trabelsi. „Aber ich hab mir gedacht, ich hau ihn noch ein paar mal, vielleicht geht er K.o. Der Ref ist dann dazwischen gegangen und hat es irgendwie verwechselt. Er dachte wohl, das sei sein Mundschutz gewesen. Das war für mich der entscheidende Punkt. Mert hat diese paar Sekunden genutzt und kam wieder zu sich.“

Bereits zuvor lieferten sich die beiden Leichtgewichte ein schönes Duell, in dem Özyildirim den harten Fäusten des Münchners anfangs durch den Clinch und einen Takedown noch entgehen konnte. Im zweiten Durchgang geriet der Balinger dann gehörig unter Druck und nach harten Treffern ins Wanken, beenden konnte Trabelsi das Duell aber durch den Fehler des Ringrichters nicht. Özyildirim kam zurück und gewann mit letzter Kraft die entscheidende Runde und den Kampf.

„In der ersten Runde haben wir beide Gas gegeben, er hat mich runtergebracht. Die zweite wurde wohl für mich entschieden, weil ich ihn zweimal angeknockt habe. Es hat mich natürlich ein bisschen geärgert, dass ich meinen Mundschutz verloren habe und der Ringrichter unterbrochen hat. Die dritte Runde habe ich dann verloren.“

Für den Münchner ist die Entscheidung des Punktgerichts also trotzdem hinnehmbar. Für Trabelsi zählt vor allem die eigene Leistung und die Erfahrung, die mit jedem Kampf wächst:

„Es ist madig, wenn man verliert, aber man lernt halt was dazu. Es ist nicht das erste Mal und es ist wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal in meiner Karriere. Ich bin erst 20 Jahre alt, aber schon zufrieden mit meiner Leistung, aber heute Abend hat es nicht gereicht.“

Ausreden sucht der junge Münchner also nicht, sondern blickt zuversichtlich in die Zukunft. Ob da auch ein Titelkampf bei GMC irgendwann auf dem Plan steht? „Ich würde niemals Nein sagen.“

Das Interview mit Trabelsi findet ihr hier:

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news-20528 Wed, 26 Apr 2017 11:14:00 +0200 Klitschko-Gegner Anthony Joshua: „Ohne Boxen würde ich bestimmt im Knast sitzen“ /gnp1-radio/news/klitschko-gegner-anthony-joshua-ohne-boxen-wuerde-ich-bestimmt-im-knast-sitzen/ Joshua spricht über dunkle Vergangenheit. Noch wenige Tage bis zum heißerwarteten Duell zwischen Anthony Joshua und Wladimir Klitschko. Joshua - seines Zeichens Olympiasieger und mit 18 K.o.-Siegen in Folge einer der gefürchtetsten Schwergewichtler der Welt - sprach nun über seine Vergangenheit, die einige dunkle Kapitel enthält.

Anthony Joshua (18-0, 18 K.o.) gilt als Saubermann, ist als freundlicher Familienmensch bekannt, der noch bei seiner Mutter wohnt. In der Vergangenheit lief bei dem IBF-Champion aber nicht immer alles rund. 

„Ohne Boxen würde ich bestimmt im Knast sitzen“, so Anthony Joshua gegenüber der englischen Zeitschrift The Sun. „Der Sport hat mein Leben gerettet.“

Der in der englischen Kleinstadt Watford lebende Boxer wurde 2009 unter anderem wegen Körperverletzung verhaftet. Vor Gericht wurde über eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren verhandelt, am Ende musste der 1,98 Meter große Schwergewichtler aber nicht hinter Gitter. Joshua musste stattdessen ein Jahr lang eine elektronische Fußfessel tragen und durfte nachts sein Zuhause nicht verlassen. Im Jahr 2011 wurde „AJ“ von der Polizei mit circa 225 Gramm Cannabis erwischt. Das brachte ihm eine Suspendierung vom englischen Nationalkader und 100 Sozialstunden ein.

Der Brite mit nigerianische Wurzeln blieb dem Boxen aber treu, wurde immer erfolgreicher. Die große Sensation gelang ihm 2012 als er die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in London gewann. 2013 wechselte der Olympiasieger schließlich ins Profilager und unterschrieb beim großen Promoter Matchroom. Im letzten Jahr konnte er sich nach gerade einmal 15 Kämpfen seinen ersten Weltmeistertitel bei den Profis sichern. Nun steht er gegen Wladimir Klitschko im größten Kampf seiner Profi-Karriere. 

Joshua vs. Klitschko findet am kommenden Samstag im Wembley Stadion von London statt. Über 80.000 Zuschauer werden den Kampf im Stadion live mitverfolgen. In Deutschland wird die Begegnung ab 22.00 Uhr auf RTL live übertragen. 

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news-20527 Tue, 25 Apr 2017 18:25:25 +0200 CM Punks nächste Herausforderung steht fest /gnp1-radio/news/cm-punks-naechste-herausforderung-steht-fest/ Ehemaliger Wrestler nimmt an Fernsehsendung „The Challenge“ teil. Mehr als ein halbes Jahr ist seit dem medienwirksamen MMA-Debüt des ehemaligen Wrestlers CM Punk vergangen. Seitdem hielt sich der 38-Jährige bezüglich seiner Zukunftsplanung bedeckt. Gerüchte rund um eine Teilnahme bei „The Ultimate Fighter“ oder gar ein Karriereende machten derweil die Runde. Nun kehrt Punk auf die Bildschirme seiner Anhänger zurück, jedoch nicht wie von vielen erwartet. Das langjährige Aushängeschild der WWE nimmt an der Reality-TV-Show „The Challenge“ auf MTV teil.

Bei „The Challenge: Champs vs. Pros“ handelt es sich um ein Reality-Format, das es den Teilnehmern ermöglicht, sich in verschiedensten Wettkämpfen mit ehemaligen Weltklasse-Athleten zu messen. Dabei müssen die sechs Stärken Beweglichkeit, Einfallsreichtum, Muskelkraft, Intelligenz, Ausdauer sowie Mut unter Beweis gestellt werden. Dies ist jedoch nichts Neues für die Auserwählten: Jeder von ihnen war bereits in einer der vorangegangenen Staffeln von „The Challenge“ mit von der Partie. Das Format selbst ist ein Spin-Off der Reality-Show "The Real World".

Neu sind jedoch ihre Kontrahenten. Neben Phil Brooks, so der bürgerliche Name von CM Punk, werden sich noch neun weitere prominente Athleten die Ehre geben. Jeder kommt hierbei aus einer anderen Sportart. Von Hürdensprinterin Lolo Jones, über Basketballspielerin Candice Wiggins, bis hin zu Footballspieler Shawne Merriman ist für jeden Sportfan etwas geboten. Der Gewinner erhält 50.000 Dollar, die an eine Wohltätigkeitsorganisation seiner Wahl gespendet werden. Im Falle von Punk wäre dies PAWS Chicago, die sich für die Rechte von Tieren einsetzen.

