GNP1 GNP1 News de-DE GNP1 News Mon, 24 Jul 2017 18:30:04 +0200 Mon, 24 Jul 2017 18:30:04 +0200 TYPO news-20907 Mon, 24 Jul 2017 18:18:00 +0200 Buschkamps: „Die Art wie wir rollen, spiegelt auch unseren Charakter wieder“ /gnp1-radio/news/buschkamps-die-art-wie-wir-rollen-spiegelt-auch-unseren-charakter-wieder/ Buschkamp Trio in schwarz und braun. Die Buschkamp Bros. haben es getan! Alle drei bekamen ihren nächsten Gurt. Thomas und Martin wurde der schwarze Gurt verliehen, Matthäus der braune. Nach rund zwölf Jahren haben sie ein neues Ziel erreicht. GNP1 hatte jetzt Gelegenheit, mit Thomas und Matthäus Buschkamp im exklusiven Interview über ihren Werdegang zu sprechen.

GNP1.de: Herzlichen Glückwunsch an die Buschkamp Bros. zur Triple Graduierung. Was bedeutet euch die Graduierungen? Zwölf Jahre harte Arbeit - ganz ehrlich, ihr habt euch doch gegenseitig zu immer besseren Leistungen gepusht, oder?
Thomas: Vielen Dank! Ja, zwölf Jahre sind eine lange Zeit. So einen Weg kann man alleine nicht gehen. Ein gutes Team ist nicht nur für ein qualitatives Training, sondern auch für die richtige Motivation unheimlich wichtig. Unter Geschwistern ist dieses nochmal auf einer ganz anderen Ebene, man hat seinen besten Freund und härtesten Trainingspartner stets zur Seite. Das Ego da nicht mit auf die Matte zu nehmen, war meist einfacher gesagt als getan. Ein, zwei Heelhooks hätten nicht ganz so hart durchgezogen werden müssen und der ein oder andere Kimura hätte mit etwas weniger Krafteinsatz auch funktioniert (lacht). 

Die meiste Zeit über war das Ziel konstant technisch besser zu werden. Trotzdem denke ich, dass niemand einen eher versteht als die Person die mit einem Tag für Tag durch dick und dünn geht- auf der Matte, aber auch im täglichen Leben. Gerade nach Verletzungen und Wettkämpfen, die nicht so toll liefen, war es schön dass jemand da war der einen motiviert und Kraft gibt weiter zu machen. Gerade in diesen Phasen ist es Gold wert jemanden zu haben der mit einem diesen Weg geht.

Ihr habt lange auf dieses Ziel hingearbeitet, viel Schweiß und Blut im Training und den Matten dieser Welt gelassen. Habt ihr es euch so damals vorgestellt diese Graduierung zu erhalten?
Thomas: Um ehrlich zu sein hatte ich nie eine genaue Vorstellung, wie ich eines Tages den Black Belt bekommen würde. Wenn man ein Ziel fokussiert, das sehr weit weg ist, kann dies schon sehr frustrierend sein, deshalb habe ich die letzten Jahre immer step by step gemeistert. Durch die kleinen Erfolge bleibt man einfach länger motiviert.

Wie ist das Verhältnis zu eurem BJJ-Mentor Professor Augusto Frota? Wie darf man sich eure Graduierung vorstellen?

Thomas: Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu allen unseren Trainern. Von Damion Thomas -der die Grundlage des Kampfsports gesetzt hat und der bis heute ein guter Freund und Mentor ist, über Nilton Cadan und Adenauer Oliviera aus Brasilien, die uns die ersten blauen Gürtel im BJJ verliehen haben, zu Augusto Frota, der ein genialer Stratege und Trainer ist und aus einem gutem Sportler einen Weltklasse Sportler machen kann.

Im Verhältnis zu seinem Trainer sind die zwischenmenschlichen Werte entscheidend. Nur wenn man dieselben Werte teilt, wird man langfristig gut miteinander arbeiten können und somit Ziele verfolgen können.

Gab es hinterher eine große Feier?
Thomas: Wir sind nach der Graduierung ganz klassisch brasilianisch Essen gewesen und haben mit unseren Freunden die Graduierung ausklingen lassen.

In eurer Brust schlagen zwei Herzen. Der feurige Südamerikaner und der mit den deutschen Tugenden. Wie geht ihr damit um?
Thomas: Die beiden Tugenden ergänzen sich hervorragend. Das brasilianische Feuer wäre ohne die deutsche Arbeitsmentalität und Disziplin nichts. Brasilianer sind nicht gerade bekannt für ihre Arbeitsmoral, dafür für ihre Freude und ihr Feuer. Wiederum sind die Deutschen manchmal etwas sehr konservativ und ihnen fehlt das Feuer. Ab und zu stehen sich diese Eigenschaften im Weg, aber glücklicherweise gibt es immer einen von uns dreien der dann den anderen in den Arsch tritt. Jeder von uns ist zum Glück unterschiedlich viel Brasilianer bzw. Deutscher, was teilweise sehr lustig sein kann.

Ihr drei seid ständig in Bewegung, ein Leben ohne Training ist bei euch nicht denkbar. Wie sieht euer Ausgleich zum, Sport aus? Thomas, du bist außerhalb des Sports auch unterwegs, wo liegen derzeit deine Prioritäten: Sport oder Schauspielerei? Welche Attribute konntest du aus dem BJJ mitnehmen, die dich bei deinen Filmprojekten unterstützen?
Thomas: Mein Ausgleich zum Sport ist die Schauspielerei. Seit etwas über drei Jahren bin ich jetzt auf einer Schauspielschule in Stuttgart. Ende dieses Jahres mache ich meinen Abschluss und bin dann neben BJJ Black Belt auch noch staatlich geprüfter Schauspieler. Wenn man bedenkt, dass ich ursprünglich Medizin studieren wollte, würde ich sagen dass es eine kleine Kursabweichung gab (lacht). Mit der ich aber sehr glücklich bin. Ich kann sehr viele Dinge aus dem Sport in die Kunst übertragen.

Das Feingefühl für den Körper, der Umgang mit einem Konflikt, verschiedene Spannungen. Mittlerweile sehe ich Jiu Jitsu auch immer mehr als Kampfkunst. Es ist schön zu sehen, wie ich da künstlerisch etwas ganz eigenes kreieren kann und trotzdem meinen Wurzeln treu bleibe.

Die Frage ist, was Priorität bedeutet. Sportlich gesehen habe ich im Moment keine Ambitionen zu kämpfen, was sich aber bestimmt noch mal ändern wird. Was viele nicht verstehen ist, dass die Wettkampfphase im Sport nur eine Phase ist. Gefährlich ist, wenn man das als das Ganze sieht. Dann wird man früher oder später ausbrennen und damit aufhören. Das will ich nicht, ich trainiere mal mehr mal weniger, aber es wird ein Teil von mir bleiben und so bin ich mir sicher, werde ich auch noch wenn alles gut geht mit 60 auf der Matte sein.

Im Schauspiel sind meine Ziele ganz klar, an Projekten teilzunehmen, die mich fordern und an denen ich wachsen kann. Also derselbe Gameplan wie zwölf Jahre lang im BJJ. Das ist das Schöne, das ich die Dinge die ich im Sport lernte jetzt auch auf alles andere übertragen kann. Dies will ich als Lehrer auch meinen Schülern weitergeben.

Was steht bei euch sonst noch auf der Agenda, wird es demnächst wieder ein großes Seminar bei euch in Tuttlingen geben?
Thomas: Bei uns wird es am 22./23. Juli ein Steve Maxwell Seminar geben. Es ist enorm wichtig, dass man in seine Ausbildung investiert. Wenn etwas hier in Deutschland fehlt, dann dass Leute bereit sind für qualitativ hochwertiges Training zu bezahlen. Ich glaube davon kann jeder Gymbesitzer ein Lied singen.

An was arbeitet ihr gerade am Boden?
Thomas: Wir setzen immer für 3-6 Monate Schwerpunkte und setzen uns Ziele - das ist die deutsche Tugend.
Momentan haben wir wieder bei 0 angefangen und üben Basic Positionen, allerdings schauen wir noch genauer hin und achten noch mehr auf Details. Nur so wird man besser.

Jeder lobt die Art wie ihr euch auf der Matte bewegt, woher kommt euer Bewusstsein immer das richtige zu machen?
Thomas: Jeder von uns setzt seine Schwerpunkte woanders und hat auch einen anderen Unterrichtsstil. Am lustigsten ist es, wenn wir zusammen unterrichten, dann haben wir strategisch gut getimte, technische Setups mit der Präzision eines Chirurgen. Meist steht Martin achselzuckend daneben und sagt: „Und wenn es nicht klappt, dann zieht so lange bis er tappt….“ Bei Matthäus ist es so, dass er dieselben Techniken seit Jahren unterrichtet und niemand im Gym es verhindern kann. Gegen Matthäus zu rollen ist so ein bisschen wie ein K-1 Kampf.

Matthäus: Die Sache ist, man macht nicht immer das Richtige, das ist aber auch nicht schlimm. Es ist nur wichtig wie man damit umgeht. Nach einer Weile findet Jiu-Jitsu nicht mehr im Kopf, sondern im Moment statt. Wenn man die Sachen etliche Male geübt und wiederholt hat, ist der Trick dann einfach loszulassen, zu atmen, es zu genießen und Spaß zu haben. Darum geht es ja auch. Die Welt für einen kurzen Moment anzuhalten und in den Flow zu kommen. Dieser Flow ist wie eine Meditation in dem man über nichts nachdenkt. Das ist glaube ich das ganze Geheimnis.

Was würde euch stolz gemacht haben, wenn ihr im Alter von 100 Jahren alles Revue passieren lasst?
Thomas: Ich glaube die Momente an die man sich zurück erinnert werden die vielen Momente sein, bei denen man mit seinen Brüdern und Freunden auf der Matte zusammen lag und sich über irgendwelche Dummheiten schieflachte.

Matthäus, wie sehr freust du dich für deine Brüder, dass sie den schwarzen Gurt erhalten haben? Ist es für dich ein Ansporn BJJ-mäßig beiden nicht zu viel Vorsprung zu lassen?
Matthäus: Ich freue mich riesig darüber, aber irgendwie hab ich auch schon damit gerechnet, trotzdem ist es etwas Unglaubliches für mich, wenn ich zurückblicke wo wir angefangen haben. Irgendwie ist es schon fast wie eine Geschichte. Als kleine Jungs haben wir zuhause auf dem Parkettboden gerollt, wir haben uns einen Großteil selbst beigebracht.  Als wir ca. 15 Jahre alt waren, haben Thomas und ich unseren Blau Gurt in Brasilien von unserem Freund Adenauer Oliviera bekommen. Heute leiten wir eine Kampfsportschule mit ca. 200 Mitgliedern.

Ja, eigentlich sollte man meinen, dass wir das gleiche Level und den gleichen Style auf dem Boden haben, das ist aber nicht so. Ich bin geschäftlich sehr viel unterwegs und habe bis jetzt leider nicht so viel Zeit gehabt mich dem Sport zu widmen wie meine Brüder. Trotzdem probiere ich so oft wie möglich ins Training zu kommen und wenn es geht auch im Ausland. Wenn ich mit Thomas rolle, kommt es mir vor als würden wir Schach spielen, da ich seine und er meine Techniken kennt. Wir sind eben selbst unsere besten Trainingspartner. Wenn ich mit Martin rolle merke ich oft seinen starken Background im Ringen, aber es heißt für mich einfach safe rollen, da macht er mir das Leben auf der Matte schon schwer. Ich denke die Art wie wir rollen, spiegelt auch unseren Charakter wieder. Mir ging es bei diesem Sport nie um Gürtel, sondern immer nur darum Spaß zu haben und vom Alltag abzuschalten.

Als wir bei der Graduierung auf der Matte standen, versammelt mit ca. 100 weiteren BJJ-Schülern, das war schon eine krasse Sache. Aber als Professor Augusto Frota die Eigenschaften beschrieben hat und warum er heute zwei Personen den schwarzen Gurt überreichen möchte, war ich schon erstaunt was da alles dahinter steckt, er hat mir eine komplett andere Sicht geschildert mit seinen Worten.

Wie ist das Verhältnis zu eurem BJJ-Mentor Professor Augusto Frota? Wie darf man sich eure Graduierung vorstellen?
Matthäus: Das Verhältnis zu unserem Mentor ist- wie nicht anders zu erwarten bei den Brasis- sehr familiär, egal was los ist, er nimmt sich für uns immer Zeit und klingelt auch einfach mal durch um zu hören wie es bei uns läuft.

Vielen Dank für das Interview.
Thomas: Ich wollte mich bei allen tollen Menschen bedanken die ich über den Sport kennen lernen durfte. Mit dem Gürtel verbinde ich auch Erinnerungen, Freundschaften, Gespräche und Momente mit euch.
Peace, Love and Jiu-Jitsu

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news-20914 Mon, 24 Jul 2017 17:44:06 +0200 Haqparast ohne Kampf bei ACB 65, Gegner verpasst Gewicht deutlich /gnp1-radio/news/haqparast-ohne-kampf-bei-acb-65-gegner-verpasst-gewicht-deutlich/ Paulo Teixeira sagte Duell am Kampftag ab. Am 23. Juli plante Nasrat Haqparast seinen Auslandsauftritt bei ACB 65. Im englischen Sheffield sollte der 21-jährige Hamburger auf den Brasilianer Paulo „Rambinho“ Teixeira treffen. Die Begegnung fiel allerdings ins Wasser. Teixeira sprang ab.

Haqparast sprach mit uns über seine Enttäuschung nach dem Ausfall des von ihm mit großer Spannung erwarteten Kampfes.

„Die Enttäuschung ist groß“, erklärte Haqparast. „Ich wollte wirklich gerne bei der drittgrößten MMA-Promotion weltweit, in Sheffield kämpfen. Aber mein Gegner hat das Gewichtslimit von 70kg nicht erreichen können. Ich habe sogar einen Kampf bis 73kg akzeptiert, um es noch möglich zu machen. Mein Gegner erschien dann mit 3kg über dem abgemachten Catchweight-Limit, somit wurde der Kampf von der Sportkommission abgesagt.

