GNP1 GNP1 News de-DE GNP1 News Wed, 28 Sep 2016 10:21:29 +0200 Wed, 28 Sep 2016 10:21:29 +0200 TYPO news-19483 Wed, 28 Sep 2016 10:16:29 +0200 José Aldo will nicht mehr für „Zirkus“-UFC kämpfen /gnp1-radio/news/jose-aldo-will-nicht-mehr-fuer-zirkus-ufc-kaempfen/ Interims-Champion will Vertragsauflösung und Karriere beenden. UFC 205 könnte am 12. November der größte Pay-Per-View der UFC-Geschichte werden. Eddie Alvarez und Conor McGregor führen ein Programm mit drei Titelkämpfen, jeder Menge Ex-Champions und Top-Duellen an. Nicht überall ist man froh über den Superfight im Hauptkampf. Nach Khabib Nurmagomedov hat sich nun auch José Aldo zu Wort gemeldet. Der Brasilianer will nichts mehr mit dem „Zirkus“ der UFC zu tun haben und kündigt ein Karriereende an.

„Ich glaube Dana White nicht mehr. Conor McGregor leitet die Organisation,“ erklärte Aldo gegenüber Combate. „Da ich kein Angestellter von McGregor sein will, bitte ich die UFC darum, meinen Vertrag aufzulösen. Dana hatte mir versprochen, dass Frankie Edgar oder ich entweder gegen McGregor kämpfen oder den Titel gewinnen. Dass er seinen Gürtel verliert, wenn er nach seinem Rückkampf mit Nate Diaz nicht ins Federgewicht zurückkomm. Ich wurde so oft an der Nase rumgeführt, dass ich keine Motivation mehr habe, in der UFC zu kämpfen.“

In der Vergangenheit hatte Dana White immer wieder versichert, dass Conor McGregor seinen Gürtel im Federgewicht, den er im vergangenen Dezember mit einem 13-Sekunden-Knockout von José Aldo gewann und bisher noch nicht verteidigte, ablegen müsste, sollte er weiterhin außerhalb der Gewichtsklasse kämpfen. Aldo, der Interimschampion, hätte dann wieder den unangefochtenen Gürtel der Gewichtsklasse und würde diesen gegen Max Holloway verteidigen.

„Ich glaube Dana nicht, dass Conor einen der Gürtel abgibt, sollte er gewinnen. Ich glaube, diese Entscheidung liegt nicht mehr in Dana Whites Händen. Die Beweise sind klar, denn als ich als Champion eine Gewichtsklasse aufsteigen und gegen Leichtgewichts-Champion Anthony Pettis kämpfen wollte, hätte ich meinen Titel abgeben müssen. Aber er darf machen, was er will. Ich verstehe, dass er gut verkauft, aber es kommt irgendwann die Grenze, an der es kein Sport mehr ist, sondern ein Zirkus. Ich will mich nicht mehr mit der UFC streiten. Das einzige, was ich will, ist mein Leben weiterleben und sie sollen ihrs weiterleben.“

Kurz nach der gestrigen Pressekonferenz zu UFC 205 wurde White auf die Aussagen des Brasilianers angesprochen. Der UFC-Präsident kündigte an, eine Lösung für das Problem zu finden. Nachdem Aldo das Interview sah, untermauerte er seine Ankündigung ein weiteres Mal.

„Ich will nicht mehr MMA kämpfen. Ich bin nicht verärgert, das ist es nicht. Ich habe nie für Geld gekämpft, ich hatte eine gute Karriere und habe im Federgewicht ein Vermächtnis hinterlassen. Wenn Dana mich und meine Familie mag, dann hoffe ich darauf, dass er mich aus dem Vertrag lässt. Ich will nicht mehr kämpfen. Ich will so rausgehen, wie ich in den Sport kam. Die UFC und WEC haben mir nichts gegeben, ich musste alles erobern. Und ich habe viel mehr gegeben, als sie mir zurückgegeben haben. Ich werde mich nicht für Geld prostituieren. Ich will nicht mehr MMA kämpfen, ich will in einem anderen Sport Karriere machen.“

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news-19481 Tue, 27 Sep 2016 21:25:15 +0200 Dana White: „Ronda Rousey will gegen Cris Cyborg kämpfen“ /gnp1-radio/news/dana-white-ronda-rousey-will-gegen-cris-cyborg-kaempfen/ Rousey könnte bis 140 Pfund kämpfen. Ronda Rousey vs. Cristiane „Cyborg“ Justino – seit langer Zeit wird über diesen Superfight der Frauen gesprochen. Zustande gekommen ist dieses Duell aufgrund des Gewichtsunterschiedes beider Kämpferinnen aber nie. UFC-Präsident Dana White feuerte die Diskussionen um den Kampf nun neu an.