Ob und wann der „Best in the world“ wieder in den Käfig zurückkehren wird, bleibt indes ungewiss. Punk gab im September 2016 sein Debüt in der UFC, ohne zuvor einen einzigen MMA-Kampf bestritten zu haben. Gegen Mickey Gall sah man ihm diese Unerfahrenheit an. Folgerichtig musste er sich in der ersten Runde durch Aufgabe geschlagen geben.

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news-20525 Tue, 25 Apr 2017 15:04:57 +0200 Daniel Dörrer: „Überglücklich wie immer, vielleicht sogar ein bisschen mehr.“ /gnp1-radio/news/daniel-doerrer-uebergluecklich-wie-immer-vielleicht-sogar-ein-bisschen-mehr/ Der „Peaceful Warrior“ nach GMC 11 im Interview. Am Wochenende konnte sich Daniel Dörrer auf der großen deutschen MMA-Bühne bei GMC 11 seinen siebten MMA-Sieg holen. Nicht schlecht für jemanden, der erst vor drei Jahren den Wechsel in die gemischten Kampfkünste vollzog und trotzdem noch als Kickboxer antritt. So war der „Peaceful Warrior“ nach seinem Erfolg gegen Tim Richter auch hochzufrieden mit seiner Leistung und Entwicklung, die nicht nur den Gegner überraschte.

„Wir sind als Team überglücklich,” so Dörrer. „Sind wir sowieso, heute aber vielleicht sogar ein bisschen mehr. Es war echt eine harte Schlacht. Tim Richter ist nicht so der Mega-Techniker, dafür ein Wahnsinns-Brawler. Ein super-harter echter Haudegen aus dem Osten. Das wussten wir, umso mehr freuen wir uns, dass wir zeigen konnten, dass wir ein wenig stärker hauen können.”

Insbesondere die Kampfverlagerung auf die Matte und die dortige Leistung brachte Dörrer zum Strahlen: „Es ist kein Geheimnis, dass ich den Standkampf liebe. Wir wussten, dass Tim marschieren und Takedowns holen wird. Deswegen ist es auch cool, dass ich ein oder zwei Takedowns holen konnte, damit hatte das gegnerische Team nicht gerechnet, wir eigentlich auch nicht. Ich freu mich wirklich, dass ich auf dem Boden auch was zeigen konnte. Fast die Hälfte des Kampfes hat sich auf dem Boden abgespielt.“

In der Tat sollten Fans, die sich auf eine reine Standschlacht gefreut hatten, enttäuscht werden. Mit dem Ende des Kampfes, einem Leberhaken, sollte jeder Striking-Fan jedoch wieder versöhnt sein. Der 32-Jährige feierte bei GMC seinen ersten MMA-Sieg im Jahr 2017 und beendete eine neunmonatige Durststrecke. Eine Abkehr vom MMA-Sport zieht er nicht in Betracht, der Kickboxer sucht weiterhin die Herausforderung, um über sich selbst hinauszuwachsen. Das geht nirgends besser als im MMA.

„Wenn ein Kämpfer wirklich nach der Wahrheit sucht, führen alle Wege zum MMA. Es ist schon immer die Königsdisziplin aller Wettkampfarten, weil sich dort alle Kampfsportarten vereinen. Meiner Meinung nach sind die besten und stärksten Kämpfer einfach im MMA zu finden. Ich habe in jeder Disziplin gekämpft, deswegen glaube ich, das sagen zu dürfen.“  

Als nächstes steht jedoch erst wieder mal Kickboxen an. In Thailand nimmt Dörrer an einem Acht-Mann-Turnier von Enfusion teil, von dort geht es in den Big Apple in New York, wo Dörrer seinen zehnten WM-Titel im K-1 ins Auge gefasst hat.

Das komplette Interview von Dörrer seht ihr hier:

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news-20524 Tue, 25 Apr 2017 10:31:37 +0200 Al Iaquinta: „F*ck Dich, Dana White!” /gnp1-radio/news/al-iaquinta-fck-dich-dana-white/ „Ragin” Al schießt gegen den UFC-Präsidenten. Am Samstag gab Leichtgewicht Al Iaquinta nach zwei Jahren sein Comeback im Octagon. Der Serra-Longo-Kämpfer konnte dabei Diego Sanchez in der ersten Runde K.o. schlagen, erhielt dafür aber keinen Bonus und ließ daraufhin eine Schimpftirade in Richtung UFC los. Diese wiederholte er am Montag bei der MMA Hour von Ariel Helwani.

Eigentlich sollte Al Iaquinta langsam aber sicher mit einem UFC-Titelkampf in Verbindung gebracht werden. Seit seinem misslungenen UFC-Debüt im TUF-Finale gegen Michael Chiesa gewann Iaquinta acht seiner neun Kämpfe, schlug dabei Joe Lauzon, Ross Pearson und am Samstag Diego Sanchez K.o. und feierte weitere Siege über Kevin Lee oder Jorge Masvidal. Da der 29-Jährige aufgrund seiner Bezahlung seit Jahren auf Kriegsfuß mit der UFC steht, wird es in naher Zukunft jedoch nicht dazu kommen.

Nicht genug damit, „Ragin“ Al vermutet seine offene Feindseligkeit als Grund für mangelnde Bonuszahlungen. Trotz vier K.o.s in den letzten fünf Kämpfen erhielt Iaquinta in seiner UFC-Karriere bisher keinen einzigen Bonus. Kein Zufall, glaubt das Leichtgewicht.

„Das ganze Bonus-Programm ist lächerlich. Das sie einfach so 50.000$ verteilen ist eine Masche, um uns zu kontrollieren. Ich verstehe nicht, wie man denken kann, das sei normal. Ein Bonus sollte eine zusätzliche Kleinigkeit sein, aber in der UFC ist das für manchen drei Mal so viel wie die Gage. Das ist kein Bonus. Das verändert dein Leben. Aber man muss sich oben einschleimen, immer bei Dana White, Lorenzo Fertitta und Joe Silva bedanken. So machen sie das. Küss mir den Arsch und ich gebe dir was zurück.“

Iaquinta beschwert sich seit zwei Jahren über die finanzielle Behandlung der Kämpfer. Er ging sogar so weit, seine Karriere vorübergehend auf Eis zu legen, um sich seiner neuen Hauptbeschäftigung als Immobilienmakler zu widmen. Für ihn die einzige Möglichkeit, nach seiner aktiven Karriere nicht von Almosen leben zu müssen.