Ich schlug vor, dass ich den Kampf trotzdem annehmen würde, wenn mein Gegner am Kampftag nicht mehr als 80kg wiegen sollte. Mein Gegner erschien dann mit ca. 84kg und sollte noch 3 Liter Infusion bekommen, weil er anscheinend noch dehydriert war. Ich nahm den Kampf gegen den Rat meines Managements trotzdem an. Zwei Stunden vor Kampfbeginn bekam ich in der Kämpferkabine die Nachricht, dass mein Gegner den Kampf abgesagt hat und auf dem Weg nach London ist.“

Der talentierte Hamburger konnte seit seinem Profi-Debüt vor fünf Jahren alle Kämpfe gewinnen und zudem all seine Gegner ausknocken. Zuletzt war es Ruslan Kalyniuk, der Haqparast unterlag, davor war es der Schweizer Patrik Berisha. Der Weg Richtung UFC ist nach wie vor angestrebt, wie uns der 21-Jährige versicherte.

„Jetzt heißt es Mund abputzen, auf den nächsten Kampf warten und den nächsten Sieg einfahren. Ich werde meinen Weg gehen.“

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news-20913 Mon, 24 Jul 2017 17:40:56 +0200 Martin Zawada kämpft bei ACB 67 gegen Rahman Dzhanaev /gnp1-radio/news/martin-zawada-kaempft-bei-acb-67-gegen-rahman-dzhanaev/ Düsseldorfer steigt in Tschetschenien in den Käfig. Martin Zawada (27-14-1) wird am 19. August in Tschetscheniens Hauptstadt Grosny in den Käfig steigen. Der Düsseldorfer, der kürzlich einen Vertrag über mehrere Kämpfe bei Absolute Championship Berkut unterschrieben hat, wird bei ACB 67 gegen Lokalmatador Rahman Dzhanaev (7-1) antreten.

„King Kong“ Zawada zählt mit 42 Kämpfen auf dem Buckel zu den erfahrensten MMA-Kämpfern Deutschlands. Der 33-Jährige ist seit 2003 im Profi-MMA unterwegs und stand in seiner Karriere bereits namhaften Kämpfern wie Mamed Khalidov und Jan Blachowicz gegenüber. Nach über einem Jahr Pause kehrte der Veteran vom UFD Gym Düsseldorf im Januar in den Käfig zurück. Bei GMC 10 kämpfte er gegen Andreas Kraniotakes um den vakanten Halbschwergewichtstitel der Veranstaltungsreihe und konnte ihn mit einem T.K.o.-Sieg in der zweiten Runde an sich reißen.

Bei ACB 67 bekommt er es nun mit Rahman Dzhanaev zu tun. Der 27-Jährige kämpft er seit 2014 im MMA, besiegte aber bereits in seinem zweiten Kampf den weitaus erfahreneren Andreas Birgels. Auch in seinen kommenden Kämpfen zeigte sich Dzhanaev meist überlegen. Seine einzige Niederlage kassierte er im vergangenen Jahr gegen Shamil Abdulkhalikov. Seitdem konnte er zwei Kämpfe bei ACB für sich entscheiden.

Folgende Kämpfe finden bei ACB 67 statt: 

ACB 67
19.
August 2017
Sport Hall „Colosseum“ in Grosny, Tschetschenien

Titelkampf im Weltergewicht
Brett Cooper (c) vs. Mukhamed Berkhamov

Titelkampf im Schwergewicht
Mukhumat Vakhaev (c) vs. Denis Goltsov

Yusuf Raisov vs. Luis Palomino
Aleksei Butorin vs. Albert Duraev
Salimgirey Rasulov vs. Evgeny Erokhin
Magomed Magomedov vs. Dean Garnett
Rasul Albaskhanov vs. Darren Mima
Rahman Dzhanaev vs. Martin Zawada
Muslim Makhmudov vs. Jose Daniel Toledo Canellas
Evgeniy Lazukov vs. Shamil Shakhbulatov
Abdurahman Temirov vs. Joao Luiz Nogueira

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news-20912 Mon, 24 Jul 2017 16:51:00 +0200 Oezdemir: Ich knocke Manuwa aus, dann bekomme ich den Titelkampf! /gnp1-radio/news/oezdemir-ich-knocke-manuwa-aus-dann-bekomme-ich-den-titelkampf/ Schweizer auf dem Weg an die Weltspitze im Halbschwergewicht. Das Jahr 2017 verlief ziemlich spektakulär für Halbschwergewicht Volkan Oezdemir (14-1). Zwei wichtige Erfolge in der UFC brachten ihn in die Top-Fünf der Gewichtsklasse. Auf seinen Lorbeeren ausruhen will sich der Schweizer allerdings nicht. Bei UFC 214 am 29. Juli wird er dem Briten Jimi „Poster Boy“ Manuwa (17-2) gegenüberstehen und will seinen dritten UFC-Sieg mit nach Hause bringen.

„Ich plane noch einiges mehr zu erreichen“, erklärte Oezdemir den amerikanischen MMA Medien. „Zuerst werden ich Jimi Manuwa schlagen und dann ist mein Ziel, der schnellste Mann auf dem Weg zum Gürtel zu sein. Ich hoffe, mit einem starken K.o. gegen Jimi wird mein nächster Kampf ein Titelkampf sein.“

Oezdemir gelang in der UFC ein echter Senkrechtstart. Als Ersatzgegner für Ovince Saint Preux wurde der Schweizer Anfang des Jahres von der UFC unter Vertrag genommen. Oezdemir ging als klarer Außenseiter in den Kampf, konnte sich aber einen Punktsieg sichern und direkt in die Top 5 der UFC-Rangliste im Halbschwergewicht einsteigen. Im Mai bekam er es im Co-Hauptkampf der UFC Fight Night in Stockholm dann mit Misha Cirkunov zu tun. Nach knapp 30 Sekunden konnte Oezdemir seinen favorisierten Gegner mit einer Rechten schlafen schicken und seine Ranglistenplatzierung untermauern. Manuwa steht auf Platz 3. Der Gewinner dieses Kampfes hat also tatsächlich gute Chancen auf einen Titelkampf.

„Ich will mich nicht zurücklehnen und über etwas nachdenken, was noch nicht beendet ist. Ich will den Zug in Fahrt halten. Ich habe noch eine Menge mehr zu beweisen. […] Manuwa ist der Standkämpfer, den man schlagen muss, jetzt wo Anthony Johnson nicht mehr da ist. Die Leute halten ihn für den besten Standkämpfer der Gewichtsklasse, auch deshalb wollte ich gegen ihn kämpfen. Ich will da reingehen und ihn ausknocken, damit die Leute wissen, dass ich auch in dieses Spiel gehöre. Dieser Sieg wird mich dem Titel näher bringen.“

Zunächst wird der Halbschwergewichtsgürtel aber bei UFC 214 im langerwarteten Kampf zwischen dem jetzigen Champion Daniel Cormier und dem ehemaligen Champion Jon Jones auf dem Spiel stehen. Ganz oben auf der Liste der Herausforderer stünde auch der Schwede Alexander Gustafsson , doch Oezdemir hofft, dass er mit einer starken Leistung gegen Manuwa dessen Platz einnehmen kann: „Gustafsson ist seit einer Weile die Nummer eins der Herausforderer, aber Jimi sollte eigentlich um den Gürtel kämpfen, bevor Jon Jones zurückkam. Deshalb versprach ihm die UFC den nächsten Titelkampf nach Jones. Wenn ich Jimi mit einer starken Leistung besiege, bekomme ich hoffentlich seinen Platz als nächster Herausforderer.“

Oezdemir wird als Außenseiter in den Kampf ziehen. Eine Rolle, die ihm bereits vertraut ist und nichts ausmacht. Er will die Experten ein weiteres Mal überraschen und zeigen, dass sein bisheriger Erfolg in der UFC kein Zufall ist: „Die einzigen beiden verlorenen Kämpfe von Jimi endeten in der zweiten Runde. Ich will der erste sein, der ihn schon in der ersten Runde ausknockt.“

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news-20911 Mon, 24 Jul 2017 00:06:56 +0200 Wer kämpft gegen wen? KW 29/2017 /gnp1-radio/news/wer-kaempft-gegen-wen-kw-292017/ Die wichtigsten Ankündigungen der vergangenen Woche. In unserer Rubrik „Kampfansetzungen“ informieren wir euch jeden Sonntag kurz und knapp über die wichtigsten Kämpfe, die in der vergangenen Woche von Organisationen aus aller Welt angesetzt wurden.

Amerika

PFL: Everett
29. Juli 2017
Everett, Washington, USA

Shamil Gamzatov vs. Bruno Santos

UFC Fight Night 114
5. August 2017
Mexico City, Mexiko

Alan Jouban vs. Niko Price
Enrique Briones vs. Rani Yahya
Alejandro Perez vs. Andre Soukhamthath
Martin Bravo vs. Humberto Bandenay

Bellator 182
25. August 2017
Verona, New York, USA

Arlene Blencowe vs. Sinead Kavanagh
Henry Corrales vs. Noad Lahat
Kate Jackson vs. Colleen Schneider
Kevin Casey vs. Chris Honeycutt
Georgi Karkhanyan vs. Daniel Pineda
Philipe Lins vs. Vadim Nemkov

UFC 215
9. September 2017
Edmonton, Alberta, Kanada

Demetrious Johnson vs. Ray Borg
Amanda Nunes vs. Valentina Shevchenko

Sara McMann vs. Ketlen Vieira
Kajan Johnson vs. Adriano Martins

UFC Fight Night 116
16. September 2017
Pittsburgh, Pennsylvania, USA

Luke Rockhold vs. David Branch
Krzysztof Jotko vs. Uriah Hall

Hector Lombard vs. Anthony Smith
Thiago Alves vs. Mike Perry
Kamaru Usman vs. Sergio Moraes
Gilbert Burns vs. Jason Saggo
Anthony Hamilton vs. Daniel Spitz
Justin Ledet vs. Dmitry Sosnoviskiy

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Asien/Australien

UFC Fight Night 117
23. September 2017
Saitama, Japan

Jussier Formiga vs. Ulka Sasaki
Syuri Kondo vs. Chan-Mi Jeon
Naoki Inoue vs. Jenel Lausa

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Europa

Fight Nights 71
29. Juli 2017
Moskau, Russland

Vladimir Mineev vs. Andreas Michailidis

Fight Nights Global 72
13. August 2017
Sochi, Russland

Josh Hill vs. Grachik Engibaryan

UFC Fight Night 115
2. September 2017
Rotterdam, Niederlande

Nick Hein vs. Zabit Magomedsharipov
Germaine de Randamie vs. Marion Reneau

ACB 68
23. September 2017
Sheffield, England

Luke Barnatt vs. Scott Askham

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Deutschland

Superior FC 18
16. September 2017
Friedrich-Ebert-Halle, Ludwigshafen

Ugur Özkaplan vs. Ivan Vicic

GMC 12
23. September 2017
Europahalle, Castrop-Rauxel

Dimitar Kostov vs. Said Eidi
Ömer Solmaz vs. Marc Bockenheimer
Mandy Böhm vs. Nicole Stoll
Rasul Malsagov vs. Guy da Silva

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news-20910 Sun, 23 Jul 2017 14:13:01 +0200 UFC on FOX 25 Bonuszahlungen: Brasilianer räumen ab /gnp1-radio/news/ufc-on-fox-25-bonuszahlungen-brasilianer-raeumen-ab/ Diese Kämpfer haben sich je 50.000 Dollar dazuverdient. UFC on FOX 25 ist Geschichte und konnte mit zahlreichen unterhaltsamen Kämpfen überzeugen. Vier Kämpfer der Veranstaltung haben den Offiziellen der UFC dabei besonders gefallen und wurden mit Bonuszahlungen in Höhe von jeweils 50.000 Dollar belohnt.

Alex Oliveira konnte sich im Vorprogramm der Veranstaltung Ryan LaFlare K.o. schlagen. In der zweiten Runde schickte er seinen Gegner mit einem zeitlich perfekt abgestimmten Konterschlag schlafen. Als Belohnung gab es einen von zwei „Performance of the Night“-Boni.

Der zweite Leistungsbonus ging an das brasilianische Schwergewicht Junior Albini. Er konnte sich mit einer Schlagkombination gegen Timothy Johnson durchsetzen.

Der Bonus für den „Fight of the Night“ ging an Elizeu Zaleski dos Santos und Lyman Good. Beide Männer schenkten sich im Kampf nichts, feuerten sich Kicks und Schläge um die Ohren. Die Zuschauer belohnten beide Kämpfer mit Jubel, die UFC mit jeweils 50.000 Dollar Bonuszahlung.

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news-20909 Sun, 23 Jul 2017 05:08:54 +0200 UFC Long Island: Weidman lässt Gastelum abklopfen /gnp1-radio/news/ufc-long-island-weidman-laesst-gastelum-abklopfen/ Die Ergebnisse von UFC on Fox 25. Lange hatte Chris Weidman an der Seite der UFC-Offiziellen für die Legalisierung des MMA-Sports in seinem Heimatstaat gekämpft, bei UFC on Fox 25 auf Long Island sollte sich der Heimvorteil auch für den früheren Champion bezahlt machen. Gegen Kelvin Gastelum feierte der New Yorker eine umjubele Rückkehr in die Erfolgsspur.

Chris Weidman ist zurück auf der Siegerstraße. Über zwei Jahre nach seinem letzten UFC-Sieg konnte der ex-Champion Kelvin Gastelum in der dritten Runde zur Aufgabe bringen. Zuvor brachten beide Mittelgewichte die Halle zum Kochen. Denn Lokalmatador Weidman begann stark und zog Gastelum wiederholt auf die Matte, wo er mit kurzen Schlägen und Submission-Versuchen arbeitete. Zurück im Stand nutzte dann jedoch Gastelum eine unachtsame Sekunde für den ersten Wirkungstreffer, der für Weidman beinahe das Ende bedeutet hätte.

Doch der 31-Jährige rettete sich in die Pause und sammelte sich. Ein weiteres Mal sollte Gastelum nicht mehr so gut durchkommen. Weidman legte auch im Stand los und brachte seine Linke ins Ziel, doch die Takedowns waren das bewährte Mittel des „All-American“. Im dritten Durchgang begann Gastelums Aufholjagd, die jedoch nur von kurzer Dauer war, denn ein weiterer Weidman-Takedown stoppte Gastelums Bemühungen.