„Ronda will gegen sie kämpfen“, sagte White im UFC Unfiltered Podcast. „Wir müssen aushandeln, in welcher Gewichtsklasse der Kampf stattfinden soll. Aber Ronda will den Kampf. Ronda könnte bis 140 Pfund kämpfen.“

Rousey hatte während ihrer Zeit als UFC-Championesse im Bantamgewicht stets darauf beharrt, gegen „Cyborg“ ausschließlich im Bantamgewicht bis 135 Pfund zu kämpfen. Ein Ding der Unmöglichkeit für die Brasilianerin, die zuletzt in der UFC mit Ach und Krach das Gewicht fürs Catchweight bis 140 Pfund erreichen konnte.

„Cyborg“, ihres Zeichens Federgewichts-Championesse von Invicta, erklärte nach ihrem letzten UFC-Sieg gegen Lina Landsberg, sich in Zukunft nur noch für ganz große Kämpfe auf 140 Pfund runter zu quälen. Ein Duell gegen Ronda Rousey wäre da wohl genau das Richtige. 

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news-19480 Tue, 27 Sep 2016 19:40:43 +0200 Khabib Nurmagomedov gegen Michael Johnson für UFC 205 im Gespräch /gnp1-radio/news/khabib-nurmagomedov-gegen-michael-johnson-fuer-ufc-205-im-gespraech/ Dana White deutet Verhandlungen über Leichtgewichtsduell an. Auch wenn es nicht gegen Eddie Alvarez um den Leichtgewichtstitel sein wird, können sich Fans vielleicht doch auf einen Einsatz von Khabib Nurmagomedov bei UFC 205. Wie Dana White im US-Sportsender ESPN andeutete, sei man in Gesprächen, Nurmagomedov gegen Michael Johnson anzusetzen.

23 Siege, keine Niederlage – die Bilanz von Khabib Nurmagomedov spricht für sich. Trotzdem bekommt Federgewichtschampion Conor McGregor den Vorzug vor dem dagestanischen Ringer für den Titelkampf gegen Leichtgewichtschampion Eddie Alvarez. Das Duell zweier Champions für die Premiere in New York ist zu verlockend für die UFC. Zudem ist ein Titelkampf des 28-Jährigen aufgrund der Verletzungsgeschichte mit zu hohem Risiko verbunden.

Als die Nachricht heute bekannt wurde, liefen Fans des „Eagle“ erwartungsgemäß Sturm und auch Nurmagomedov selbst bezeichnete die Organisation als „Freakshow“. Kurze Zeit später forderte er jedoch in Michael Johnson ein weiteres Leichtgewicht heraus. Johnson stand erst vor 10 Tagen im Käfig und schlug Dustin Poirier in der ersten Runde K.o. Die UFC könnte ihm den Wunsch dieses Trostpflasters vielleicht erfüllen. Glaubt man Dana White, könnte dieses Top-Duell im Leichtgewicht ein bereits historisch gutes Programm eines Pay-Per-Views noch verstärken.

Sollte die UFC diesen Kampf in die Tat umsetzen, könnte sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und nicht nur einen Herausforderer auf den Titel herauskristallisieren, sondern auch eine Versicherung parat haben, sollten sich Alvarez oder McGregor vor dem 12. November verletzen. Bisher ist diese Paarung jedoch nur ein Gerücht.

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news-19479 Tue, 27 Sep 2016 17:41:38 +0200 GNP1-Matchmaker: Noch immer kein Zuhause für Cyborg /gnp1-radio/news/gnp1-matchmaker-noch-immer-kein-zuhause-fuer-cyborg/ So geht es mit den Stars von UFC Brasilia weiter. Wie zu erwarten, fuhr Cristiane „Cyborg“ Santos am Wochenende in Brasilien einmal mehr einen harten K.o.-Sieg ein. Ob das mehr als einen weiteren Gehaltsscheck bedeutet? Schwer zu sagen, immerhin befindet die menschgewordene Abrissbirne sich noch immer im Vakuum, was ihre Gewichtsklasse angeht. Besser hatten es da Francisco Trinaldo und Eric Spicely, die in Brasilia Siege in dicht besetzten Gewichtsklassen holen konnten und einigermaßen genau wissen, woran sie sind.  