„Ich möchte mich einfach nur finanziell absichern, falls ich mich mal verletze und zwei Jahre nicht kämpfen kann. Damit ich mich nicht darum sorgen muss, als Trainer zu arbeiten um meine Hypothek zu bezahlen. Das ist doch nicht verrückt. Ich bin Profi-Sportler, war im Co-Main Event auf Fox Sports 1 und verlasse die Halle mit 50.000$ Gage? Wollt ihr mich verarschen? Die UFC hat nichts für mich getan, ich kämpfe nur für mich selbst. Ich musste sie anflehen, mir eine Knieoperation zu bezahlen.“

Für Iaquinta, der sich sehr für die Gründung einer Kämpfer-Gewerkschaft engagiert, nicht das Ende der Kritik. So bekam auch Dana White sein Fett weg. Der UFC-Präsident hatte Anfang des Jahres die Kämpfe von UFC 208 für zu wenig Unterhaltung und Action kritisiert und gemeint, der Heimflug sei sein persönlicher Höhepunkt gewesen. Eine Respektlosigkeit sondergleichen für Iaquinta.

„Dana White hat eine Menge für den Sport getan, aber er hat sich nicht eine einzige Verletzung im Käfig abgeholt. […] Jake Ellenberger wurde am Samstag von einem Ellenbogen bewusstlos geschlagen und brauchte eine Weile, um wieder zu sich zu kommen. Ich habe mir beim Anblick gedacht, F*ck, ich will eigentlich nicht kämpfen. Will ich das wirklich noch machen? Ich habe fast die Halle verlassen. Dana White wird wieder sagen, dass der Heimflug im Privat-Jet das Highlight des Wochenendes war. Halt die Fresse! F*ck Dich! Rede nie wieder so über einen Kämpfer! Du bist kein Kämpfer, du machst das nicht, du hast keine Ahnung.“

Die UFC und Dana White äußerten sich nicht zu den Vorwürfen.

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news-20523 Tue, 25 Apr 2017 09:56:48 +0200 Bellator 180: Ryan Bader bekommt Titelkampf /gnp1-radio/news/bellator-180-ryan-bader-bekommt-titelkampf/ Rückkampf gegen Phil Davis bestätigt. Er galt als einer der langweiligsten Kämpfe des Jahres 2015: Ryan Bader gegen Phil Davis. Nun haben beide Halbschwergewichte die Chance, diese Erinnerung zu löschen und Fans einen Kracher zu bieten, wenn sie am 24. Juni im Vorprogramm des Bellator PPVs um den Titel kämpfen.

Vor allem Phil Davis (17-3) dürfte sich auf ein Wiedersehen freuen, schließlich war die Niederlage gegen „Darth“ die bisher letzte in seiner Karriere. Der Ringer verließ die UFC kurz darauf als Free Agent und schloss sich Bellator an, wo er sich mit einem Turnier-Sieg über Emmanuel Newton und Francis Carmont eine Titelchance verdiente, die er im November in den Gewinn des Halbschwergewichtstitels ummünzen konnte.

Nun also wieder gegen Ryan Bader (22-5). Genau wie Lorenz Larkin, der andere UFC-Neuzugang, erhält auch der 33-Jährige einen direkten Titelkampf, profitiert dabei aber von einer Verletzung von „King Mo“ Lawal, der ursprünglich als Debüt-Gegner eingeplant war. Baders UFC-Karriere ist auch ohne Titelkampf eine beeindruckende Sammlung an UFC- und MMA-Legenden. Der TUF-Sieger stand in der UFC unter anderem Tito Ortiz, Quinton Jackson, Jon Jones, Anthony Johnson, Lyoto Machida und Rashad Evans gegenüber und verabschiedete sich mit zwei heftigen K.o.s gegen Ilir Latifi in Hamburg und Antonio Rogerio Nogueira in Brasilien aus der UFC.

Das Programm im Überblick:

Bellator PPV: Sonnen vs. Silva
24. Juni 2017
New York City, New York, USA

Chael Sonnen vs. Wanderlei Silva
Fedor Emelianenko vs. Matt Mitrione

Titelkampf im Weltergewicht
Douglas Lima vs. Lorenz Larkin

Titelkampf im Leichtgewicht
Michael Chandler vs. Brent Primus

Aaron Pico vs. Zach Freeman

Bellator 180
24. Juni 2017
New York City, New York, USA

Titelkampf im Halbschwergewicht
Phil Davis vs. Ryan Bader

James Gallagher vs. Chinzo Machida

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news-20517 Tue, 25 Apr 2017 00:47:00 +0200 Nach Niederlage bei Lyon FC: Willi Ott ficht Urteil an /gnp1-radio/news/nach-niederlage-bei-lyon-fc-willi-ott-ficht-urteil-an/ Rückkampf bei Kraftherr Fight Night geplant. Es sollte der Auftakt eines goldenen Jahres für Willi Ott werden: Bei der achten Ausgabe der Lyon Fighting Championship wollte sich der Österreicher den Gürtel der Organisation sichern, bevor er sich bei Aggrelin mit Igor Montes ebenfalls um den Titel misst. Sein Auslandstrip endete jedoch nicht wie erhofft: Im Raphael de Barros Sports Palace musste er sich am 22. April Sofiane Benchohra nach Punkten geschlagen geben. Dieses Urteil will er nun anfechten.

Trotz der Niederlage sieht Willi Ott seine Leistung positiv: „Die erste Runde habe ich ganz klar dominiert“, schildert Ott das Geschehen aus seiner Sicht. „In der zweiten Runde ging es dann drunter und drüber. Der Kampf wurde Mitte der Runde auch unterbrochen, weil seine (Benchohras) Fans Stühle in den Ring werfen wollten, weil sie gesehen haben, dass der Sofiane angeklingelt wurde. Kurzzeitig habe ich geglaubt, dass das der Sieg für mich ist, aber es wurde weitergekämpft.“

Nach zwei hart geführten Runden lag die Entscheidung in der Hand der Punktrichter. Diese entschieden zu Gunsten des Lokalmatadors Sofiane Benchohra, der sich damit zum neuen Champion in der Klasse bis 77kg krönt. Sein Kontrahent ist mit diesem Ergebnis offensichtlich nicht einverstanden: „Es fällt mir wirklich schwer, das auf mir sitzen zu lassen. Ich werde sehen, ob ich das über den jeweiligen Verband anfechten muss oder ob sich das ein Schiedsgericht ansehen muss.“

Unabhängig von einer Entscheidung am grünen Tisch sollen die Differenzen auch auf sportlicher Ebene geklärt werden. Auf Wunsch beider Athleten wird es bei der Kraftherr Fight Night im September zu einem Rückkampf kommen. Auch diesmal steht ein Titel auf dem Spiel. Der Sieger verlässt Österreich mit dem internationalen Kraftherr-Titel im Weltergewicht.