Auf der Matte angekommen, bewegte sich Weidman dann von Position zu Position, bis er den Arm-Triangle Choke ansetzen konnte, in dem Gastelum nach kurzer Gegenwehr aufgab. Ein emotionaler Sieg für Weidman, der anschließend sofort wieder den Blick gen Titelkampf richtete.

Rivera siegt im Kampf des Abends

Den Kampf des Abends zeigten erwartungsgemäß die Bantamgewichte Thomas de Almeida und Jimmie Rivera. Rivera erwischte einen Traumstart mit gleich zwei Knockdowns in der ersten Runde. Almeida kam in der zweiten Runde zurück und brachte Rivera in Bedrängnis, der dann im finalen Durchgang den Kampf lieber auf die Matte verlagerte. Eine gute Entscheidung, denn auf der Matte entging er dem brasilianischen Wirbelwind und holte den wichtigen Punktsieg auf dem Weg zum Titel.

Auch das Vorprogramm hatte zahlreiche Höhepunkte zu bieten. Elizeu Zaleski und Lyman Good lieferten sich eine unterhaltsame Schlacht im Stand, „Cowboy“ Alex Oliveira knockte Ryan LaFlare mit einem Uppercut aus und der frühere Football-Spieler Eryk Anders konnte gegen den erfahrenen Brasilianer Rafael Natal ein eindrucksvolles UFC-Debüt feiern.

Die Ergebnisse im Überblick:

UFC on FOX 25: Weidman vs. Gastelum
22. Juli 2017
Uniondale, New York, USA

Chris Weidman bes. Kelvin Gastelum via Arm-Triangle Choke nach 3:45 in Rd. 3
Darren Elkins bes. Dennis Bermudez geteilt nach Punkten (29:28, 28:29, 29:28)
Patrick Cummins bes. Gian Villante geteilt nach Punkten (29:28, 28:29, 29:28)
Jimmie Rivera bes. Thomas Almeida einstimmig nach Punkten (29:28, 30:27, 30:26)

Vorprogramm
Elizeu Zaleski dos Santos bes. Lyman Good geteilt nach Punkten (30:27, 28:29, 30:27)
Eryk Anders bes. Rafael Natal via K.o. (Schläge) nach 2:54 in Rd. 1
Alex Oliveira bes. Ryan LaFlare via K.o. (Schlag) nach 1:50 in Rd. 2
Chase Sherman bes. Damian Grabowski einstimmig nach Punkten (30:27, 30:26, 30:27)
Jeremy Kennedy bes. Kyle Bochniak einstimmig nach Punkten (30:27, 30:27, 29:28)
Marlon Vera bes. Brian Kelleher via Armbar nach 2:18 in Rd. 1
Júnior Albini bes. Timothy Johnson via T.K.o. (Schläge) nach 2:51 in Rd. 1
Shane Burgos bes. Godofredo Pepey einstimmig nach Punkten (30:26, 30:26, 29:28)
Chris Wade bes. Frankie Perez einstimmig nach Punkten (29:28, 29:28, 30:27)

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news-20908 Sun, 23 Jul 2017 04:06:59 +0200 UFC Pittsburgh: Rockhold kehrt gegen Branch ins Octagon zurück /gnp1-radio/news/ufc-pittsburgh-rockhold-kehrt-gegen-branch-ins-octagon-zurueck/ Krzysztof Jotko steht Uriah Hall gegenüber. Am 16. September zieht der UFC-Tross in die amerikanische Stahl-Stadt Pittsburgh für eine Fight Night. Dabei steht das Mittelgewicht im Fokus, denn gleich vier der 15 gerankten Kämpfer werden dort zum Einsatz kommen. Im Hauptkampf feiert ex-Champion Luke Rockhold sein Comeback gegen David Branch.

Luke Rockhold ist zurück. 15 Monate nach seinem Titelverlust gegen Michael Bisping ist der frühere Mittelgewichtschampion von seiner Knieverletzung genesen und bereit, seinen Titel zurückzugewinnen. Bei UFC 199 wurde Rockhold schon in der ersten Runde seiner ersten Titelverteidigung vom kurzfristig eingesprungenen Bisping ausgeknockt, ein Rückkampf gegen Ronaldo Souza fiel besagter Knieverletzung zum Opfer.

Der erste Schritt zurück zum Titel soll in Pittsburgh folgen, wenn er auf David Branch trifft. Der 35-jährige Branch kehrte im Mai nach sechs Jahren Abstinenz in die UFC zurück und setzte seinen Siegeszug fort, wenn auch knapp. Der frühere WSOF-Doppel-Champion im Mittel- und Halbschwergewicht hat elf Siege am Stück und will nun im zweiten Anlauf auch in der UFC für Furore sorgen, nachdem er in seinem ersten UFC-Kapitel nur zwei von vier Kämpfen gewinnen konnte.

Neben Rockhold gibt es ein weiteres Top-15-Duell im Mittelgewicht. Der Pole Krzysztof Jotko misst sich mit Uriah Hall. Jotko unterlag in seinem letzten Kampf knapp Branch nach Punkten und musste seine erste Niederlage seit 2014 hinnehmen. Für Hall wird die Luft hingegen dünn. Der Jamaikaner hat seine letzten drei Kämpfe verloren und wurde dabei von Robert Whittaker und Gegard Mousasi ausgeknockt.

Das Programm im Überblick:

UFC Fight Night 116: Rockhold vs. Branch
16. September 2017
Pittsburgh, Pennsylvania, USA

Luke Rockhold vs. David Branch
Hector Lombard vs. Anthony Smith
Thiago Alves vs. Mike Perry
Krzysztof Jotko vs. Uriah Hall
Kamaru Usman vs. Sergio Moraes
Gilbert Burns vs. Jason Saggo
Anthony Hamilton vs. Daniel Spitz
Justin Ledet vs. Dmitry Smolyakov

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news-20906 Sat, 22 Jul 2017 10:00:00 +0200 GMC 12: Böhm trifft auf Stoll, Malsagov kreuzt die Klinge mit Da Silva /gnp1-radio/news/gmc-12-boehm-trifft-auf-stoll-malsagov-kreuzt-die-klinge-mit-da-silva/ Zwei weitere Duelle für Event in der Europahalle von Castrop-Rauxel bestätigt. Für die zwölfte Ausgabe von GMC am 23. September haben die Veranstalter soeben zwei weitere Duelle bekannt gegeben, unter anderem einen Frauenkampf, der bereits für den letzten Event eingeplant war. So wird Mandy Böhm in der Europahalle von Castrop-Rauxel gegen Nicole Stoll antreten. Zudem bekommt Rasul Malsagov seinen Wunschgegner Guy da Silva vor die Fäuste. Die Veranstaltung wird live auf ranFIGHTING.de übertragen.

Mandy „Monster“ Böhm hat bislang drei MMA-Kämpfe als Profi bestritten. Die Gelsenkirchenerin mit Wurzeln in Jamaika konnte zwei Siege in Serie einfahren, zuletzt bei GMC 11. Dort bezwang sie die kurzfristig eingesprungene Johanna Ropertz vorzeitig und will jetzt ihrer damalig eingeplante Gegnerin Nicole Stoll endlich im Käfig gegenüberstehen.

Böhm ist eine routinierte Athletin, die sowohl im Stand als auch auf dem Boden gefährlich ist. Mit zahlreichen Einsätzen im Grappling und als Wing Chun-Ausbilderin ist sie eine Allrounderin. Zudem konnte sie im Kickboxen bereits zwei EM-Titel sichern. Sie ist Europameisterin nach Version der DKKO und der WCTS.

Gegen Nicole Stoll wird Böhm höchstwahrscheinlich ihre Bodenfähigkeiten testen müssen, denn die Kämpferin vom Planet Eater aus Balingen ist eine Jiu-Jitsu-Kämpferin. Die Schülerin von Peter Sobotta hat ebenso wie Böhm zwei Siege in Serie vorzuweisen in denen sie unter Beweis stellte, dass sie weitaus mehr als nur eine reine Grapplerin ist.

Auch als Amateurin war sie im MMA erfolgreich. Jetzt will sie ihre Siegesserie weiter ausbauen und den dritten Erfolg in Serie einfahren. Dasselbe Vorhaben hat auch Böhm. Wer auch weiterhin in der Gewinnerspur bleibt, zeigt sich am 23. September.

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news-20904 Fri, 21 Jul 2017 23:22:00 +0200 UFC on FOX 25: Weidmans letzter Anker und Gastelums Chance auf den Durchbruch /gnp1-radio/news/ufc-on-fox-25-weidmans-letzter-anker-und-gastelums-chance-auf-den-durchbruch/ Mit Startzeiten: So könnt ihr UFC Long Island am Wochenende mitverfolgen. Ein dreiviertel Jahr nach der ersten UFC-Show in New York steigt an diesem Wochenende Event Nummer vier im US-Bundesstaat, in dem MMA lange Jahre illegal war. Dank einer unerfahrenen Sportkommission ist bisher nicht alles glatt gelaufen am Big Apple, trotz Regelchaos und Lizenzgewusel wollen aber noch immer viele New Yorker UFC-Kämpfer Zuhause kämpfen. Am Samstag laufen einige ihrer Besten in Long Island auf.

Das Hauptprogramm von UFC on FOX 25 wird in Deutschland als Teil des Black Pass (3,99 Euro monatlich) von ran Fighting übertragen. Das Vorprogramm wird auf dem UFC Fight Pass gezeigt, der ab 5,99 Euro monatlich auf ufc.tv erhältlich ist.

Anbei die Startzeiten:

Vorprogramm Teil 1 (UFC Fight Pass): Samstag, 22. Juli, 22:00 Uhr
Vorprogramm Teil 2 (UFC Fight Pass): Sonntag, 23. Juli, 0 Uhr
Hauptprogramm (ran Fighting): Sonntag, 23. Juli, 2 Uhr

Hauptkampf: Chris Weidman vs. Kelvin Gastelum

Chris „The All American“ Weidman (13-3) steht am Samstag am Scheideweg: Zum ersten Mal wird der New Yorker in der Arena kämpfen, an der er fast sein ganzes Leben lang beinahe jeden Tag vorbeigefahren ist – auf dem Weg zum Training, zur Uni oder zu Ringerturnieren.

Ein wahrgewordener Traum, dort für die UFC zu kämpfen, doch der Druck ist immens: Der ehemalige Mittelgewichtschampion hat seit 2015 erst seinen Titel und dann noch zwei weitere Kämpfe durch Knockout verloren. Noch eine Niederlage, und die Zeiten an der Spitze könnten endgültig vorbei sein für den New Yorker, der vor vier Jahren die Legende Anderson Silva entthronte.

Die glorreichen Zeiten hielten nur knapp zwei Jahre. Nach einem Sieg im Rückkampf gegen Silva sowie weiteren Titelverteidigungen gegen Lyoto Machida und Vitor Belfort verlor Weidman seinen Gürtel bei UFC 194 gegen Luke Rockhold. Danach kostete eine Verletzung ihn seinen Rückkampf, bevor er gegen Yoel Romero und – wegen eines Kniestoßes am Boden etwas kontrovers – gegen Gegard Mousasi verlor.

Trotz der harten Rückschläge aber ist Weidman noch immer einer der Top-Kämpfer des UFC-Mittelgewichts. Das gleiche gilt für Kelvin Gastelum (13-2-0(1)), der mit dem Hauptkampf gegen den Ex-Champion eine riesige Chance vor sich hat. Der erst 25-jährige Kalifornier wurde 2013 bei der 17. „The Ultimate Fighter“-Staffel als letztes in sein Team gewählt und gewann postwendend die Show.

Seitdem musste sich das Top-Talent nur drei Gegnern geschlagen geben: Tyron Woodley, Neil Magny und sich selbst. Die anhaltenden Gewichtsprobleme des ehemaligen Weltergewichts sorgten vergangenes Jahr dafür, dass der 1,75-Meter-Mann nach oben strafversetzt wurde.

Der Erfolg blieb weiterhin: Bis 85 Kilo hat Gastelum erst Tim Kennedy und dann Vitor Belfort ausgeknockt. Letzterer Sieg allerdings wurde im Anschluss für nichtig erklärt, nachdem Gastelum positiv auf Marijuana getestet wurde.

Auch der junge Senkrechtstarter steht daher in Long Island unter Erfolgsdruck. Gegen den Ex-Champion muss Gastelum vor dessen heimischer Kulisse zeigen, dass er zur Elite gehört. Und anschließend, dass er diesen Status auch außerhalb des Octagons repräsentieren kann. 

Co-Hauptkampf: Dennis Bermudez vs. Darren Elkins

Im zweiten Hauptkampf des Abends heißt es ebenfalls New York gegen die anderen: Dennis „The Menace“ Bermudez (16-6) lebt seit seiner Geburt fast durchgängig in der Nähe des Big Apple, Darren „The Damage“ Elkins (22-5) ist ein zäher Ringer aus den weiten Farmlandschaften Indianas, der mit Bermudez das nächste Talent absägen will.

Das gelang Elkins zuletzt im März. Mit drei Siegen in Folge im Rücken gegen Top-Talent Mirsad Bektic angesetzt, bezog der Veteran fast drei volle Runden lang Prügel. Schwer gezeichnet von 13 Minuten, in denen Bektic sein Potential an Elkins Kopf entfaltete, landete dieser in letzter Minute einige saubere Schläge und einen Kick zum Kopf, der Bektic und mit ihm seine meilenweite Punktzettel-Führung auf die Bretter gehen ließ.

Der Sieg dürfte in sämtlichen Jahresabschluss-Rankings heißester Kandidat auf das Comeback des Jahres sein, viereinhalb Monate später aber geht es für Elkins weiter: Im Co-Hauptkampf auf FOX könnte der 33-Jährige an diesem Wochenende in die Top Ten einrücken. Das Tor zu den besten Zehn bewacht aktuell Dennis Bermudez.