Wir werfen einen kurzen Blick auf die drei besten Leistungen des Abends:

Cristiane Justino

"Another one bites the dust." In ihrem zweiten UFC-Kampf tat Cristiane „Cyborg“ Justino das, was sie zuvor schon in ihren letzten elf Profi-MMA-Kämpfen getan hatte: Ihre Gegnerin überrollen. Lina Länsberg hielt stark dagegen, letztlich war die physische Überlegenheit Cyborgs aber schlicht zu viel für die schwedische Thaiboxerin, die in der zweiten Runde im Groundandpound unterging.  

Eigentlich ist es fast müßig, zu überlegen, gegen wen Cyborg in der UFC als nächstes kämpfen soll, solange sie dort nicht Teil einer etablierten Gewichtsklasse ist. Dass sie das nicht ist, kann man ihr nicht vorwerfen – bis 61 Kilo zu cutten, sollte niemand von ihr verlangen, der nicht später für etwaige gesundheitliche Schäden mitverantwortlich sein will. Bis also das Frauen-Federgewicht in der UFC eingeführt wird, wird die Brasilianerin weiter darauf angewiesen sein, dass Bantamgewichte sich in der Hoffnung auf einen gigantischen, weil unterwarteten Sieg oder zumindest einen größeren Scheck ein paar Kilo nach oben wagen.

Eine, die sich dazu schon einmal bereit erklärt hat, ist Germaine de Randamie. Der kurzzeitig für UFC 201 im Juli geplante Kampf ist letztlich nicht zustande gekommen, aktuell dürfte das aber immer noch die beste, eigentlich die einzige nicht völlig beliebige Option für Cyborg sein. De Randamie ist erfahren, etabliert, groß und eine solide Thaiboxerin. Ob das reichen würde? Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden. Nächste Gegnerin: Germaine de Randamie

Francisco Trinaldo

Mit 38 Jahren im USADA-Zeitalter eine Serie von sieben Siegen am Stück aufzubauen, ist eine ziemlich beeindruckende Leistung. Francisco Trinaldo hat das mit seinem technischen K.o. gegen Paul Felder am Samstag geschafft. Zwar endete der Kampf durch einen der hässlichsten Cuts der jüngeren Vergangenheit und nicht durch einen klaren K.o. oder eine dominante Punktentscheidung, trotzdem steht das Ergebnis nach einer soliden Leistung im eigentlichen Kampf ohne Kontroverse.

Dem Sieg gegen Felder waren bereits Erfolge gegen Namen wie Chad Laprise, Norman Parke oder Ross Pearson vorausgegangen. In jeder anderen Gewichtsklasse – vielleicht bis auf das Weltergewicht – hätte „Massaranduba“ mittlerweile wohl mindestens die Top Ten geknackt. Nicht so im Leichtgewicht, wo der Pool an Top-Leuten einfach zu groß ist, um ohne Sieg gegen einen großen Namen in diese Bereiche vorzustoßen.

Eine solche Chance allerdings dürfte Trinaldo sich längst verdient haben. Ob er die bekommt, ist die nächste Frage, angesichts seines Alters kann man nur darauf hoffen. Anbieten würde sich Ex-Strikeforce-Champion Gilbert Melendez. Für Trinaldo wäre er der verdiente Sprung nach oben, „El Nino“ dagegen braucht nach Doping-Sperre und drei aufeinanderfolgenden Niederlagen wieder einen vorzeigbaren Sieg, und eine Serie wie die Trinaldos zu stoppen, würde definitiv in diese Kategorie fallen. Nächster Gegner: Gilbert Melendez

Eric Spicely

Nach eigener Aussage nach Brasilien geschickt, „um zu verlieren und entlassen zu werden“, sorgte Eric Spicely bei der UFC Fight Night 95 für die Überraschung des Abends, als der 8:1-Underdog den K.o.-Schläger Thiago Santos nach nur drei Minuten Kampfzeit im Rear Naked Choke zum Abklopfen zwang.