Viel Zeit zum Grämen hat der 34-jährige Linzer indes nicht. Bereits am 7. Mai bekommt er es bei Aggrelin 17 in der bayerischen Landeshauptstadt München mit dem Stuttgarter Igor Montes zu tun. In Sachen Vorbereitung hat er seine Schlüsse aus dem letzten Trainingslager gezogen, das er ausschließlich mit seinen Schülern verbrachte. Die kommenden Wochen verbringt Ott in Marseille, wo er sich zusammen mit Athleten von internationalem Format, wie Bellator-Schwergewicht Tony Johnson, auf die kommende Aufgabe vorbereitet.

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news-20522 Mon, 24 Apr 2017 21:20:41 +0200 GNP1-Matchmaker: Keine Überraschungen, dafür jede Menge Action /gnp1-radio/news/gnp1-matchmaker-keine-ueberraschungen-dafuer-jede-menge-action/ So geht es mit den Stars von UFC Nashville weiter. Der Hauptkampf von UFC Nashville galt im Vorhinein als Witz, im Nachhinein könnte man ihn schlimmstenfalls als guten Witz verrufen. Tatsächlich hat Artem Lobov gegen Cub Swanson zwar keinen Stich gesehen, hielt aber fünf Runden lang durch und erntete damit nicht das erhoffte Top-Ten-Ranking, dafür aber jede Menge Respekt. Davon bekommt Al Iaquinta seiner Ansicht nach zu wenig vonseiten seines Arbeitgebers. Gerade das macht seinen explosiven K.o.-Sieg gegen Diego Sanchez interessant.

Wir werfen einen kurzen Blick auf die drei besten Leistungen des Abends:

Cub Swanson

Eine Überraschung war es nicht, als Cub Swanson den Hauptkampf von UFC Nashville gegen Artem Lobov gewann. Wenn überhaupt war es überraschend, wie gut Lobov 25 Minuten lang dagegenhalten konnte. Trotzdem: Gegen den Iren hat „Killer Cub“ bewiesen, dass er noch immer zur Weltspitze gehört und jeder außerhalb und vielleicht sogar innerhalb dieses Zirkels sich an ihm die Zähne ausbeißen wird.

Zwar wird der Sieg gegen Lobov wenig getan haben, um Swanson in den Ranglisten großartig nach vorne zu bringen, aber da belegt er ohnehin einen der vordersten Plätze. In Nashville konnte er fünf Runden lang zeigen, was er wollte.

Mit ein paar Sequenzen mehr auf seinem Highlight-Reel nimmt Swanson eine ganze Horde Fans mit auf seinen Kurs in Richtung Titelkampf. Das Timing könnte passen, denn in der Top 5 ist „Killer Cub“ nicht zuletzt nach seinem Kampf des Jahres im Dezember gegen Doo Ho Choi der spannendste potentielle Gegner für den Champion, sobald Max Holloway im Juni bei UFC 212 seine Chance aufs Gold hatte. Nächster Gegner: José Aldo oder Max Holloway

Al Iaquinta

Zwei Jahre nach seinem kontroversen Punktsieg gegen Jorge Masvidal kehrte Al Iaquinta am Samstag ins Octagon zurück, knockte Diego Sanchez in der ersten Runde mit zwei explosiven Rechten aus und führte anschließend seinen Feldzug gegen die UFC fort. Die Pause war zum großen Teil dadurch bedingt, dass Iaquinta mit seinen Gehaltsschecks unzufrieden ist und nicht einsieht, sich dafür den Risiken des Kämpferlebens auszusetzen.

Mit seinem an den Sieg anschließenden „Fuck you, UFC“-Tweet dürfte „Ragin Al“ aus seinen Kritikern in der Chefetage kaum neue Freunde gemacht haben. Ändert sich nichts an seiner Bezahlung, das stellte Iaquinta klar, sieht er sich nicht so bald zurück im Käfig – zumal er mittlerweile als Immobilienmakler erfolgreich ist.

Wie es mit Iaquinta weitergeht, steht somit in den Sternen. Sollte er doch in näherer Zukunft wieder im Octagon stehen, würde ein erprobter, aber nicht abgenutzter Veteran wie Evan Dunham einen guten Test abgeben. Nächster Gegner: Evan Dunham

Mike Perry

An seiner Art außerhalb des Käfigs mag nicht jeder Gefallen finden, innerhalb des Octagons aber ist es schwer, K.o.-Proll Mike Perry nicht zu mögen. Mit einem perfekt getimten Ellbogenstoß schickte „Platinum“ am Samstag Jake Ellenberger ins Land der Träume. Knockout Nummer zehn in elf Profi-Kämpfen.

Auch, wenn Ellenbergers Ranglistenplatz schon länger nicht mehr gerechtfertigt war, dürfte Perry nun seinen Platz am unteren Ende der Top 15 einnehmen. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten für den K.o.-Schläger, der mit seinen spektakulären Kämpfen in Windeseile die Ranglisten emporgeklettert ist.

Gegen Alan Jouban wurde im Dezember zwar deutlich, dass ab einem gewissen Niveau aktuell noch Schluss ist für „Platinum“, eine weitere Chance gegen einen soliden Gegner aber wird Perry nach der „Performance of the Night“ vom Wochenende trotzdem bekommen. Nächster Gegner: Santiago Ponzinibbio

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news-20518 Mon, 24 Apr 2017 20:34:00 +0200 Glory 40: Jason Wilnis mit Lektion für Simon Marcus /gnp1-radio/news/glory-40-jason-wilnis-mit-lektion-fuer-simon-marcus/ Alle Infos zum Event am kommenden Samstag. Glory gastiert am kommenden Samstag nach 2016 zum zweiten Mal in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Neben dem Titelkampf im Mittelgewicht werden hier vor allem neue bzw. ganz frische Gesichter eine Chance bekommen sich zu beweisen.

Wilnis denkt nur an die Titelverteidigung

Zum dritten Mal werden sich am Samstag Jason Wilnis aus den Niederlanden und der Kanadier Simon Marcus im Ring gegenüberstehen. Bisher steht es 1-1 zwischen den beiden Mittelgewichtlern. Das erste Duell gewann Marcus bei Glory 20 in Dubai via Punktentscheidung und verdiente sich somit einen Titelkampf gegen Artem Levin, welchen er beim zweiten Mal in einem der kontroversesten Kämpfe von Glory besiegen konnte.

Eine lange Freude hatte er daran allerdings nicht, denn schon bei Glory 33 verlor er seinen Titel an Wilnis durch T.k.o. in der dritten Runde. Hier lieferten sich beide Kämpfer zu Beginn ein hochklassiges Duell in dessen Verlauf Wilnis immer besser wurde. In der dritten Runde passierte dann das unfassbare - Marcus nahm seine Deckung komplett herunter und versuchte Wilnis damit zu locken. Dieser nahm das Angebot dankend an und bestrafte den Kanadier für sein Fehlverhalten. Ob Marcus diese Scharte in Kopenhagen wird auswetzen können?