Bermudez, der 2011 im Finale der 14. TUF-Staffel stand, hat seitdem in der UFC Höhen und Tiefen erlebt. Mit sieben Siegen in Folge, u.a. gegen Max Holloway und Clay Guida, arbeitete er sich bis 2014 in Titelnähe vor, verlor seitdem jedoch drei seiner letzten fünf. Zuletzt knockte Chan Sung Jung ihn im Januar spektakulär aus, gegen Elkins braucht Bermudez also wieder einen Sieg, um seine Position in der Rangliste zu behaupten.

Stilistisch interessant ist das Duell, weil beide Federgewichte gelernte Ringer sind. Während Elkins seine Kämpfe jedoch gerne durch konstanten Druck vor allem im Grappling sowie schiere Zähigkeit und Biss für sich entscheidet, verlässt Bermudez sich zwischendurch auch gerne Mal auf seine (trotz lediglich vier (T.)K.o.-Siegen) explosiven Fäuste.

Seine Tendenz, sich in wilde Schlagwechsel verwickeln zu lassen, könnte ihm gegen einen nach vorne gehenden Arbeiter mit Granitkinn teuer zu stehen kommen, andererseits wird Elkins aufpassen müssen, sich nicht zu sehr auf seine Nehmerfähigkeiten zu verlassen. Auf Dauer sind „Comeback des Jahres“-Siege dann doch nicht zu empfehlen.

Die restlichen Kämpfe von UFC on FOX 25

Der erste Besuch der UFC auf Long Island geht zwischen UFC 213 und 214 unter, die im selben Monat stattfanden bzw. -finden, dabei bietet FOX-Show Nummer 25 vor allem bei den Hauptkämpfen ein vielversprechendes Programm.

Auch dort ist das Thema New York gegen den Rest prominent vertreten. Am meisten Potential hat das Duell zweier schlagstarker Bantamgewichte, das das vier Kämpfe starke Hauptprogramm eröffnet. Jimmie „El Terror“ Rivera (20-1) kam 2015 als Ersatzkämpfer in die UFC und erkämpfte sich prompt vier Siege.

Zunächst nichts allzu Auffälliges, bis man sich die Gegner anschaut: Nach einem K.o. gegen Marcus Brimage schlug Rivera mit Pedro Munhoz, Iuri Alcantara und Urijah Faber nacheinander zwei Top-Kämpfer und ein Mitglied der Hall of Fame. Zwar stört 2011 eine Knockout-Niederlage gegen Dennis Bermudez in Riveras Bilanz, die aber nicht offiziell gelistet ist, weil es sich dabei um einen Kampf im TUF-Haus handelte und keinen professionellen Kampf.

So wird „El Terror“ mit offiziell 19 Siegen in Folge in seinen prestigeträchtigen Kampf gegen Thomas „Thominhas“ Almeida (22-1) gehen. Almeida verlor vergangenes Jahr durch K.o. gegen den jetzigen Champion Cody Garbrandt, hat ansonsten aber selbst beinahe jeden seiner Kontrahenten K.o. geschlagen. Jetzt geht es zwischen den beiden neuen Top-Kämpfern darum, wer sich in der Top 5 etabliert.

Acht Kämpfe vorher und eine Gewichtsklasse höher verspricht auch der Vorkampf zwischen Shane „Hurricane“ Burgos (9-0) und Godofredo Pepey (13-4) solide Action. Bronx-Repräsentant Burgos debütierte vergangenes Jahr in Albany, New York in der UFC und holte sich seinen bisher einzigen Punktsieg gegen Thiago Trator, bevor er bei UFC 210, ebenfalls in seinem Heimatstaat, Charles Rosa technisch K.o. schlug.

Zum dritten Mal für die UFC in New York unterwegs wird der „Hurricane“ auf Highlight-Maschine Godofredo Pepey treffen. Der Brasilianer hat jeden bis auf einen seiner neun UFC-Kämpfe in seinem Heimatland bestritten, jetzt will er gegen Burgos nach einer Niederlage gegen Darren Elkins vergangenes Jahr in Chicago den ersten Sieg auf US-Boden.

Pepey mag nicht jeden Kampf gewinnen, üblicherweise geht es aber ordentlich zur Sache, wenn der 30-Jährige aus Fortaleza in den Käfig steigt – das eingesprungene Knie gegen Noad Lahat oder der eingesprungene Triangle Choke gegen Andre Fili seien Beweis genug dafür.


Anbei das gesamte Programm im Überblick:

UFC on FOX 25: Weidman vs. Gastelum
Samstag, 22. Juli 2017
Nassau Veterans Memorial Coliseum in Uniondale, New York, USA


Hauptprogramm (ran Fighting)

Chris Weidman vs. Kelvin Gastelum
Dennis Bermudez vs. Darren Elkins
Patrick Cummins vs. Gian Villante
Jimmie Rivera vs. Thomas Almeida

Vorprogramm Teil 2 (UFC Fight Pass)
Lyman Good vs. Elizeu Zaleski dos Santos
Rafael Natal vs. Eryk Anders
Ryan LaFlare vs. Alex Oliveira
Damian Grabowski vs. Chase Sherman

Vorprogramm Teil 1 (UFC Fight Pass)
Kyle Bochniak vs. Jeremy Kennedy
Brian Kelleher vs. Marlon Vera
Timothy Johnson vs. Júnior Albini
Shane Burgos vs. Godofredo Pepey
Chris Wade vs. Frankie Perez

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news-20901 Fri, 21 Jul 2017 23:20:00 +0200 EnfusionLive 55: Die Rückkehr nach Deutschland am 7. Oktober /gnp1-radio/news/enfusionlive-55-die-rueckkehr-nach-deutschland-am-7-oktober/ Fight Card für Event in Ludwigsburg bekannt. Die Veranstaltungsreihe Enfusion kehrt am 7. Oktober nach Deutschland zurück. Neben dem Titelkampf im Mittelgewicht wartet auf die Fans und Zuschauer in Ludwigsburg ein ganzer Tag voll gespickt mit großartigen Highlights.

Fast genau vor drei Jahren kam Enfusion zum ersten Mal nach Deutschland - mit überschaubarem Erfolg gastierte man in Merseburg und hatte zum damaligen Zeitpunkt alles dabei, was Rang und Namen hatte. Für die Rückkehr in Ludwigsburg hat sich Promoter Dimitrios Kassapidis mächtig ins Zeug gelegt und ein sehr starkes Programm auf die Beine gestellt. Dabei wird der 7. Oktober komplett im Zeichen des Kampfsports stehen.

Aliu will Titel im Mittelgewicht
Im Hauptkampf des Abends muss Diego Calado aus Portugal seinen Titel im Mittelgewicht verteidigen und wird dabei auf das Krokodil aus Trier - Berat Aliu - treffen. Für diesen birgt dieser Kampf die große Möglichkeit, den Bekanntheitsgrad international noch weiter zu steigern. Ein Sieg von Aliu und weitere Kämpfe sind ihm als Champion bei Enfusion garantiert. Doch bis es soweit ist, wartet ein hartes Stück Arbeit auf den Schützling von Stefan Reiter. Denn Calado gilt als äußerst unbequemer Gegner, der für seine Kontrahenten nur schwer auszurechnen ist.

Schlacht der Giganten
Bei den ganz schweren Jungs werden sich mit Glory-Veteran Giannis Stoforidis und KoK-Champion Vladimir Tok zwei richtige Kolosse gegenüberstehen. Ein Kampf, der für beide sehr wichtig und richtungsweisend ist. Gewinnt Tok, dann kann er den Druck auf WKU-Champion Michael Smolik erhöhen. Den Münchner hatte er vor kurzem in einem Interview mit GNP1 TV herausgefordert, bisher aber noch keine Antwort erhalten. Stoforidis hingegen scheiterte wegen einer Verletzung bei Glory 41 am Einzug in das Finale des Contender Tournaments, hatte aber auch Pech, dass der Ringrichter den ersten Niederschlag nicht als solchen wertete. Sonst wäre einiges anders gelaufen. Ein Sieg des Griechen und er könnte sich wieder für Glory ins Gespräch bringen. Oder vielleicht für einen Titelkampf bei Enfusion gegen Ismael Lazar?

Beqiri trifft auf Mendez
"Man wird nicht jünger", so die Worte von K-1-Max- & Glory-Veteran Shemsi Beqiri aus der Schweiz nach seinem deutlichen Sieg gegen Erkan Varol im letzten Dezember. Dennoch gibt es im deutschsprachigen Ausland kaum einen Kämpfer, der in der Vergangenheit mehr Erfolge erzielen konnte wie er, weshalb beim Auswärtsspiel von Beqiri die Zeichen auch voll und ganz auf Sieg gestellt sein werden. Dass sein Gegner Sebastian Harms-Mendez es besser kann, als zuletzt in Heilbronn gezeigt, weiß dieser selbst am besten. Gegen Vladimir Tuniov zog er deutlich den kürzeren, lässt sich davon aber nicht unterkriegen. Denn als Weltmeister muss es auch der Anspruch eines solchen sein, gegen höher eingestufte Gegner bestehen zu können.

Pitbull trifft auf Troublemaker
Aus deutscher Sicht wird die Paarung zwischen "Pitbull" Leo Bönniger aus Regensburg und dem Troublemaker aus Oberhausen, Dennis Wosik, ein weiteres Highlight der Veranstaltung werden, weil hier auch zwei ganz unterschiedliche Stile aufeinandertreffen werden. Bönniger besitzt die Vorteile in der Reichweite, die er auch ausnutzen sollte, da Wosik einen Tick schneller ist und bei der kleinsten sich ihm bietenden Lücke gnadenlos zuschlägt, wie der Kampf gegen Kojo Enin vor kurzem zeigte. Beeindrucken lässt sich Bönniger davon wohl kaum, hat er mit Yi Long schon einen äußerst bekannten Namen in die Schranken verwiesen und zuletzt mit Kai Gomolla ebenfalls einen vorzeitigen Sieg gelandet.

Kruse vs. Batinli V
In Ludwigsburg wird es im Hauptprogramm der Enfusion Show auch zu einem Damekampf kommen. Bereits zum fünften Mal werden sich dann Johanna Kruse aus Heidelberg und Lokalmatadorin Deniz Batinli im Ring gegenüberstehen. In den bisherigen Vergleichen führt Kruse deutlich mit 3-1, wobei diese einzige Niederlage aus dem zweiten Kampf resultiert, bei dem Kruse komplett dehydrierte und den Kampf vorzeitig aufgeben musste. Die restlichen Kämpfe gewann sie deutlich. Sehr deutlich. Batinli hingegen möchte vor den eigenen Fans beweisen, dass sie sehr wohl in der Lage ist, gegen Kruse bestehen zu können. Ein äußerst schweres Unterfangen, auch wenn im Kampfsport bekanntlich nichts unmöglich ist.

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news-20903 Fri, 21 Jul 2017 06:52:36 +0200 Offiziell: Nick Hein trifft bei UFC Rotterdam auf Zabit Magomedsharipov /gnp1-radio/news/offiziell-nick-hein-trifft-bei-ufc-rotterdam-auf-zabit-magomedsharipov/ Hein feiert Debüt im Federgewicht. Die Gerüchte um einen Kampf zwischen Nick Hein (14-2) und Zabit Magomedsharipov (12-1) haben sich bestätigt. Heute hat die UFC die Ansetzung für UFC Rotterdam am 2. September offiziell angekündigt.

Hein wird in dem Kampf nach zum ersten Mal in seiner Karriere im Federgewicht antreten, nachdem er in der UFC in den vergangenen Jahren stets im Leichtgewicht gekämpft hat.

Der frühere Polizist aus Köln steht seit 2014 bei der UFC unter Vertrag und konnte sich hier bislang eine Bilanz von vier Siegen bei einer Niederlage aufbauen. Zuletzt holte er sich drei Siege in Folge. Lukasz Sajewski, Yusuke Kasuya und Tae Hyun Bang besiegte der "Sergeant" allesamt nach Punkten.

Zabit Magomedsharipov wird gegen Nick Hein seinen ersten UFC-Kampf bestreiten, darf aber keinesfalls unterschätzt werden. Der gebürtige Dagestaner ist seit acht Kämpfen ungeschlagen und hat sich in den letzten Jahren bei ACB einen Namen gemacht, konnte dort 2016 sogar den Federgewichtstitel gewinnen. Magomedsharipov gilt als waschechter Allrounder und wird von Trainingspartnern wie Frankie Edgar und Marlon Moraes bereits als kommender UFC-Champion gehandelt.  

UFC Rotterdam findet am 2. September im Ahoy Rotterdam statt. Im Hauptkampf wird Stefan Struve gegen Alexander Volkov in den Käfig steigen. Außerdem feiert Abu Azaitar sein UFC-Debüt gegen Siyar Bahadurzada. Tickets gibt es unter Ticketmaster.nl.

Folgende Kämpfe stehen aktuell fest:

UFC Fight Night 115
2. September 2017
Ahoy Rotterdam in Rotterdam, Niederlande

Stefan Struve vs. Alexander Volkov
Rustam Khabilov vs. Desmond Green
Nick Hein vs. Zabit Magomedsharipov
Abu Azaitar vs. Siyar Bahadurzada
Germaine De Randamie vs. Marion Reneau
Bojan Mihajlovic vs. Abdul-Kerim Edilov
Francimar Barroso vs. Aleksandar Rakic
Leon Edwards vs. Bryan Barberena
Marcos Rogerio Lima vs. Saparbek Safarov

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news-20902 Fri, 21 Jul 2017 06:14:51 +0200 UFC 215: Johnson trifft auf Borg, zweiter Anlauf für Nunes vs. Shevchenko /gnp1-radio/news/ufc-215-johnson-trifft-auf-borg-zweiter-anlauf-fuer-nunes-vs-shevchenko/ UFC verkündet Hauptkämpfe für Event am 9. September. Am 9. September wird die UFC zum ersten Mal in Edmonton, Kanada halt machen und den Zuschauern zwei Titelkämpfe präsentieren. Demetrious „Mighty Mouse“ Johnson (26-2-1) bekommt seinen Wunschkampf gegen Ray Borg (11-2). Der Anfang des Monates kurzfristig ausgefallene Kampf zwischen Amanda Nunes (14-4) und Valentina Shevchenko (14-2) wird nachgeholt.