Neben dem besten Sieg seiner Karriere und ein wenig Job-Sicherheit hat Spicely damit eine klassische Rocky-Feelgood-Story hingelegt und seinen Namen zumindest unter den Hardcore-Fans bekannt gemacht. Einen Top-Gegner wird Spicely trotz dieses Sieges gegen einen Top 15-Kämpfer wohl kaum als nächstes bekommen, zumindest seinen Job hat er aber bis auf weiteres sicher.

Von einer Niederlage zurückkommen wird auch der Sieger des Duells zwischen Oluwale Bamgbose und Josh Samman, die am 9. Dezember in Albany, New York aufeinandertreffen werden. Jeder der drei potentiell Beteiligten könnte einen zweiten Sieg in Folge gut gebrauchen und Spaß machen würde das Zuschauen aller Voraussicht nach auch noch. Nächster Gegner: Oluwale Bamgbose oder Josh Samman

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news-19478 Tue, 27 Sep 2016 14:15:19 +0200 USADA ändert Regelung für Einsprüche bei Dopingsperren /gnp1-radio/news/usada-aendert-regelung-fuer-einsprueche-bei-dopingsperren/ Kämpfer werden finanziell entlastet. Seit 14 Monaten kooperiert die UFC nun schon mit der US Anti-Doping-Behörde USADA. In diesen 14 Monaten wurden nicht nur zahlreiche Athleten positiv getestet und gesperrt, immer wieder kam es vor, dass ausgesprochene Sperren wieder zurückgenommen werden mussten, weil Kämpfer ihre Unschuld beweisen konnten. Das soll ab dem 1. November noch leichter gehen.

Es ist nur eine kleine Anpassung, sie könnte aber großen Einfluss auf das Vorgehen der USADA haben. Wie die Behörde in einer Pressemitteilung am Montag verkündete, sollen Kämpfer nun leichter einem positiven Doping-Befund widersprechen können. Dies wird durch die Senkung der Kosten gewährleistet.

In der Vergangenheit hatten Kämpfer immer wieder ihre Unschuld beteuert, aber mit dem Hinweis auf die hohen Kosten eines Einspruchs davon Abstand genommen und die Sperre akzeptiert. Bei einem Einspruch trägt der Kämpfer die Kosten des Verfahrens, das sich über mehrere Monate ziehen kann.

 

Darüber hinaus sollen Kämpfer ihre gesamten Kosten zurückbekommen, sollte sich der Einspruch als berechtigt herausstellen. Zuletzt konnte Yoel Romero die Behörde von seiner Unschuld überzeugen und auch der jüngst positiv getestete Jon Jones ist davon überzeugt, die Anhörung am 10. Oktober ohne zweijährige Sperre zu verlassen.

Die Änderungen der Regularien treten am 1. November in Kraft.

 

 

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news-19477 Tue, 27 Sep 2016 13:46:28 +0200 Euro FC 01: Jonathan Brookins ersetzt Bedford gegen Niinimäki /gnp1-radio/news/euro-fc-01-jonathan-brookins-ersetzt-bedford-gegen-niinimaeki/ Kurzfristige Änderung im Hauptkampf. Am Samstag feiert Euro FC im finnischen Espoo seine Veranstaltungspremiere. Ein Programm voller UFC-Veteranen und europäischer Talente, darunter zwei deutsche Vertreter in Alan Omer und Alexander Poppeck, können die Fans erwarten. Nun muss kurz vor knapp noch der Hauptkampf geändert werden.

Jonathan Brookins (15-8) heißt der neue Gegner des finnischen Lokalmatadors Tom Niinimäki (21-8-1). Der Amerikaner kämpft zum ersten Mal in Europa und ersetzt den verletzten Johnny Bedford. Brookins, der zuvor bereits bei der WEC mit José Aldo die Klingen kreuzen konnte, kam über die 12. TUF-Staffel in die UFC, die er im Finale gegen Michael Johnson gewann. Lange halten konnte sich der Freigeist jedoch nicht, vier Kämpfe und eine Submission-Niederlage gegen Dustin Poirier später wurde Brookins der Laufpass gegeben.

In der Folge kämpfte der heute 31-Jährige erst in Texas, beendete dann seine Karriere, um Yogi in Indien zu werden und kehrte Ende 2014 bei der japanischen Organisation Pancrase in den Ring zurück. Zuletzt musste er sich dort im Bantamgewichtstitelkampf Shintaro Ishiwatari nach Punkten geschlagen gegeben. Nun geht es für ihn zum ersten Mal nach Europa, um dort Niinimäkis Rückkehr in die UFC zu erschweren.