Ein neuer Herausforderer wird gesucht

Ob Jason Wilnis oder Simon Marcus - der Sieger des Kampfes wird sich nicht lange ausruhen können, denn am selben Abend wird ein neuer Herausforderer gesucht. Hierbei werden Rückkehrer Alex Pereira aus Brasilien und Yousri Belgaroui aus Tunesien die größten Chancen eingeräumt. Während Belgaroui in seinem Halbfinale auf Agron Preteni aus Kroatien treffen wird, muss sich Pereira gegen Burim Rama aus Schweden beweisen. Ob es letztlich so einfach wird, wie es sich anhört, das wird man am Samstag sehen.

Danish Dynamite im Anflug

Die heimischen Fans werden vor allem ihre Augen auf die Lokalmatadore Niclas Larsen und Mohammed El Mir richten. Dabei steht gerade El Mir mächtig unter Zugzwang. Eine 0-2-Bilanz bei Glory liest sich nicht gerade erfreulich, auch wenn er mit Albert Kraus und Serhiy Adamchuk zwei sehr harte Brocken vor der Nase hatte. Doch gegen Simon Santana aus Norwegen zählt nur eins - der Sieg.

Dasselbe Ziel hat auch sein Landsmann Niclas Larsen. "The Destroyer", so sein Kampfname, kehrte nach mehreren Verletzungen bei Glory 38 in Chicago zurück und konnte sich einstimmig nach Punkten gegen Lukasz Plawecki aus Polen durchsetzen. Ein weiterer Sieg und ihm könnte ein Platz in einem Herausforderer-Turnier winken. Sein Gegner Yodkhunpon Sitmonchai weist bisher eine ausgeglichene Bilanz bei Glory auf und stand dort vor drei Jahren zuletzt im Ring. Will er in der Rangliste weiter nach oben klettern, dann braucht auch er einen Sieg und das ausgerechnet in der Höhle des Löwen.

 

Startet Hadar richtig durch?

In Holland wird Imad Hadar schon jetzt als Badr Hari 2.0 gefeiert und eine gewisse Veranlagung hat dieser auch. Dass er bei seinem Glory-Debüt gleich gegen einen Haudegen wie Freddy Kemayo ran muss, zeigt was man dem erst 19-jährigen schon jetzt zutraut. Doch aufgepasst, Kemayo verfügt über ein enorme Erfahrung und stand schon gegen nahezu alle großen Namen im Ring. Sein Glory-Debüt vermasselte er vor einem Jahr, als er in seiner Heimat gegen Xavier Vigney unterlag. Das möchte er natürlich nun besser machen.

 

Letzte Chance für Jauncey?

Zuletzt setzte es gegen Chris Baya und Anatoly Moiseev gleich zwei Niederlagen hintereinander für Josh Jauncey. Es fehlte letztendlich immer dieser kleine Prozentsatz, den man manchmal als Kämpfer braucht. Gegen Antonio Gomez soll es für Jauncey wieder zurück in die Erfolgsspur gehen und einen Sieg hat er auch dringend nötig. Doch auch für Gomez wäre ein Sieg sicherlich nicht falsch, denn bei Glory 36 in Oberhausen gab es zum Debüt eine Niederlage gegen Hysni Beqiri. Der Sieger aus dem Kampf wird ein Stückchen nach oben klettern, während der Verlierer zunächst wieder kleinere Brötchen backen muss.Glory 40: Kopenhagen29. April 2017Forum, Kopenhagen

Titelkampf im Mittelgewicht
Jason Wilnis vs. Simon Marcus

Herausfordererturnier im Mittelgewicht
Yousri Belgaroui vs. Agron Preteni
Alex Pereira vs. Burim Rama

Niclas Larsen vs. Yodkhunpon Sitmonchai

Glory Superfight Series
Richard Abraham vs. Jamie Bates
Mohammed El Mir vs. Simon Santana
Freddy Kemayo vs. Imad Hadar
Josh Jauncey vs. Antonio Gomez
Yuhang Xie vs. Chris Mauceri

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news-20521 Mon, 24 Apr 2017 20:30:48 +0200 Bareknuckle-Boxen und gezücktes Messer: Melvin Guillard macht sich Freunde in England /gnp1-radio/news/bareknuckle-boxen-und-gezuecktes-messer-melvin-guillard-macht-sich-freunde-in-england/ Ex-UFC-Kämpfer macht Alarm im Vereinigten Königreich. Melvin Guillard bleibt ein Enfant Terrible des Kampfsports. Der frühere UFC-Kämpfer hielt sich vergangenen Samstag in England auf und nahm dort an einem Bareknuckle-Boxkampf teil. Als wäre das noch nicht skurril genug, lieferte er sich am darauffolgenden Morgen ein hitziges Wortgefecht mit einem weiteren Boxer und dessen Entourage. Zwar konnten die Gemüter beruhigt werden, allerdings hatte Guillard während der kompletten Auseinandersetzung ein Messer in der Hand.

Wo Melvin Guillard auftaucht, fliegen die Fetzen und das nicht nur verbal. Der 34-Jährige scheint derzeit aber weniger mit MMA beschäftigt zu sein, als mit anderen Formen der körperlichen Auseinandersetzung: Bareknuckle Boxing. Ohne Handschuhe, dafür mit bandagierten Händen, wagte er sich gemeinsam mit Shonie Carter, einem weiteren früheren UFC-Kämpfer, in die englische Höhle des Löwen und bestand seinen Test gegen Dan Breeze.

Am Sonntag machte dann ein Facebook-Video von Carter die Runde, das Guillard mit gezücktem Messer bei einer Auseinandersetzung mit Jimmy Sweeney, einem weiteren Bareknuckle-Boxer, in einem Restaurant zeigt.

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news-20520 Mon, 24 Apr 2017 19:47:22 +0200 Jazzy Gabert: „Es wird einen nächsten Kampf bei Rizin geben!“ /gnp1-radio/news/jazzy-gabert-es-wird-einen-naechsten-kampf-bei-rizin-geben/ Exklusiv-Interview nach Auftritt bei Rizin FF in Japan. Jazzy „Alpha Female“ Gabert bestritt vor kurzem ihren zweiten MMA-Kampf als Profi. In Japan trat sie bei Rizin FF 5 in Yokohama an und traf dort auf Lokalmatadorin „King“ Reina Miura. Wir sprachen mit der Kämpferin vom Planet Eater über das Duell.