Johnson befand sich in den vergangenen Monaten mit der UFC im Clinch, warf der Organisation ungerechte Behandlung und unangemessene Bezahlung vor. Die UFC versuchte zuletzt, einen Kampf zwischen Johnson und TJ Dillashaw anzusetzen, den Johnson aus verschiedenen Gründen aber rigoros ablehnte. Nun wird der langjährige UFC-Champion im Fliegengewicht einen geforderten Kampf gegen Ray Borg bekommen.

Der 30-Jährige ist seit ganzen 15 Kämpfen ungeschlagen und könnte mit einem Sieg gegen Borg Anderson Silvas Rekord für die meisten Titelverteidigungen in der UFC brechen, der aktuell bei zehn Verteidigungen liegt. Ob Ray Borg ihm da einen Strich durch die Rechnung machen kann?

Borg kämpft seit 2014 in der UFC und hat hier bislang fünf von sieben Kämpfen für sich entschieden. Nach Siegen gegen Louis Smolka und Jussier Formiga gilt der 23-Jährige als nächster Herausforderer auf den Titel. In seiner UFC-Karriere hat Borg bereits zweimal das Gewichtslimit seiner Gewichtsklasse überschritten – ein Patzer, der ihm am 9. September nicht passieren darf.

Darüber hinaus hat die UFC eine erneute Ansetzung des Bantamgewichtstitelkampfes zwischen Amanda Nunes und Valentina Shevchenko angekündigt. Beide Kämpferinnen sollten bereits am 8. Juli im Hauptkampf von UFC 213 aufeinandertreffen, Nunes musste am Tag der Veranstaltung krankheitsbedingt aber absagen.

Nunes und Shevchenko standen sich bereits bei UFC 196 im März vergangenen Jahres gegenüber. Damals setzte sich Nunes nach Punkten durch. Seitdem gewann die Brasilianerin UFC-Gold gegen Miesha Tate und verteidigte den Titel anschließend erfolgreich gegen Ronda Rousey. Shevchenko verdiente sich den Titelkampf mit Erfolgen gegen Holly Holm und Julianna Pena.

UFC 215: Johnson vs. Borg
9. September 2017
Rogers Place in Edmonton, Alberta, Kanada

Titelkampf im Fliegengewicht
Demetrious Johnson vs. Ray Borg

Titelkampf im Bantamgewicht der Frauen
Amanda Nunes vs. Valentina Shevchenko

Junior dos Santos vs. Francis Ngannou
Jeremy Stephens vs. Gilbert Melendez
Henry Cejudo vs. Wilson Reis
Ilir Latifi vs. Tyson Pedro
Gavin Tucker vs. Rick Glenn
Sara McMann vs. Ketlen Vieira
Sarah Moras vs. Ashlee Evans-Smith
Arjan Bhullar vs. Luis Henrique
Kajan Johnson vs. Adriano Martins

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news-20900 Thu, 20 Jul 2017 16:14:28 +0200 Zabit Magomedsharipov kündigt Kampf gegen Nick Hein bei UFC Rotterdam an /gnp1-radio/news/zabit-magomedsharipov-kuendigt-kampf-gegen-nick-hein-bei-ufc-rotterdam-an/ Kölner Ex-Polizist steigt am 2. September wieder in den Käfig. Nick Hein (14-2) wird allem Anschein nach am 2. September seinen nächsten UFC-Kampf bestreiten. Der kürzlich von der UFC verpflichtete Zabit Magomedsharipov (12-1) verkündete in sozialen Netzwerken, dass er sein UFC-Debüt gegen Hein bestreiten wird. Eine offizielle Ankündigung des Kampfes steht noch aus. Hein äußerte sich noch nicht zu der Ansetzung. 

Hein gab erst vor kurzem auf Facebook bekannt, in seinem nächsten Kampf in einer neuen Gewichtsklasse antreten zu wollen. Nach Kämpfen im Mittel- und Weltergewicht verschlägt es ihn nun ins Federgewicht.

Seinen letzten Fight hat Hein am 3. September 2016 bei der UFC Fight Night in Hamburg bestritten. Dort setzte er sich nach Punkten gegen Tae Hyun Bang durch und konnte seinen dritten Kampf in Folge gewinnen. Nun wird der frühere Polizist in Rotterdam in den Käfig steigen.

In der Ahoy Arena begrüßt der 33-Jährige den Dagestaner Zabit Magomedsharipov in der UFC. Der 26-Jährige ist seit acht Kämpfen ungeschlagen, besiegte seine letzten sechs Gegner bei ACB allesamt vorzeitig. Bei ACB konnte er sich im vergangenen Jahr sogar zum Champion im Federgewicht krönen. Magomedsharipov trainiert in New Jersey im Team Ricardo Almeida BJJ mit Kämpfern wie Frankie Edgar und Marlon Moraes. Er zählte lange zu den stärksten Kämpfern außerhalb der UFC. Am 2. September kann er sein Können gegen Nick Hein unter Beweis stellen.

Folgende Kämpfe stehen für die Fight Night in Rotterdam fest: 

UFC Fight Night 115
2. September 2017
Ahoy Rotterdam in Rotterdam, Niederlande

Stefan Struve vs. Alexander Volkov
Rustam Khabilov vs. Desmond Green
Nick Hein vs. Zabit Magomedsharipov
Abu Azaitar vs. Siyar Bahadurzada
Germaine De Randamie vs. Marion Reneau
Bojan Mihajlovic vs. Abdul-Kerim Edilov
Francimar Barroso vs. Aleksandar Rakic
Leon Edwards vs. Bryan Barberena
Marcos Rogerio Lima vs. Saparbek Safarov

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news-20898 Thu, 20 Jul 2017 12:10:00 +0200 GMC 12: Ömer Solmaz empfängt Marc Bockenheimer /gnp1-radio/news/gmc-12-oemer-solmaz-empfaengt-marc-bockenheimer/ Top-Ten-Federgewichte messen sich in Castrop-Rauxel. Das Programm von GMC 12 nimmt Fahrt auf. Nachdem man am Mittwoch den ersten Titelkampf für die Veranstaltung ankündigte, folgt nun ein Top-Ten-Duell im Federgewicht: Ömer Solmaz misst sich mit Marc Bockenheimer.

Ömer Solmaz (5-0) knüpft auch im neuen Jahr nahtlos an seine Leistungen aus dem vergangene Jahr an, die ihm den GNP1-Award als „Newcomer des Jahres 2016“ einbrachten. Seit Januar zeigt der Hamburger auch bei GMC sein Können. Im Lokalderby gegen Mike Engel musste er dabei zum ersten Mal über die Distanz gehen und konnte sich in die German Top Ten vorkämpfen, in der er seit seinem Sieg über Eugen Dell mittlerweile den siebten Rang belegt. Der 22-jährige Türke bewegt sich zielsicher die Rangliste nach oben und könnte mit einem weiteren Sieg auch die deutsche Spitze angreifen.

Den umgekehrten Weg geht derzeit Marc Bockenheimer (6-5-2). Der 27-Jährige steht zwar ebenfalls in den Top Ten, wartet jedoch schon seit über zwei Jahren auf einen Sieg. Im vergangenen Jahr erkämpfte er sich erst ein Unentschieden gegen Farbod Irannejad, bevor er im Oktober vom brasilianischen Grappler Nilson Pereira kalt erwischt und nach 80 Sekunden zur Aufgabe gezwungen wurde. Das Federgewicht vom MMA Spirit Team muss bei GMC 12 dringend den Abwärtstrend aufhalten.

Zwei hungrige junge Kämpfer im direkten Duell - Spannung ist garantiert. Des Weiteren wird Solmaz' Teamkamerad Dimitar Kostov die Fäuste gegen Said Eidi schwingen. Dort steht der vakante Titel im Fliegengewicht auf dem Spiel.

GMC 12 findet am 23. September in der Europahalle von Castrop-Rauxel statt. Eintrittskarten gibt es über die Website von GMCEventim.de sowie auf Tickethall.de zu kaufen.

GMC 12
23. September 2017
Europahalle, Castrop-Rauxel

Titelkampf im Fliegengewicht
Dimitar Kostov vs. Said Eidi

Ömer Solmaz vs. Marc Bockenheimer

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news-20899 Thu, 20 Jul 2017 11:47:17 +0200 UFC Rotterdam: De Randamie kehrt gegen Reneau ins Bantamgewicht zurück /gnp1-radio/news/ufc-rotterdam-de-randamie-kehrt-gegen-reneau-ins-bantamgewicht-zurueck/ Ex-UFC-Championesse wieder in ihrer alten Gewichtsklasse Am 2. September kehrt die UFC nach Rotterdam zurück. Die UFC Fight Night in der Ahoy Arena hat mit Stefan Struve bereits einen Lokalmatadoren mit an Bord. Jetzt wurde eine weitere Begegnung mit niederländischer Beteiligung bekannt gegeben. Germaine de Randamie wird gegen Marion Reneau ins Octagon steigen.

Germaine De Randamie (7-3) krönte sich gegen Holly Holm zur ersten UFC-Championesse aus den Niederlanden. Neben Bas Rutten, der in seiner aktiven Zeit ebenfalls den Gürtel der UFC erobern konnte, macht sie das damit zu einer MMA-Legende in ihrem Heimatland. Überschattet wurde ihr Titelgewinn im Federgewicht allerdings mit der Meldung, dass sie diesen nicht verteidigen wollte. De Randamie weigerte sich gegen Cristiane „Cyborg“ Justino in den Käfig zu steigen und kündigte an, wieder im Bantamgewicht kämpfen zu wollen. Die Konsequenz dieser Einstellung: Die UFC nahm ihr den Titel ab und erklärte ihn für vakant.

Jetzt kehrt die 33-Jährige in ihre alte Gewichtsklasse zurück und will ihre Siegesserie weiter ausbauen. Mit drei Erfolgen in Serie im Gepäck will die „Iron Lady“ den vierten Triumph einfahren, wenn sie vor heimischer Kulisse auf Marion Reneau (7-3-1) trifft.

Die 40-jährige US-Amerikanerin ist seit zwei Duellen ungeschlagen. Ebenso wie De Randamie gilt „The Bruiser“, wie ihr Spitzname schon verrät, als gute Strikerin, die den Kampf im Stand sucht. Sie schlug Milana Dudieva im November des vergangenen Jahres durch T.K.o. und trennte sich unentschieden gegen Bethe Correia im März 2017. Vor ihren Niederlagen gegen Holly Holm und Ashlee Evans-Smith konnte Reneau fünf Siege in Serie einfahren.

Bei De Randamie gegen Reneau kann man von einem hart geführten Kampf im Stand ausgehen. Ob die Gewinnerin dieses Duells in die Nähe eines Titelkampfes im Bantamgewicht vorrückt, bleibt vorerst abzuwarten.

Im Hauptkampf der Veranstaltung wird der Niederländer Stefan Struve gegen den früheren Bellator-Champion Alexander Volkov in den Käfig steigen. Für deutsche Fans dürfte das heiß erwartete UFC-Debüt von Abu Azaitar von besonderem Interesse sein. Folgende Kämpfe wurden bislang verkündet:

UFC Fight Night 115
2. September 2017
Ahoy Rotterdam in Rotterdam, Niederlande

Stefan Struve vs. Alexander Volkov
Rustam Khabilov vs. Desmond Green
Abu Azaitar vs. Siyar Bahadurzada
Germaine De Randamie vs. Marion Reneau
Bojan Mihajlovic vs. Abdul-Kerim Edilov
Francimar Barroso vs. Aleksandar Rakic
Leon Edwards vs. Bryan Barberena
Marcos Rogerio Lima vs. Saparbek Safarov

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news-20897 Thu, 20 Jul 2017 10:33:13 +0200 Comeback-Gerüchte um Brock Lesnar /gnp1-radio/news/comeback-geruechte-um-brock-lesnar/ Steht das Schwergewicht vor einer Rückkehr ins Octagon? Brock Lesnar steht scheinbar vor dem Rücktritt vom Rücktritt. Der frühere UFC-Champion und derzeitige WWE-Wrestler soll sich gerüchteweise wieder bei der USADA angemeldet haben, wodurch er wieder unter das Testprogramm der Anti-Doping-Behörde fallen würde.

Könnte Brock Lesnar vor einem UFC-Comeback stehen? Die Anzeichen verdichten sich, dass der frühere UFC-Champion und mehrfache Doping-Sünder einen weiteren Versuch im Octagon wagen will. Wie Dave Meltzer berichtet, soll Lesnar gerüchteweise während der International Fight Week die Büros der UFC aufgesucht haben, um sein Interesse an einem Kampf im Madison Square Garden auszudrücken.

Von Seiten der UFC wird diesem Gerücht widersprochen. Jeff Novitzky, UFC Vice President of Athlete Health and Performance, verwies die Comeback-Gerüchte vorerst ins Reich der Fabel. Lesnar sei nicht wieder Teil des Testprogramms und es gebe derzeit auch keine Bestrebungen, das zu ändern. Sollte Lesnar seinen Rücktritt offiziell zurücknehmen und eine Lizenz als aktiver MMA-Kämpfer anfordern, muss der Wrestler zunächst den Rest seiner Sperre absitzen.

Im Nachgang seines Sieges über Mark Hunt bei UFC 200 wurden zwei positive Dopingtests von Lesnar veröffentlicht und der 40-Jährige für ein Jahr gesperrt. Durch die Bekanntgabe seines Rücktritts im Februar wurde diese Sperre eingefroren und Lesnar aus dem Testverfahren der USADA entfernt.

Ein Kampf im November wäre zeitlich daher nahezu ausgeschlossen. Zwar kann die UFC erneut eine Ausnahmegenehmigung für ihn erwirken, wonach er wie vor UFC 200 die sechsmonatige Testphase vor dem Kampf überspringen kann, seine Sperre aufheben können sie nicht. Wie Meltzer weiter berichtet, besteht jedoch seitens der UFC Interesse an Lesnar, sollte er seine Comeback-Gedanken in die Tat umsetzen. 

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news-20896 Wed, 19 Jul 2017 13:00:55 +0200 Ticketvorverkauf für UFC Rotterdam 2017 gestartet /gnp1-radio/news/ticketvorverkauf-fuer-ufc-rotterdam-2017-gestartet/ So könnt ihr ab Donnerstag Karten für den Event am 2. September bestellen. Am 2. September macht die UFC zum zweiten Mal in Rotterdam halt. Tickets für die UFC Fight Night in der Ahoy Arena gehen am Freitag in den öffentlich Vorverkauf, können aber unter bestimmten Umständen bereits vorher erworben werden.