Euro FC 01 findet am 1. Oktober in Espoo statt. Die Veranstaltung wird als Teil des kostenpflichtigen Pro-Abonnements von FloCombat.com live übertragen.

Das Programm sieht wie folgt aus:

Euro FC 1
1. Oktober 2016
Espoo, Finnland

Tom Niinimäki vs. Jonathan Brookins
Yoself Ali Muhmmad vs. Fernando Rodriguez Jr.
Juho Valamaa vs. Karl Amoussou
Alan Omer vs. Hiroyuki Takaya
Alexander Poppeck vs. Robert Wilkinson
Toni Tauru vs. Marc Gomez
Andreas Stahl vs. Georgi Valentinov
Izabela Badurek vs. Roxane Teixeira
Stuart Austin vs. Nils van Noord
Aleksi Mäntykivi vs. Sören Bak

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news-19476 Tue, 27 Sep 2016 12:28:14 +0200 Khabib Nurmagomedov: „Die UFC ist zur Freak Show geworden“ /gnp1-radio/news/khabib-nurmagomedov-die-ufc-ist-zur-freak-show-geworden/ Ungeschlagener Nurmagomedov verärgert über Eddie Alvarez vs. Conor McGregor. Seit heute Morgen ist es offiziell: Conor McGregor wird am 12. November bei UFC 205 gegen Eddie Alvarez um den UFC-Titel im Leichtgewicht antreten. Khabib Nurmagomedov, der bereits seit längerer Zeit auf eine Titelchance hofft, reagierte genervt auf die Kampfankündigung.

„Als ich damals den Vertrag mit der UFC unterschrieben habe, ging es noch um Sport“, schrieb Nurmagomedov auf Instagram. „Jetzt ist es eine Freak Show geworden, oder wie auch immer man es nennen soll. Das Einzige, das mich in diesem großartigen Sport hält, ist die Tatsache, dass ich nicht auf halbem Wege anhalten will. So wurde ich nicht erzogen. Ich bin kein Aufgeber. So Gott will, werde ich nach vorne schauen.“

Nurmagomedov hatte den Titelkampf gegen Eddie Alvarez nach eigenen Angaben für UFC 205 und UFC 206 angeboten bekommen. Auf Instagram veröffentlichte er ein Foto von den unterschriebenen Verträgen. Die UFC entschied sich letztendlich aber dafür, McGregor im Hauptkampf der ersten UFC-Veranstaltung in New York um das Leichtgewichtsgold antreten zu lassen.

Nurmagomedov ist in seiner Karriere noch ungeschlagen und konnte in der UFC bisher sieben Siege einfahren. Seinen größten Sieg holte er sich im April 2014 gegen Rafael Dos Anjos, bevor sich dieser ein Jahr später den Leichtgewichtstitel holen konnte. Seit dem Kampf gegen Dos Anjos musste Nurmagomedov aber immer wieder Kämpfe verletzungsbedingt absagen.

Im April dieses Jahres kehrte er schließlich nach zwei Jahren Verletzungspause zurück. Sein geplanter Kontrahent Tony Ferguson musste wenige Tage vorher absagen und wurde durch UFC-Newcomer Darrell Horcher ersetzt. Nurmagomedov konnte den Kampf in der zweiten Runde durch T.K.o. gewinnen.

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news-19475 Tue, 27 Sep 2016 07:51:52 +0200 Conor McGregor vs. Eddie Alvarez bei UFC 205 /gnp1-radio/news/conor-mcgregor-vs-eddie-alvarez-bei-ufc-205/ Es kommt doch zum Champion-vs.-Champion-Duell in New York. Beim New-York-Debüt der UFC wird es doch zum Champion-vs-Champion-Superfight zwischen Conor McGregor und Eddie Alvarez kommen. UFC-Präsident Dana White betätigte die Paarung vergangene Nacht offiziell für UFC 205.

UFC-Superstar Conor McGregor wird seinen Federgewichtstitel erneut nicht verteidigen. Und entgegen anders lautender Forderungen von UFC-Präsident Dana White, wird er den Titel auch nicht niederlegen. Stattdessen bekommen McGregor und Leichtgewichtschampion Eddie Alvarez was beide wollten: ein Duell, Champion vs. Champion.