Gabert stand uns bei GMC 11 für ein exklusives Interview zur Verfügung. Natürlich ging es dort um das Projekt „Rizin“ und der daraus resultierenden Niederlage gegen Reina. Dort hat sie uns auch verraten, wie ihr Manager zu diesem Kampf stand: „Mein Manager hat mir davon abgeraten.“

Dass der Kampf gegen Gabi Garcia noch immer das erklärte Ziel von Gabert ist, bestätigte sie: „Ich werde noch 1-2 Kämpfe machen, damit ich dann Gabi Garcia bekomme. […] Früher oder später wird es auf diesen Kampf hinauslaufen.“

Doch wie genau wird es mit Gabert weiter gehen? MMA, Grappling, K-1 oder doch Pro-Wrestling? Gibt es vielleicht schon einen nächsten Kampf und wird ihr Rizin nach der Niederlage noch eine Chance geben? Die Antworten auf diese Fragen findet ihr im Video-Interview:

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news-20519 Mon, 24 Apr 2017 19:32:52 +0200 ACB 59: Michael Böbner vor drittem Einsatz /gnp1-radio/news/acb-59-michael-boebner-vor-drittem-einsatz/ Leichtgewichtskampf gegen „Young Eagle” Daud Shaikhaev. Am Samstag, 29. April wird Wladikawkas in Nordossetien Schauplatz der nächsten ACB-Veranstaltung. Wie es ACB 59: „Young Eagles 18“ schon ausdrückt, wird hier wieder dem regionalen MMA-Nachwuchs die Chance gegeben, sich untereinander und gegen Gäste aus dem Ausland zu messen. Einer der Gäste ist Michael Böbner aus der Schweiz. Er trifft auf Daud Shaikhaev.

Russland und seine Teilrepubliken sind für Kämpfer aus dem deutschsprachigen Raum nur selten mit Erfolgen verbunden. Eine Ausnahme davon ist Michael Böbner (9-3 (2)). Zwar musste der Schweizer in seinem Debüt für die Organisation vor elf Monaten eine Punktniederlage hinnehmen, ACB entwertete das Ergebnis jedoch im Nachhinein aufgrund von „Inkompetenz des Kampfrichters“. 

Im Rückkampf im Dezember ließ es Böbner dann nicht mehr auf die Offiziellen ankommen, sondern schlug Magomed Raisov kurzerhand in der zweiten Runde K.o. Sein fünfter vorzeitiger Sieg in Folge und der vierte durch K.o. Für den Kämpfer aus Luzern, der im Laufe seiner Serie unter Anderem TUF-Teilnehmer Sascha Sharma stoppen konnte, geht es mit einem weiteren Sieg darum, die „Young Eagles“ hinter sich zu lassen und sich dauerhaft im Kader der großen Hauptveranstaltungen festzukämpfen.

Dafür muss vorher noch der bisher wenig bekannte Daud Shaikhaev (4-1) vom Fight Club Berkut besiegt werden. Der Tschetschene stand schon drei Mal im ACB-Käfig, musste dabei 2014 seine bisher einzige Niederlage einstecken und blieb in den anderen beiden Kämpfen siegreich. Zuletzt besiegte er im Dezember nach Punkten den Brasilianer Joilton Santos, deutschen MMA-Fans durch seinen GMC-Sieg über Selim Agaev bekannt.

Fite.TV überträgt die komplette Veranstaltung am 29. April live und kostenlos ab 16:00 Uhr.

Das Programm im Überblick:

ACB 59: Young Eagles 18
29. April 2017
Wladikawkas, Russland

Ibragim Tibilov vs. Jean Felipe Prestes
Hussein Kushagov vs. Roberto Neves
Baysangur Vakhitov vs. Will Noland
Rustam Chsiev vs. Timur Shidov
Yusup Umarov vs. Alex Sandro
Michael Böbner vs. Daud Shaikhaev
Magomed Raisov vs. Sukhrob Davlatov
Yuriy Chobuka vs. Saifulla Dzhabrailov
Rasul Saithozhaev vs. Khanif Mirzamagomedov
Viskhan Amerkhanov vs. Maksim Konovalov
Dilovar Davlatov vs. Batraz Kharebov
Usman Bisultanov vs. Abdisalam Kubanych
Tamerlan Kabulov vs. Aslan Shogov
Magomed Kikishev vs. Nikoley Rachek
Gadzhimurad Olohanov vs. Atsamaz Gogichaev
Adam Gagiev vs. Eldar Shopagov
Gadzhimurad Magomedov vs. Muhammad Pashaev
Irakli Talakhadze vs. Soslan Karginov
Alikhan Suleimanov vs. Nemat Abdrashitov

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news-20516 Mon, 24 Apr 2017 12:41:07 +0200 Deep Jewels in Japan: 12-Jährige gibt MMA-Debüt gegen 24-Jährige /gnp1-radio/news/deep-jewels-in-japan-12-jaehrige-gibt-mma-debuet-gegen-24-jaehrige/ Kontroverser Kampf am 20. Mai. Am 20. Mai wird es bei der japanischen MMA-Organisation Deep Jewels zu einem umstrittenen Duell kommen. Ein gerade einmal 12 Jahre junges Mädchen wird in Tokio in einem MMA-Kampf auf eine 24-jährige Frau treffen.

Das Duell zwischen der 12-jährigen MoMo und der 24-jährigen Momoko Yamasaki wird nach Amateurregeln ausgetragen. Am Boden sind somit Schläge zum Kopf verboten. Beide Kämpferinnen müssen einen Kopfschutz tragen.

Momoko Yamasaki hat bereits fünf Amateurkämpfe bestritten, von denen sie zwei für sich entscheiden konnte. MoMo wird bei der Veranstaltung ihren ersten MMA-Kampf bestreiten. Die Siebtklässlerin trainiert im Team Hakushinkai Karate, das bereits Talente wie Mizuki und Naoki Inoue hervorgebracht hat

Der Kampf findet in der Gewichtsklasse bis 43 Kilogramm (Minimum Weight) statt. Da MoMo gerade einmal 39 Kilogramm wiegt, geht sie zu allem Überfluss auch noch mit einem Gewichtsnachteil in den Kampf. 

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news-20515 Mon, 24 Apr 2017 08:40:27 +0200 Abus Magomedov zerlegt Sergio Souza bei FFC 29 /gnp1-radio/news/abus-magomedov-zerlegt-sergio-souza-bei-ffc-29/ 26-Jähriger mit fünftem Sieg in Folge. Kurzfristig sprang Abus Magomedov am Samstagabend bei FFC 29 in Ljubljana, Slowenien für einen verletzten Kämpfer ein, um auf den Brasilianer Sergio „Kreator“ Souza zu treffen. Der Gegner des 26-Jährigen blieb chancenlos.

Von Beginn an spielte Magomedov seine Distanzvorteile aus, arbeitete mit langen Händen und Kicks. Souza fand keinen Weg, an den Kämpfer vom Düsseldorfer UFD Gym heranzukommen. Nach knapp einer Minute traf Magomedov seinen Kontrahenten mit einem Aufwärtshaken. Souza ging zu Boden, kassierte Schläge und wurde beim Aufstehen in einen Guillotine Choke genommen. Im Stehen zwang Magomedov seinen Gegner schließlich zum Abklopfen.