Wer es ganz eilig hat, kann als Mitglied des UFC Fight Clubs bereits heute seine Ticketbestellung aufgeben. Mit dem Code „UFCROTTERDAM“ könnt ihr ab Donnerstag um 10 Uhr auf Ticketmaster.nl Eintrittskarten bestellen. Am Freitag beginnt um 10 Uhr dann der öffentliche Vorverkauf.

Die Tickets sind in sechs Kategorien unterteilt und preislich wie folgt gestaffelt: 47€, 67€, 87€, 107€, 127€ und 177€. 

In der Ahoy Arena finden knapp 10.500 Zuschauer Platz. Wer den Event besuchen möchte, sollte sich beeilen. Im vergangenen Jahr waren die Karten gerade einmal drei Stunden nach Vorverkaufsbeginn vergriffen. 

Im Hauptkampf der Veranstaltung wird der Niederländer Stefan Struve gegen den früheren Bellator-Champion Alexander Volkov in den Käfig steigen. Für deutsche Fans dürfte das heiß erwartete UFC-Debüt von Abu Azaitar von besonderem Interesse sein. Folgende Kämpfe wurden bislang verkündet:

UFC Fight Night 115
2. September 2017
Ahoy Rotterdam in Rotterdam, Niederlande

Stefan Struve vs. Alexander Volkov
Rustam Khabilov vs. Desmond Green
Bojan Mihajlovic vs. Abdul-Kerim Edilov
Francimar Barroso vs. Aleksandar Rakic
Leon Edwards vs. Bryan Barberena
Abu Azaitar vs. Siyar Bahadurzada
Marcos Rogerio Lima vs. Saparbek Safarov

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news-20895 Wed, 19 Jul 2017 11:35:00 +0200 GMC 12: Kostov und Eidi im ersten Titelkampf /gnp1-radio/news/gmc-12-kostov-und-eidi-im-ersten-titelkampf/ GMC kürt ersten Fliegengewichtschampion der Organisationsgeschichte. Das Fliegengewicht fristet nicht nur in der UFC ein Nischendasein, sondern auch in Deutschland. Damit sich das ändert, lobt GMC für ihre nächste Veranstaltung am 23. September zum ersten Mal einen Titelkampf in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm aus. Um den Gürtel treten Dimitar Kostov und Said Eidi an.

Für Dimitar Kostov (7-4) ist es dabei der zweite Auftritt bei GMC. Der Hamburger gab im Januar seine Premiere gegen den französischen Amateurweltmeister Iurie Bejenari und musste sich hauchdünn nach Punkten geschlagen geben. Im zweiten Versuch soll es besser laufen, nachdem der Bulgare im Juni noch gegen Mehman Mamedov Selbstvertrauen tanken konnte. Für Kostov, der in den vergangenen Jahren immer wieder die Gewichtsklasse bis hoch ins Federgewicht wechselte, auch die Gelegenheit, seine Bilanz im Fliegengewicht auszugleichen.

Dabei trifft Kostov im wahrsten Sinne des Wortes auf eine große Herausforderung in Said Eidi (3-2). Denn der Kämpfer vom Kampfsportcenter Frechen bringt zehn Zentimeter Größenvorteil mit in den GMC-Käfig. Der 21-Jährige gehört seit vergangenem Jahr zu den Dauergästen bei GMC und stand in drei der letzten vier Events im Käfig, den er dabei stets siegreich verließ. So konnte er zuletzt Mateja Kosanovic K.o. schlagen und dem Kroaten Manuel Bilic einen Punktsieg abtrotzen. Wie Kostov hat auch Eidi Erfahrung in verschiedenen Gewichtsklassen gesammelt, bei GMC 12 tritt er allerdings zum ersten Mal im Fliegengewicht an.

GMC 12 findet am 23. September in der Europahalle von Castrop-Rauxel statt. Eintrittskarten gibt es über die Website von GMC, Eventim.de sowie auf Tickethall.de zu kaufen.

GMC 12
23. September 2017
Europahalle, Castrop-Rauxel

Titelkampf im Fliegengewicht
Dimitar Kostov vs. Said Eidi

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news-20892 Tue, 18 Jul 2017 20:26:00 +0200 Glory 44: Doumbè vs. Groenhart II /gnp1-radio/news/glory-44-doumbe-vs-groenhart-ii/ Tiffany van Soest muss Titel ebenfalls verteidigen Glory 43 ist Geschichte und die Augen sind nun auf den 25. August gerichtet. Dann wird im Sears Centre von Chicago Event Nummer 44 über die Bühne gehen und dafür wurden jetzt zwei Titelkämpfe angesetzt.

Weltergewicht: Doumbè vs. Groenhart II

So wird es nun endlich zum lange erwarteten Rückkampf im Weltergewicht zwischen Titelträger Cedric Doumbè und seinem Herausforderer Murthel Groenhart kommen. Seit seiner Niederlage gegen Nieky Holzken bei Glory 34 in Denver gewann Groenhart drei Kämpfe nacheinander und seine Forderungen nach einem Kampf gegen Doumbè wurden nach jedem Sieg vehementer, bis sie nun erhört wurden. Viele Ausreden hätte man bei Glory ohnehin nicht mehr gehabt. Beide hatten bei Glory 28 in Paris im vergangenen Jahres das Vergnügen miteinander.

Doumbè gewann zur Überraschung, wohl auch, weil Groenhart sich früh im Kampf verletzte. Allerdings hat sich Doumbè seit diesem Kampf enorm entwickelt, was die Siege gegen Holzken und Kongolo beweisen. Dieser zweite Kampf wird mit dem ersten also in keinster Weise zu vergleichen sein, auch wenn eines sich nicht ändern wird. Dass beide in den kommenden Woche garantiert ihre Giftpfeile über soziale Netzwerke oder in Interviews abschießen werden.

Das war in Paris schon der Fall als Doumbè über Twitter ein Bild von Groenhart veröffentlichte mit dem Untertitel "Pray for Murthel". In diesem Kampf wird so viel Zündstoff sein wie es kaum mehr möglich ist. Hoffentlich bleibt der Kampf selbst durch die verbalen Spielereien im Vorfeld dabei nicht auf der Strecke.

Tiffany van Soest: über Alkayis zu Meksen?
Am 10. Dezember des vergangenen Jahres schrieb die US-Amerikanerin Tiffany van Soest beim Glory-Event in Oberhausen Geschichte und wurde zur ersten weiblichen Championesse der Promotion gekürt. Stimmen über eine erneute Grand-Prix Serie machten die Runde, wurden aber bisher von Glory leider nicht erhört. Stattdessen wurde es ruhig um die Frauen-Riege - auch um deren Championesse Tiffany van Soest. Allerdings nur bis jetzt!

Denn am 25. August muss die "Time Bomb" ihren Titel zum ersten Mal verteidigen und wird dabei auf Funda Alkayis aus der Türkei treffen. Diese war schon im vergangenen Jahr ein Teil des Grand Prix im Super-Bantamgewicht, allerdings nur im Reservekampf, den sie nach Punkten gegen die Belgierin Vanessa de Waele gewinnen konnte. Damit stand sie auch als Reservekämpferin für das Finale in Oberhausen fest, kam dort aber nicht zum Einsatz.

Keine Frage, van Soest ist die klare Favoritin in diesem Kampf und diesen Anspruch sollte sie auch selbst an sich haben. In Normalform dürfte die Titelverteidigung nicht gefährdet sein und dann würde dem Traumduell gegen Anissa Meksen aus Frankreich eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Denn diese gewann ihr Debüt bei Glory 43 gegen die Brasilianerin Jady Menezes.

Glory 44: Chicago
25. August 2017
Sears Centre, Chicago


Titelkampf im Weltergewicht
Cedric Doumbè vs. Murthel Groenhart

Titelkampf im Super-Bantamgewicht

Tiffany van Soest vs. Funda Alkaydis

Superfight Series
Richard Abraham vs. Daniel Morales
Catalin Morosanu vs. Michal Turynski

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news-20894 Tue, 18 Jul 2017 19:20:12 +0200 Anderson Silva will Rückkampf gegen Nick Diaz /gnp1-radio/news/anderson-silva-will-rueckkampf-gegen-nick-diaz/ Erstes Duell endete ohne Wertung und mit zwei Dopingverstößen. Im Februar feierte Anderson Silva den ersten offiziellen UFC-Sieg seit fünf Jahren. Offiziell deshalb, weil ihm der Punktsieg über Nick Diaz nachträglich wegen eines Dopingverstoßes aberkannt wurde. Nun will Silva die Geschichte mit einem guten Ende abschließen und fordert Nick Diaz erneut zum Tanz.

Es gehört zu den kuriosesten Duellen der UFC-Geschichte: Nick Diaz gegen Anderson Silva bei UFC 183. Der Superfight ging aufgrund zahlreicher Provokationen Diaz‘ in die Annalen ein. Unter anderem legte sich der Kalifornier mitten im Kampf einfach auf die Matte, als wäre er zuhause auf der Couch.

Zwar wurde Silva im Anschluss zum Sieger des Kampfes erklärt, doch aufgrund eines positiven Dopingtests auf zwei verbotene Mittel endete der Kampf offiziell ohne Wertung. Bereits Tage zuvor wurde veröffentlicht, dass auch Diaz erneut positiv auf Marihuana getestet wurde.

Nun könnte es zu einem Rückkampf kommen, wenn es nach Silva geht. Auf Instagram schrieb der Brasilianer:

„Ich glaube, das war einer der besten Kämpfe in der Geschichte des Sports. Mit all meinem Respekt, Nick. Wir sollten ihnen nochmal zeigen, wie es gemacht wird. Maximaler Respekt an die Diaz-Familie.“

Ob die UFC dieses Duell umsetzt, scheint derzeit eher fraglich. UFC-Präsident Dana White zeigte sich zuletzt unsicher über eine Rückkehr Diaz‘ ins Octagon. Der 33-Jährige hatte in den letzten Jahren bereits eine harte Linie gefahren, wenn es um seine Bezahlung ging.

Zudem blüht Diaz eventuell erneut ein Problem mit der USADA, nachdem er es mehrfach vermieden hatte, die Anti-Doping-Behörde über seinen Aufenthaltsort zu informieren. Ein Verstoß gegen die Regularien, wodurch der mehrfach suspendierte Diaz Gefahr läuft, eine weitere Doping-Sperre absitzen zu müssen. Seine Sperre aus dem Silva-Kampf lief vor einem Jahr ab.

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news-20893 Tue, 18 Jul 2017 18:48:05 +0200 UFC 215: Nunes und Shevchenko vor zweitem Versuch /gnp1-radio/news/ufc-215-nunes-und-shevchenko-vor-zweitem-versuch/ Rückkampf soll in Edmonton stattfinden. Die UFC versucht es ein zweites Mal mit dem Titelkampf im Bantamgewicht der Frauen zwischen Amanda Nunes und Valentina Shevchenko. Der Rückkampf der beiden Damen war vor zehn Tagen am Kampftag geplatzt. Nun dürfen sich wohl Fans im kanadischen Edmonton freuen, denn bei UFC 215 am 9. September soll das Duell nachgeholt werden.

Wochenlang hatte die UFC die Werbetrommel für den Titelkampf zwischen Amanda Nunes und Valentina Shevchenko gerührt, doch Stunden vor dem Kampf war alles umsonst. Der Hauptkampf von UFC 213 musste abgesagt werden, nachdem Nunes Stunden zuvor aufgrund ihrer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung ins Krankenhaus gebracht wurde.

Anstatt der Damen gewann schließlich Robert Whittaker den Hauptkampf und damit den Interims-Titel im Mittelgewicht gegen Yoel Romero. Nun soll der ausgefallene Titelkampf am 9. September nachgeholt werden, berichtet das brasilianische Portal Combate. Die beiden Frauen sollen bei UFC 215 ihre Revanche ausfechten.

Das erste Duell hatte Nunes bei UFC 196 nach Punkten gewonnen und sich damit ihre Titelchance gegen Miesha Tate verdient, der sie wenig später den Gürtel abnahm. Der Rückkampf gegen Shevchenko ist Nunes‘ zweite Titelverteidigung.

Sollte sich der Bericht bestätigen, könnten sich Fans vielleicht sogar auf zwei Titelkämpfe im Pay-Per-View freuen, schließlich erklärte UFC-Präsident Dana White erst kürzlich, Amanda Nunes würde nie wieder einen Main Event bestreiten. Eine Aussage, die er jedoch bereits über Jon Jones tätigte, der trotzdem bei UFC 214 in elf Tagen im Hauptkampf steht.

Das Programm im Überblick:

UFC 215
9. September 2017
Edmonton, Alberta, Kanada

Titelkampf im Bantamgewicht der Frauen
Amanda Nunes vs. Valentina Shevchenko

Junior dos Santos vs. Francis Ngannou
Henry Cejudo vs. Wilson Reis
Ilir Latifi vs. Tyson Pedro
Gilbert Melendez vs. Jeremy Stephens
Rick Glenn vs. Gavin Tucker
Ashlee Evans-Smith vs. Sarah Moras
Arjan Bhullar vs. Luis Henrique
Sara McMann vs. Ketlen Vieira

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news-20889 Tue, 18 Jul 2017 16:20:00 +0200 Glory 43: Die Nachwehen von New York /gnp1-radio/news/glory-43-die-nachwehen-von-new-york/ Inocente, VanNostrand und Meksen vor Titelkämpfen? Glory 43 fand am vergangenen Wochenende im Theatre of Madison Square Garden vor ausverkaufter Kulisse statt. Bei den Ergebnissen gab es dann doch die eine oder andere Überraschung zu bestaunen.