McGregor hatte den Gürtel im vergangenen Dezember von Jose Aldo gewonnen und seitdem zwei Kämpfe im Weltergewicht gegen Nate Diaz bestritten, nachdem der erste Versuch eines Leichtgewichtstitelkampfes im März aufgrund einer Verletzung des damaligen Champions Rafael dos Anjos gescheitert war.

Aufgrund McGregors Inaktivität in seiner eigenen Gewichtsklasse, wurde inzwischen sogar ein Interims-Titel geschaffen, den Aldo hält. Auf einen Vereinigungskampf wartet der allerdings seit Wochen vergeblich - und schaut nun erneut in die Röhre.

Genauso wie Kabib Nurmagomedov. Der wurde ursprünglich als nächster Gegner von Alvarez angekündigt, hatte eine entsprechende Vereinbarung für UFC 205 und UFC 206 bereits unterschrieben. Auch er muss sich nun weiterhin gedulden. Alvarez gewann seinen Titel im Juli von Dos Anjos und wird ihn in New York zum ersten Mal verteidigen.

Dies ist bereits der dritte Titelkampf der für UFC 205 angekündigt würde. Tyron Woodley wird seinen Weltergewichtstitel gegen Stephen Thompson verteidigen, während Joanna Jedrzejczyk in einem innerpolnischen Duell auf ihre Landsfrau Karolina Kowalkiewicz treffen wird. In Deutschland übertragt ranFIGHTING den Event in der Nacht zum 13. November live als Pay-per-View.

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news-19474 Mon, 26 Sep 2016 21:52:00 +0200 100,5 Champions Night: Candel entthront Waltmans /gnp1-radio/news/1005-champions-night-candel-entthront-waltmans/ Gumuljo und Reinhard krallen sich Europatitel. Neuer Name und noch bessere Kämpfe - die 100,5 Champions Night am vergangenen Samstag bot alles, was das Zuschauerherz höher schlagen lässt. Packende Duelle über die Distanz und knackige Knockouts - von allem war etwas dabei. Fast wäre es bei den Titelkämpfen ein kompletter Triumph des Mujoken Ki Dojo`s geworden - leider nur fast.

ISKA-WM: Candel entthront Waltmans

Zwei Titel hatten an diesem Abend schon den Weg nach Aachen gefunden und der dritte sollte zum Abschluss in Aachen bleiben. Shaun Waltmans stieg zu seiner Muay Thai Titelverteidigung gegen Stefane Candel aus Belgien in den Ring. Und dieser zeigte gleich, dass er nicht zum Verlieren nach Aachen gekommen war. Candel war zunächst aktiver und konnte einige gute Treffer ansetzen. Von diesen zeigte sich Waldmans zunächst unbeeindruckt und konnte in der zweiten Runde mit schnellen Aktionen gut die Distanz überbrücken. Dann der Schockmoment, denn mit einem sauberen Ellenbogen von oben nach unten erwischte Candel Waltmans auf dem Kopf und es öffnete sich sofort eine Platzwunde. Diese konnte zwar in der Pause so gut es ging behandelt werden, trotzdem war es ab hier jederzeit möglich, dass ein weiterer Treffer die Wunde noch größer macht und der Kampf hätte abgebrochen werden müssen. Zum Glück sollte es dazu nicht kommen und beide Kämpfer verlangten sich alles ab. Wirklich sicher sein konnte sich keiner der beiden Akteure, dass er in Front liegen würden und wie knapp es am Ende wurde, zeigt ein Blick auf die Wertungen der Punktrichter. Während einer Waltmans mit 48-47 in Führung sah, werteten die anderen mit 48-47 und 49-47 für Stefane Candel welcher zum neuen ISKA-Weltmeister gekrönt wurde. Mit Sicherheit eine bittere Niederlage für Waltmans, welcher den Kopf nicht hängen lassen sollte denn der Holländer ist ein Kämpfer und genau als solcher wird er auch wieder zurück kehren.