Für Abus Magomedov – aktuell die Nummer zwei im deutschen Mittelgewicht - ist es der fünfte vorzeitige Sieg in Folge. Sergio Souza blieb hingegen in seinem siebenten Kampf in Folge erfolglos.

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news-20514 Sun, 23 Apr 2017 23:28:40 +0200 Wer kämpft gegen wen? KW 16/2017 /gnp1-radio/news/wer-kaempft-gegen-wen-kw-162017/ Die wichtigsten Ankündigungen der vergangenen Woche. In unserer Rubrik „Kampfansetzungen“ informieren wir euch jeden Sonntag kurz und knapp über die wichtigsten Kämpfe, die in der vergangenen Woche von Organisationen aus aller Welt angesetzt wurden.

Amerika

UFC 211
13. Mai 2017
Dallas, Texas, USA

Chase Sherman vs. Dmitry Poberezhets
Michel Quinones vs. Jared Gordon

Bellator 180
24. Juni 2017
New York City, New York, USA

Aaron Pico vs. Zach Freeman

TUF 25 Finale
7. Juli 2017
Las Vegas, Nevada, USA

Teruto Ishihara vs. Gray Maynard

UFC 213
8. Juli 2017
Las Vegas, Nevada, USA

Daniel Omielanczuk vs. Curtis Blaydes

Bellator 181
14. Juli 2017
Thackerville, Oklahoma, USA

Patricky Freire vs. Derek Campos

UFC on FOX 25
22. Juli 2017
Long Island, New York, USA

Gian Villante vs. Patrick Cummins

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Asien/Australien

UFC Fight Night 110
10. Juni 2017
Auckland, Neuseeland

Warlley Alves vs. Kiichi Kunimoto
Mizuto Hirota vs. Alex Volkanovski

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Europa

ACB 59
29. April 2017
Vladikavkaz, Russland

Michael Bobner vs. Daud Shaikhaev

UFC Fight Night 109
28. Mai 2017
Stockholm, Schweden

Pedro Munhoz vs. Damian Stasiak

M-1 Challenge 79
1. Juni 2017
St. Petersburg, Russland

Valery Myasnikov vs. Enoc Solves Torres

UFC Fight Night
16. Juli 2017
Glasgow, Schottland

Paul Craig vs. Khalil Rountree
Ryan Janes vs. Jack Marshman
Mark Godbeer vs. Justin Willis

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Deutschland

Integra FC 7
6. Mai 2017
Eventum, Wittlich

Robert Lau vs. Igor Kantar
Slobodan Vukic vs. Eugen Dell
Johanna Ropertz vs. Samia El Khawad
Lili Panegirico vs. Mandy Böhm

Zdenek Polivka vs. Isa Isakov 
Stavros Krimalakis vs. Patrick Lacuska
Ciprian Theodorus vs. Luis Jung
David Defort vs. Valentin Röther

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news-20513 Sun, 23 Apr 2017 16:28:32 +0200 Shawn Porter stoppt Andre Berto in der 9. Runde /gnp1-radio/news/shawn-porter-stoppt-andre-berto-in-der-9-runde/ Charlo verteidigt seinen Titel durch K.o. Beim Weltergewichts Duell zwischen den beiden Amerikanern konnte Shawn Porter in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Barclays Center in New York Andre Berto durch einen technischen Knockout in Runde neun stoppen. Jermell Charlo verteidigte sein Gold der WBC im Halbmittelgewicht via K.o. in der sechsten Runde gegen Charles Hatley.

Shawn Porter ist zurück in der Erfolgsspur

Nach vorsichtigem Beginn erhöhten beide das Tempo in der zweiten Runde, in der Berto mit einem linken Haken den ersten guten Treffer setzte. Porter antwortete prompt mit einer knackigen Rechten, woraufhin Berto im Kampf zum ersten Mal den Ringboden spüren musste. Zu dem Zeitpunkt zierte Porter bereits eine Platzwunde am linken Auge. Berto holte sich in Runde vier ebenso einen Cut ab.

In den nächsten Runden machte Porter den Kampf. Berto suchte seine Distanz, was ihm jedoch nur selten gelang. Erst im sechsten Durchgang fand Berto wieder zurück, dabei konnte der Amerikaner mit haitianischen Wurzeln schnelle Hände ins Ziel bringen. Porter machte unterdessen weiter Druck und ließ zahlreiche Hände zu Kopf und Körper fliegen. 

In Runde 9 sollte er es beenden. Mit einem linken Haken sorgte er für den zweiten Niederschlag des Kampfes. Berto kam noch einmal hoch, aber Porter witterte seine Chance und er überrollte den angeschlagenen Berto mit weiteren Treffern bis der Ringrichter einschreiten und Berto aus dem Kampf nehmen musste.

Für Shawn Porter dürfte der vorzeitige Sieg ein Ticket für einen erneuten WM-Kampf sein. Nun ist der 29-jährige Amerikaner der offizielle WBC-Herausforderer von WBC- und WBA-Champion Keith Thurman, gegen den er im vergangenen Jahr in einem spektakulären Kampf unterla.

Jermell Charlo schlägt Hatley K.o. 

WBC-Weltmeister im Halbmittelgewicht Jermell Charlo hatte mit seinem Kontrahenten Charles Hatley so gut wie keine Schwierigkeiten. Der Titelträger landete in der dritten Runde eine saftige Rechte, die Hatley sofort zu Boden schickte. Im weiteren Kampfverlauf musste der Herausforderer immer mehr harte Hände kassieren. In Runde sechs kam Charlo im Schlagabtausch erneut mit einer wuchtigen Schlaghand durch, die Hatley schwer mit dem Gesicht voran zu Boden schickte. Ein heftiger Knockout.

Die Ergebnisse im Überblick:

Shawn Porter vs. Andre Berto
22. April 2017 
Barclays Center Brooklyn, New York, USA

Shawn Porter bes. Andre Berto via T.K.o in Rd. 9

WBC-Weltmeisterschaft im Halbmittelgewicht
Jermell Charlo bes. Charles Hatley via K.o. in Rd. 9

(vakante) WBO-Weltmeisterschaft im Bantamgewicht
Amanda Serrano bes. Dahiana Santana via T.K.o in Rd. 8

Jose Miguel Borrego bes. John Delperdang via T.K.o in Rd. 7
Julian Sosa bes. Emmanuel Valadez via T.K.o in Rd. 3 
Richardson Hitchins bes. Alexander Picot einstimmig nach Punkten

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news-20512 Sun, 23 Apr 2017 11:53:18 +0200 Arthur Abraham bezwingt Krasniqi nach Punkten /gnp1-radio/news/arthur-abraham-bezwingt-krasniqi-nach-punkten/ Boxt Abraham bald wieder um die WM? „King“ Arthur Abraham meldete sich gestern Abend mit einem einstimmigen Punktsieg gegen Robin Krasniqi in der Messehalle in Erfurt wieder zurück. Nun darf Abraham wieder auf eine WM-Chance hoffen. Die SES-Hoffnung im Schwergewicht Tom Schwarz krönte sich zum neuen WBO-Interkontinental Champion durch einen Knockout gegen Adnan Redzovic.