Inocente nun gegen Verhoeven?
Es war dann doch eine weitere Überraschung an diesem Abend als Guto Inocente aus Brasilien den favorisierten Rumänen Benjamin Adegbuyi durch eine geteilte Punktentscheidung bezwingen konnte. Dies bringt dem Brasilianer den Status des nächsten Titelherausforderers ein. Fragt sich nur, gegen wen er seine Titelchance am Ende einlösen wird. Denn vor wenigen Tagen hat Glory den Titelkampf zwischen Rico Verhoeven und Jamal Ben Saddik für den 9. Dezember dieses Jahres anberaumt. Offen ist noch, wo der Kampf stattfinden wird. Jetzt gibt es zwei Varianten für Inocente. Erstens, Glory liebäugelt mit einem Event in Brasilien in diesem Jahr. Mit Inocente haben sie nun einen Kämpfer, den man in die Top-Positionen heben kann. Daher wäre es möglich, dass es noch vor dem Kampf Verhoeven vs. Saddik in Brasilien zum Kampf gegen den Niederländer kommen wird. Die andere Möglichkeit wäre, dass es diesen Kampf erst 2018 geben wird und Inocente dann gegen den Sieger des anderen Kampfes um den Titel wird kämpfen dürfen.
Tendenz: Kampf noch in diesem Jahr

VanNostrand direkt gegen van Roosmalen?
Der US-Amerikaner Kevin VanNostrand überraschte in New York, als er das Tournament im Federgewicht durch Siege über Mo Abdurahman und den favorisierten Georgier Giga Chikadze für sich entscheiden konnte. Das Recht nun gegen Robin van Roosmalen um dessen Titel kämpfen zu dürfen, besitzt er nun und da Glory im September in Holland und im Oktober in Frankreich veranstalten wird, ist es denkbar, dass VanNostrand dort schon den Titelkampf erhalten wird. Es stellt sich nur noch die Frage, wann er die Chance bekommt. Denn van Roosmalen wird im September noch bei FFC zu seinem nächsten MMA-Kampf in den Ring steigen und davon wird dann auch abhängen, wann er seinen Titel im Federgewicht wird verteidigen können.
Tendenz: Kampf noch in diesem Jahr

Zhuravlev mit Titelchance
Pavel Zhuravlev wurde in New York zum Interims-Champion im Halbschwergewicht gekrönt, nachdem er den ehemaligen Titelhalter Saulo Cavalari durch einstimmige Punktentscheidung bezwingen konnte. Allerdings steht derzeit noch offen, wann Zhuravlev gegen Artem Vakhtiov wird kämpfen können, da der Russe leider erneut an einer Verletzung laboriert und derzeit nicht auszumachen ist, bis zu welchem Zeitpunkt er wieder voll einsatzfähig ist. In der Geschichte des Halbschwergewichtstitels bei Glory ist es bereits das zweite Mal der Fall, dass es einen Interims-Champion gibt. Zuletzt war dies Zack Mwekassa, welcher dann aber bei der Vereinigung nicht den Hauch einer Chance gegen Vakhitov hatte.
Tendenz: Kampf noch in diesem Jahr

Kommt das Traumduell Meksen vs. van Soest?
Die vermutlich beste Pound-for-Pound-Kämpferin Anisa Meksen gab am vergangenen Wochenende ihr Debüt für Glory und konnte sich dabei wenig überraschend gegen Jady Menezes aus Brasilien behaupten. Doch wie geht es nun weiter für Meksen? Nun, bei Glory 44 wird Tiffany van Soest ihren Titel im Super Bantamgewicht erstmals gegen Funda Alkaydis verteidigen müssen. Eine durchaus lösbare Aufgabe für die US-Amerikanerin. Sollte sie den Titel wie allgemein erwartet verteidigen, könnte man versuchen, das Traumduell mit Anisa Meksen zu realisieren. Mit Lyon hätte man am 28. Oktober auch schon den passenden Austragungsort. Oder will man van Soest noch etwas als Championesse behalten, um sie auf dem US-Markt stärker zu pushen?
Tendenz: Kampf wohl erst 2018

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news-20891 Tue, 18 Jul 2017 12:21:48 +0200 GNP1-Matchmaker: Schlechter Abend für die Schotten /gnp1-radio/news/gnp1-matchmaker-schlechter-abend-fuer-die-schotten/ So geht es mit den Stars von UFC Glasgow weiter. Wie beim Debüt-Event vor zwei Jahren bot UFC Glasgow am vergangenen Sonntag Action satt. Dieses Mal allerdings weniger erfolgreich für die Schotten, die vor heimischem Publikum keinen ihrer drei Kämpfe gewinnen konnten. Dafür beeindruckten vor allem die Auswärtigen, wie der Argentinier Santiago Ponzinibbio, der im Hauptkampf mit einem krachenden K.o. den größten Erfolg seiner bisherigen Laufbahn feierte.

Wir werfen einen kurzen Blick auf die drei besten Leistungen des Abends:

Santiago Ponzinibbio

„Gente Boa“ hat geschafft, woran berüchtigte K.o.-Schläger wie Albert Tumenov oder Brandon Thatch gescheitert sind: Gunnar Nelson auf die Bretter gehen zu lassen. 82 Sekunden nach Start seines ersten UFC-Hauptkampfes hatte Santiago Ponzinibbio den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere in der Tasche.

Nach seinem Sieg über die Nummer Acht der offiziellen Rangliste dürfte es für „Gente Boa“ in der Top Ten weitergehen. Übernähme er Nelsons Position, würde das für Ponzinibbio einen Sprung um sechs Plätze nach vorne bedeuten.

Ein Kampf gegen Namen wie Carlos Condit (6) oder Neil Magny (5) würde einen gleich noch größeren Sprung bedeuten. Unterhaltsamen Kämpfern, die einen Hauptkampf überzeugend gewonnen haben, gibt die UFC aber gerne große Chancen, und Ponzinibbio fällt mit seinem Faible für Knockouts definitiv unter diese Kategorie. Nächster Gegner: Neil Magny

Paul Felder

Der lange Trip über den Atlantik mitten hinter feindliche Linien hat sich gelohnt für Paul Felder. Mit der vielleicht besten Leistung seiner bisherigen UFC-Karriere und dem vierten Sieg in fünf Kämpfen brachte der „Irish Dragon“ sich am Wochenende ins Gespräch.

Der Erstrunden-K.o. gegen Stevie Ray dürfte dem Leichtgewicht einen lohnenden nächsten Kampf einbringen. Zwar wird es noch nicht direkt für die Rangliste reichen, aber ihn in greifbare Nähe der Top 15 bringen. Ähnliche Ambitionen hat Olivier Aubin-Mercier.

Der kanadische Grappling-Experte würde Thaibox-Spezialist Felder eine interessante stilistische Ansetzung bieten und hat fünf seiner letzten sechs Kämpfe gewonnen. Zwischen den beiden könnte sich entscheiden, wer als nächstes den Sprung zu den ganz großen Jungs schafft. Nächster Gegner: Olivier Aubin-Mercier

Alexandre Pantoja

UFC Glasgow war als oft verschobene Pensions-Party für den irischen Fan-Favoriten Neil Seery gedacht – Alexandre Pantoja verdarb diese Pläne. Der Brasilianer bereitete seinem alternden Gegner mit physischer Überlegenheit Probleme, bevor in Runde drei der Tap via Rear Naked Choke folgte.

Für Ex-AXS-TV-Champion Pantoja war dies der größte Sieg seiner bisherigen Karriere, nachdem er bei der 24. „The Ultimate Fighter“-Staffel im Halbfinale scheiterte und sich anschließend einen geteilten Punktsieg im offiziellen UFC-Debüt holte. Mit 27 Jahren ist „The Cannibal“ kein junges Talent mehr, einige gute Jahre dürften ihm aber noch bevorstehen. Ein guter Test, ob Pantoja bereit für große Aufgaben ist, wäre Tim Elliott.

Der ehemalige Titelherausforderer hat zuletzt verloren, ein Sieg gegen Pantoja wäre aber ein guter  Comeback-Sieg, während ein weiterer Erfolg gegen einen bekannten Namen dem Brasilianer einen guten Push nach oben verschaffen würde.  Nächster Gegner: Tim Elliott

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news-20888 Tue, 18 Jul 2017 11:20:00 +0200 Big Game 2: Lars Brockmann vs. Karl Stahl /gnp1-radio/news/big-game-2-lars-brockamnn-vs-karl-stahl/ Das Geheimnis ist gelüftet. Vor einigen Tagen hatte Big Game-Macher Isa Topal angekündigt, dass er den Hannoveraner Erfolgstrainer Lars Brockmann für "Big Game 2" verpflichten konnte. Über dessen Gegner hüllte Topal den Mantel des Schweigens - bis jetzt. Nun steht der Kontrahent für die Begegnung am 10. März fest: Niko Lohmann steigt wieder in den Ring.

Muay Thai: Brockmann vs. Stahl

Kein anderer als MMA-Kultkämpfer Niko "Karl Stahl" Lohmann wird der Gegner von Brockmann im Bochumer Ruhrcongress sein. Wer jetzt aber denkt, dass es sich hier um einen MMA oder gar Grapplingkampf handelt - weit gefehlt. Denn beide Kämpfer werden sich nach Full Muay Thai-Regeln im Ring gegenüberstehen. Das sollte eigentlich total in die Karten von Lars Brockmann spielen, dessen Wunsch es auch war nach Full Muay Thai-Regeln zu kämpfen. Dass Lohmann sich hier nicht lange bitten ließ, versteht sich quasi von selbst.

Nach seinem Rücktritt vom Rücktritt kann es der Bochumer noch immer nicht lassen und begibt sich hier auf ein für ihn fremdes Terrain. Die Vorteile von den Bewegungsabläufen und in der Reichweite liegen klar beim Hannoveraner. Da muss Lohmann schon höllisch aufpassen, wenn er in die Nahdistanz kommt, damit er sich nicht einen Ellenbogen einfängt. Aber es wäre ja nicht das erste Mal, dass Lohmann seine Kritiker überrascht. Dennoch, dass der Kampf über die volle Distanz gehen wird, daran glaubt wohl kaum einer. Ein Knock-out liegt hier quasi in der Luft.

Auch der dritte Kampf der Veranstaltung steht schon fest, wie Topal gegenüber GNP1 verraten hat - und dort werden sich die Damen den Zuschauern präsentieren, wenn sich nach K-1 Regeln die Wuppertalerin Jessica Rubertus, ihres Zeichens Europameistern des WCTS, einem neuen Verband aus den Niederlanden, und Topal-Eigengewächs Anna-Lena Harms gegenüberstehen werden. Rubertus stand beim Debüt von Fight Vision Europa im Ring und musste sich mit einem Unentschieden gegen die Niederländerin Fauve Quentin begnügen. Zuletzt bezwang sie Iman Zein vorzeitig. Für Harms hingegen wird es der nächste Kampf vor großer Kulisse sein. Sie stand bereits bei Big Game 1 im Ring und gewann durch T.K.o. - jetzt will sie sich den Zuschauern erneut in bester Verfassung präsentieren.

Im Hauptkampf des Abends werden sich Danyo Ilunga und Murat Aygün gegenüberstehen (GNP1.de berichtete). Der Kartenvorverkauf wird laut Topal erst im August beginnen. Wer sich noch konkreter über Big Game 2 informieren will, der kann dies über die Veranstaltungsseite auf Facebook tun.

Big Game 2
10. März 2018
Ruhrcongress, Bochum


Einlass: 17.00 Uhr
Beginn : 17.30 Uhr


K-1
Danyo Ilunga vs. Murat Aygün
Anna-Lena Harms vs. Jessica Rubertus

Muay Thai
Lars Brockmann vs. Karl Stahl

+ weitere Kämpfe

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news-20890 Mon, 17 Jul 2017 18:49:43 +0200 Mayweather wird mit McGregor-Kampf zum Milliardär /gnp1-radio/news/mayweather-wird-mit-mcgregor-kampf-zum-milliardaer/ Mayweather kann sportliche Schallmauer durchbrechen. Eine Milliarde Dollar. Nur durch Sport. Ein Wert, der schlicht abnormal erscheint. Kein Wunder, dass bisher nur zwei Sportler diese Summe verdienen konnten: Basketball-Legende Michael Jordan und GolferTiger Woods. Bald könnte sich jedoch ein dritter Athlet hinzugesellen: Floyd Mayweather.

Wohl wenige Spitznamen im Profi-Sport passen besser als Floyd „Money“ Mayweather. Seit der einstige „Pretty Boy“ seinen Vertrag mit Top Rank auflöste und seine Kämpfe selbst vermarkten ließ, eilt der Boxer von einem Zahltag zum nächsten. Mit seinem nächsten Duell könnte er die Schallmauer von einer Milliarde Dollar durchbrechen, glaubt zumindest Leonard Ellerbe, der Geschäftsführer von Mayweather Promotions.

„Ich glaube, dass er zurechtkommt“, so Ellerbe. „Nach diesem Kampf wird er nach Michael Jordan und Tiger Woods einer von drei Sportlern sein, der über eine Milliarde Dollar verdient hat. Gar nicht mal so schlecht.“

In den vergangenen Tagen hatte vor allem Conor McGregor im Rahmen der Pressetournee immer wieder Geld als Aufhänger seines Trash Talks gemacht. Zu Gute kam dem Iren dabei die Nachricht, dass Mayweather noch Steuern der vergangenen Jahre nachzahlen müsse. Mayweather antwortete unter anderem damit, dass er es Geldscheine auf McGregor regnen ließ.

Der ungeschlagene Boxer war laut dem Forbes Magazine in drei der letzten sechs Jahre der Athlet mit dem höchsten Verdienst und konnte 2012 85 Millionen Dollar, 2014 105 Millionen und 2015 dank des langerwarteten Duells mit Manny Pacquiao sogar 300 Millionen Dollar verbuchen.

Derzeit gehen Branchen-Insider davon aus, dass die PPV-Verkäufe des Kampfs gegen McGregor sogar den Rekordwert des Pacquiao-Duells in Höhe von 4,6 Millionen Käufen brechen könnte.

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news-20887 Mon, 17 Jul 2017 18:20:40 +0200 UFC on Fox 25 steht vor der Tür /gnp1-radio/news/ufc-on-fox-25-steht-vor-der-tuer/ Stimmt euch mit dem Countdown auf die Veranstaltung ein. Am kommenden Samstag feiert die UFC ein Jubiläum mit der 25. FOX-Veranstaltung. Im Nassau Coliseum, der langjährigen Heimat des Eishockey-Teams der New York Islanders in Long Island, kommt es zu einer Fight Night unter dem Motto „New York vs. The World“. Der offizielle UFC-Countdown blickt hinter die Kulissen von Chris Weidman, Kelvin Gastelum und Co.

Als die UFC ihren ersten PPV in New York ankündigte, war Chris Weidman einer der Hauptakteure. Der New Yorker gehörte immer wieder zu den Aushängeschildern, die für eine Legalisierung des Sports im US-Bundesstaat New York Werbung machten. Sportlich läuft es für den 33-Jährigen jedoch bereits länger nicht mehr. Denn seit seiner dritten Titelverteidigung gegen Vitor Belfort vor zwei Jahren sind die Siege ausgeblieben.

Nun steht der „All American“ gegen Kelvin Gastelum bereits mit dem Rücken zur Wand. Drei Mal in Folge wurde er bereits ausgeknockt. Erst nahm ihm Luke Rockhold den Titel ab, dann wurde er bei der New-York-Premiere von Yoel Romero mit einem Kniestoß abgeschossen und zuletzt musste er gegen Gegard Mousasi einen kontroversen technischen K.o. einstecken. Vor heimischer Kulisse soll es nun wieder aufwärtsgehen.

Weidman gehört zu den vier New Yorker Kämpfern im Hauptprogramm des Fox-Events, weswegen die Veranstaltung auch inoffiziell unter dem Motto „New York vs. The World“ firmiert. In den Wochen vor dem Kampf konnten die Fox-Kameras für ihre Countdown-Reihe erneut interessante Bilder einfangen.

Die komplette Ausgabe gibt es hier:

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news-20886 Mon, 17 Jul 2017 18:09:45 +0200 Gratiskampf: Jon Jones vs. Daniel Cormier /gnp1-radio/news/gratiskampf-jon-jones-vs-daniel-cormier/ Titelkampf jetzt kostenfrei online zu sehen. Das Warten hat ein Ende. Am 29. Juli kommt es im kalifornischen Anaheim zum Rückkampf zwischen Daniel Cormier und Jon Jones. Nur sind die Rollen bei UFC 214 vertauscht. Jones ist in der Rolle des Herausforderers, Cormier ist Champion.  Passend dazu gibt es den ersten Kampf der beiden kostenfrei zu sehen.

Jon Jones wird sein Comeback im Titelkampf gegen Daniel Cormier feiern. Für viele gilt Jones noch als Champion. „Bones“ verlor seinen Gürtel schließlich nie im Octagon. Jetzt will der 29-Jährige beweisen, dass er immer noch das beste Halbschwergewicht der Welt ist und die Zeiten, in denen er öfter in der Klatsch-, als in der MMA-Presse zu finden war, vorbei sind.

Damit steht nun bereits der vierte Termin für den Rückkampf der beiden fest. Nach einer Cormier-Verletzung und einem positiven Dopingtest inklusive anschließender Sperre für Jones soll am 29. Juli sollen nun endlich wieder die Fäuste sprechen.

Zur Einstimmung auf den Rückkampf in knapp zwei Wochen hat die UFC das erste Duell der beiden kostenlos ins Netz gestellt. Ihr könnt es euch hier für begrenzte Zeit kostenlos anschauen: 

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news-20883 Mon, 17 Jul 2017 17:38:00 +0200 One Man Series: Aschenbrenner, Burmester, Aminzade & Kröger siegreich /gnp1-radio/news/one-man-series-aschenbrenner-burmester-aminzade-kroeger-siegreich/ Die Ergebnisse der Debütveranstaltung von Hamburg Das Debüt der One Man Series in der Edel Optics Arena von Hamburg ist Geschichte. Spannende Kämpfe mit teilweise überraschenden Wendungen sollten die Zuschauer am vergangenen Samstag unterhalten.

Aschebrenner mit Kraftakt

Im Hauptkampf des Abends trafen mit Marco Aschbrenner und Neil Aquino zwei Kämpfer aufeinander, die sich kennen - gut kennen. Wer jetzt dachte, dass beide den Schongang einlegen würden, weit gefehlt. Von der ersten Sekunde waren bei beiden die Zeichen voll auf Angriff gestellt. Dabei erwischte Aquino den besseren Start und konnte den gebürtigen Mannheimer schwer in Bedrängnis bringen. Wo man schon dachte, dass der Kieler die Auftaktrunde für sich entschieden hatte, leistete er sich eine Unachtsamkeit und Aschenbrenner schickte ihn hart zu Boden. In Runde zwei bot sich ein ähnliches Bild. Aquino im Vorwärtsgang und Aschenbrenner setzte voll auf seine Konter. Ohne große Umschreibung kann man sagen, dass dieser Kampf von seiner Spannung lebte und davon gab es einige Momente. In Runde zwei schien es, als hätte Aschenbrenner Probleme mit seiner rechten Hand. Aquino konnte dies aber nicht ausnutzen und der Mannheimer bewies wie auch sein Gegner ein großes Kämpferherz. Beide verlangten sich in den drei Runden alles ab und so hatten die Punktrichter das letzte Wort an diesem Abend. Während einer den Kampf ausgeglichen sah, werteten die beiden anderen zu Gunsten von Marco Aschenbrenner, der sich von seinen Fans für diese Schlacht feiern ließ.

Aminzade verdirbt Comeback
WFMC-Weltmeister Bülent Karaman aus Berlin gab an diesem Abend nach längerer Verletzungspause sein Comeback und traf dabei auf Lokalmatador Kamran Aminzade. Karaman hatte einige Fans mit in die Halle gebracht und diese sahen gerade in der ersten Runde einen viel zu passiven Berliner, welcher sich permanent die Innen-Lowkicks von Aminzade einfing. In Runde zwei zog Karaman das Tempo etwas an, wirkte aber an diesem Abend etwas gehemmt. In der abschließenden dritten Runde war klar, Karaman muss alles auf eine Karte setzen, wenn er den Sieg noch mitnehmen wollte. Doch Aminzade tat ihm nicht den Gefallen und ließ den Berliner nicht zur Entfaltung kommen. Das sahen auch die Punktrichter so, welche einstimmig für Kamran Aminzade werteten.

Burmester mit dominanter Vorstellung

Zwei Kämpfer mit völlig unterschiedlichen Stilen trafen mit Kevin Burmester und Thijs Hoefs aufeinander. Burmester der athletischere Kämpfer und gegenüber der kleinere und kompaktere Holländer. Burmester begann stark, agierte sehr variabel und bot dem Holländer kaum Möglichkeiten zum Angriff zu kommen. Selbst wenn Hoefs mal ein paar Fäuste fliegen ließ, so stand Burmester so sicher mit seiner Deckung, dass er hier nichts befürchten musste und danach sofort wieder den Vorwärtsgang einlegen konnte. Burmester hielt das Tempo hoch und blieb dabei sehr konzentriert, weshalb es auch keine Überraschung beim Urteil der Punktrichter gab. Diese werteten einstimmig und auch verdient zu Gunsten von Kevin Burmester.

Kröger siegt in der Verlängerung
Dass Florian Kröger meist den Auftakt verpennt, ist leider bekannt. Dass sein Gegner Josè Sousa aus Mannheim solche Geschenke gerne annimmt, ist auch nichts Neues. So war dann die erste Runde für Kröger klar verloren, der zunächst zu passiv agierte. Ab der zweiten Runde fand Kröger besser in den Kampf und der Lokalmatador wie auch sein Gegner sollten sich den vielleicht besten Kampf des Abends liefern. In Runde drei war klar, Kröger muss noch mehr aus sich herausholen, während Sousa seinem hohen Anfangstempo hier Tribut zollen musste. So waren sich die Punktrichter nach Ablauf der drei Runden komplett einig - unentschieden. Es gab eine Verlängerungsrunde und in dieser war Kröger der aktivere Mann, allerdings nicht so wie man es nach der dritten Runde hätte vermuten können. Dennoch überzeugte er mit seiner Leistung die Punktrichter, welche ihn einstimmig zum Sieger erklärten.

Wunn überrascht im Tournament

Das Tournament der One Man Series sollte mit einer kleinen Überraschung zu Ende gehen. Zunächst triumphierte Christoph Wunn aus dem Frankers Fight Team mit einem T.k.o.-Erfolg über Nick Hutsch aus Bremen, musste hier aber schon einige Körner lassen. Im zweiten Halbfinale machte der Trittauer Krim Hüdür kurzen Prozess mit Micho Giganovitch aus Holland und bezwang diesen bereits in der ersten Runde.

Das Finale mit Christoph Wunn und Kerim Hüdür stand fest und es sollte mit einem richtigen Schocker für die Zuschauer beginnen. Mit seiner ersten Aktion überhaupt schickte Wunn Hüdür nach gefühlten zehn Sekunden trocken auf die Bretter. Der stand zwar bei acht wieder, brauchte aber einiges an Zeit, um sich von diesem Niederschlag zu erholen. "Du musst mehr tun", so die Anweisung aus der Ecke von Hüdür und dieser feuerte in der zweiten Runde auch eine richtige Schlagsalve ab, konnte Wunn damit aber nicht entscheidend in Bedrängnis bringen. Stattdessen kassierte Hüdür einen Treffer von Wunn auf die Nase, worauf der Kampf unterbrochen werden musste. Dessen Ecke sah, dass es nichts mehr bringen würde Hüdür in den Kampf zu schicken und warf das Handtuch zum Zeichen der Aufgabe. Somit ein doch etwas überraschender, aber durchaus verdienter Sieg im Tournament fürChristoph Wunn.

Noch während der Veranstaltung kündigte Promoter Brian Al Amin eine Fortsetzung der Serie an, wohl aber erst im kommenden Jahr. Im Sinne des Sports wäre es sicherlich wünschenswert, wenn noch mehr Sportschulen aus Hamburg mit in das Boot genommen werden könnten.

GNP1 Fight Night Awards
K.o. des Abends: Guilermo Blockland vs. Eddy Ocran
Kampf des Abends: Florian Kröger vs. Josè Sousa

One Man Series I
15. Juli 2017
Edel Optics Arena, Hamburg


Ergebenisse

One Man Series Tournament / Halbfinals
Christoph Wunn bes. Nick Hutsch durch T.k.o. in Runde zwei
Kerim Hüdür bes. Micho Giganovitch durch DSC in Runde eins

One Man Series Tournament / Finale
Christoph Wunn bes. Kerim Hüdür durch Aufgabe in Runde zwei

K-1
Marco Aschenbrenner bes. Neil Aquino durch mehrheitliche Punktentscheidung
Kamran Aminzade bes. Bülent Karaman durch einstimmige Punktentscheidung
Kevin Burmester bes. Thijs Hoefs durch einstimmige Punktentscheidung
Florian Kröger bes. Jose Sousa durch einstimmige Punktentscheidung nach extra Runde
Andre Surenkov bes. Marco Bigos durch T.k.o. in Runde zwei
Paata Tschapelia bes. Kevin Schöltz durch T.k.o. in Runde drei
Guilermo Blockland bes. Eddy Ocran durch T.k.o. in Runde drei
Balentien Taneceia bes. Dominika Polska durch einstimmite Punktentscheidung
Chris Obiango bes. Mosair Borges durch einstimmite Punktentscheidung
Shayan bes. Mohabulla Ghafari durch RSC in Runde zwei
Okan Celikdal bes. Payman Askari durch einstimmige Punktentscheidung
Marvin Druivengo bes. Philip Sacher durch einstimmige Punktentscheidung
Abbey Brown bes. Nathie Rose durch einstimmige Punktentscheidung
Chivana Wattimena bes. Mariella Kunze durch T.k.o. in Runde eins
Cjarlie Feike bes. Konny Kastir durch mehrheitliche Punktentscheidung
Furkan Gencer bes. Bekim Ibrahimi durch T.k.o. in Runde drei
Michael Gencer bes. Anil Pula durch T.k.o. in Runde zwei
Teresa Sortino bes. Danique van Dinthert durch einstimmige Punktentscheidung
Alexander Busse bes. Arend van Monthforth durch RSC in Runde zwei

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news-20885 Mon, 17 Jul 2017 00:19:06 +0200 Wer kämpft gegen wen? KW 28/2017 /gnp1-radio/news/wer-kaempft-gegen-wen-kw-282017/ Die wichtigsten Ankündigungen der vergangenen Woche. In unserer Rubrik „Kampfansetzungen“ informieren wir euch jeden Sonntag kurz und knapp über die wichtigsten Kämpfe, die in der vergangenen Woche von Organisationen aus aller Welt angesetzt wurden.

Amerika

UFC on FOX 25
22. Juli 2017
Long Island, New York, USA

Rafael Natal vs. Eryk Anders

PFL: Everett
29. Juli 2017
Everett, Washington, USA

Yushin Okami vs. Andre Luis Leal Lobato
Danny Davis Jr. vs. Jake Shields
Shamil Gamzatov vs. Rex Harris
Josh Copeland vs. Mike Kyle
Jared Rosholt vs. Nick Rossborough
Eddy Ellis vs. Luiz Firmino

Bellator 184
06. Oktober 2017
Thackerville, Oklahoma, USA

Eduardo Dantas vs. Darrion Caldwell
Emmanuel Sanchez vs. Daniel Straus

Bellator 185
20. Oktober 2017
Uncasville, Connecticut, USA

Gegard Mousasi vs. Alexander Shlemenko
Mohammed Lawal vs. Liam McGeary

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Asien/Australien

UFC Fight Night 116
23. September 2017
Saitama, Japan

Gökhan Saki vs. Henrique da Silva

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Europa

ACB 65
22. Juli 2017
Sheffield, England

Nasrat Haqparast vs. Paulo Teixeira
Thiago Silva vs. Batraz Agnaev
Joshua Aveles vs. Leandro Silva
Alexey Polpudnikov vs. Donald Sanchez
Evgeny Erokhin vs. Mike Kyle
Vyacheslav Vasilevsky vs. Will Noland
Pat Healy vs. Brendan Loughnane
Niklas Bäckström vs. Thiago Tavares
Dave Courchaine vs. Rasul Shovhalov

UFC Fight Night 115
2. September 2017
Rotterdam, Niederlande

Abu Azaitar vs. Siyar Bahadurzada

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