Im WBO-Eliminator Kampf im Supermittelgewicht zwischen Robin Krasniqi und Arthur Abraham ging es um viel. Der Sieger darf erneut um die Weltmeisterschaft boxen. Der von Steinforth promotete Krasniqi legte einen guten Start hin, er bewegte sich schnell auf den Beinen und schlug häufig. Abraham, wie man es von ihm kennt, fing eher zurückhaltend an und stand in seiner typischen Doppeldeckung. Gelegentlich landete der Schützling von Ulli Wegner seine Führhand, ab der zweiten Runde setzte er die ersten Wirkungstreffer. Die höhere Schlagdichte hatte zwar Krasniqi, dessen ungeachtet verpulverte der 30-Jährige viel an der Deckung seines Gegners.

Im fünften Durchgang kam Abraham gut mit einer rechten Schlaghand durch, Krasniqi wackelte erstmals im Duell. Von da an machte der Berliner weiterhin Druck und beherrschte seinen Gegenüber mit seiner deutlich höheren Schlagkraft. In Runde neun war Krasniqi wieder in einer kritischen Situation, der Münchner müsste viele harte Treffer schlucken, doch überlebte die Runde. In den letzten Minuten wollte Abraham den Sack zu machen und einen Knockout feiern, zwar traf der ehemalige Weltmeister seinen Kontrahenten wiederholt mit harten Händen, doch es blieb bei einem souveränen Punktsieg. Alle drei Punktrichter werteten 118-110, 115-114 und 117-111 für Arthur Abraham.

Abraham sichert sich damit das Recht, gegen den WBO-Weltmeister Gilberto Ramirez, der in der Nacht gegen den Ukrainer Max Bursak seinen Gürtel zum ersten Mal verteidigte, zu boxen. Ob es wirklich zu einem Duell gegen den mexikanischen Champion kommt, bleibt fraglich. Abraham verlor im vergangenen Jahr seinen Titel in einem deutlichen Punkturteil an Ramirez. Für die deutschen Fans würde eher das langersehnte Duell gegen Felix Sturm Sinn ergeben.

Der SES-Schwergewichtler Tom Schwarz holte sich den WBO-Interkontinental Gürtel mit einem K.o. gegen Adnan Redzovic in Runde zwei.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Robin Krasniqi vs. Arthur Abraham 
22. April 2017
Messehalle, Erfurt


Arthur Abraham bes. Robin Krasniqi einstimmig nach Punkten

WBO-Interkontinental Titel im Schwergewicht
Tom Schwarz bes. Adnan Redzovic via K.o. in Rd. 2

Adam Deines bes. Lukasz Golebiewski via T.K.o in Rd. 3
Emre Cukur bes. Zoltan Sera einstimmig nach Punkten
Marko Calic bes. Attila Koros via T.K.o in Rd. 2
Mohammed Rabii bes. Jean Pierre Habimana einstimmig nach Punkten
Tomas Salek bes. Elvis Smajlovic via K.o. in Rd. 3
Tom Dzemski bes. Dominik Landgraf einstimmig nach Punkten

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news-20511 Sun, 23 Apr 2017 11:14:42 +0200 Maurice Smith wird in UFC Hall Of Fame aufgenommen /gnp1-radio/news/maurice-smith-wird-in-ufc-hall-of-fame-aufgenommen/ Kickboxer ist der nächste im Pionier-Flügel der Ruhmeshalle. Als Maurice Smith 1997 Mark Coleman den Schwergewichtstitel der UFC abnehmen konnte, ging das als eine der größten Überraschungen in die UFC-Geschichte ein. Nun, 20 Jahre später, wird Smith als Pionier in die Hall Of Fame der UFC aufgenommen.

In einer Zeit, als physische und athletische Ringer die UFC dominierten, war er die große Ausnahme: Maurice Smith. Der schmale Kickboxer passte allein schon optisch nicht in die damalige UFC und ging mit einer Profi-Bilanz von nur fünf Siegen bei sieben Niederlagen in den Titelkampf gegen den damals äußerst dominanten Mark Coleman, der zuvor mit seinem Ground and Pound inklusive Kopfstößen als unschlagbar galt.

Was dann bei UFC 14 folgte, war eine Demonstration von Smiths Klasse. Noch bevor Chuck Liddell mit seinem Sprawl and Brawl zur UFC-Legende wurde, wurde Smith der erste UFC-Champion, der seinen Fähigkeiten als Standkämpfer unter der Leitung von Frank Shamrock im Lion’s Den genau so viel Grappling hinzufügte, um auf der Matte zu überleben und wieder in den Stand zu kommen. Dort war dem früheren WKA-Champion auch aufgrund seiner herausragenden Kondition nur schwer beizukommen. Nach 21 Minuten Kampfzeit, in denen sich Coleman beim Versuch, Smith zu stoppen, komplett auspowerte, war er geschlagen, Smith wurde zum Sieger und neuen UFC-Champion erklärt.

Nach seinem erfolgreichen Titelkampf im UFC-Debüt konnte Smith drei Monate später Tank Abbott mit Schlägen zur Aufgabe zwingen und seinen Titel verteidigen, damals ein Novum in der UFC. Ein weiteres Mal sollte ihm das nicht mehr gelingen, bei UFC Japan wurde Smith von Randy Couture entthront. Nach einer Niederlage gegen Kevin Randleman und einem Sieg über Marco Ruas verließ Smith die UFC schließlich im Herbst 1999. Ein Jahr später kehrte er für zwei Kämpfe, darunter eine Niederlage gegen Renato Sobral, in die UFC zurück, bevor er sich wieder dem Kickboxen zuwandte.

Auch wenn Smiths UFC-Zeit nicht lang andauerte, legte er mit seinem damals neuartigen Trainingsprogramm den Grundstock für zahlreiche spätere UFC-Champions wie Frank Shamrock, der nur wenige Monate nach Smith die UFC betreten und sich schnell zum unangefochtenen Champion emporschwingen sollte. Smith gilt als einer der ersten UFC-Kämpfer, der sich nicht nur auf sein Spezialgebiet beschränkte, sondern auf einen wahren Mixed Martial Artist hin arbeitete.

Im Rahmen der International Fight Week wird Smith nun in die UFC Hall Of Fame aufgenommen und im Pionier-Flügel verewigt. Vor wenigen Wochen wurde angekündigt, dass Urijah Faber als Kämpfer der „Modern Era“ in die Hall Of Fame aufgenommen wird.

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