ISKA-EM: Gumuljo nicht zu stoppen
Eigentlich verbindet man Rochel Gumuljo unweigerlich mit MMA. Dass der Aachener auch anders kann, demonstrierte er am Samstag. Im Kampf um die ProAM Europameisterschaft der ISKA gegen Moustafa Gouchmi aus Frankreich sollte es für die Zuschauer nicht viel zu staunen geben. Schon in Runde eins zeigte Gumuljo, dass dieser Kampf wohl nicht über die Runden gehen würde. Mit spielerischer Leichtigkeit konnte er Gouchmi im Clinch mit Würfen zu Boden bringen. Dieser fand kein wirkliches Konzept, um Gumljo in richtige Bedrängnis zu bringen. In Runde zwei knickte der Franzose beim zurück gehen mit dem Fuß um und musste mit schmerzverzerrtem Gesicht angezählt werden. Gouchmi wollte oder konnte nicht mehr und aus seiner Ecke kam unspektakulär das Handtuch zum Zeichen der Aufgabe geflogen. Just in diesem Moment wollte dieser aber dann doch wieder kämpfen. Nur wenn das Handtuch erst einmal geworfen wurde, gibt es kein zurück mehr. T.k.o. Erfolg für Rochel Gumuljo und somit neuer ProAM Europameister der ISKA.

ISKA-EM: Reinhard mit großer Dominanz
Um eines gleich vorweg zu nehmen. Wie cool man als gerade 18-jährige Kämpferin ein Duell gestalten kann, das sollte Lokalmatadorin Shari Reinhard demonstrieren. Gegen die wesentlich kompakter und kräftiger wirkende Belgierin Tiffany Moie gab es eine Galavorstellung von der Aachenerin. Ab dem ersten Gongschlag tänzelte Reinhard fast spielerisch um ihre Gegnerin herum und bot so ein nur schwer zu treffendes Ziel. Dabei hatte sie nicht nur die ersten Treffer, sondern auch die Mehrzahl davon im Ziel. Erstaunlich, dass Moie erst dann anfing, die Lowkicks von Reinhard zu blocken, als ihr Oberschenkel sich bereits heftig verfärbt hatte. Immer dann wann es nötig war, zog Reinhard das Tempo an und ließ die Belgierin damit komplett alt aussehen. Entsprechend deutlich die Wertungen der Punktrichter, die den Kampf jeweils mit 50-45 für Reinhard werteten. Eine ganz starke Leistung von Shari Reinhard. Von ihr dürfen wir in Zukunft sicherlich noch einiges erwarten.

Dörrer demontiert Dasic
Der "Peaceful Warrior" Daniel Dörrer kehrte am Samstag quasi back to the roots. Dort wo er schon alles gewonnen hatte was man als Amateur und Profi überhaupt nur gewinnen kann, stieg Dörrer nach K-1 Regeln in den Ring. Sein Gegner Milan Dasic war dabei kein Unbekannter, stand der gebürtige Serbe doch bereits mit Jerome Le Banner im Ring und selbst dieser konnte Dasic nicht vorzeitig auf die Bretter schicken. Dörrer begann so wie man es von ihm gewohnt war, mit dem Studieren des Gegners um dessen Lücken aufzudecken. Selbst in der Auftaktrunde konnte dieser dabei die besseren Akzente setzen. Ab Runde zwei erhöhte Dörrer das Tempo und konnte immer wieder seine gefürchteten Lowkicks in das Ziel bringen. Schon bald verfärbte sich der Oberschenkel von Dasic von Anfangs rot auf gefährlich dunkelblau. Doch dieser stand den Kampf tapfer durch, fand aber keine Mittel, um Dörrer in Bedrängnis zu bringen. Daher war die einstimmige Entscheidung zu Gunsten von Daniel Dörrer auch das folgerichtige Urteil.

Keine Frage, die Champions Night konnte auch nach 1 1/2 Jahren Abstinenz wieder voll und ganz überzeugen und daher wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im kommenden Jahr eine Neuauflage in Aachen geben.

GNP1 Fight Night Awards

Kampf des Abends: Shaun Waltmans vs. Stefane Candel
K.o. des Abends: Yuri Gentile vs. Yassine Moutacim

Die Ergebnisse im Überblick

100,5 Champions Night
24. September 2016
100,5 Arena, Aaachen


Ergebnisse

ISKA-Weltmeisterschaft / Muay Thai
Stefane Candel bes. Shaun Waltmans durch geteilte Punktentscheidung

ISKA-ProAM Europameisterschaft / Muay Thai
Rochel Gumuljo bes. Moustafa Gouchmi durch Aufgabe in Runde zwei

ISKA-ProAM Europameisterschaft / K-1
Shari Reinhard bes. Tiffany Moie durch einstimmige Punktentscheidung

K-1
Daniel Dörrer bes. Milan Dasic durch einstimmige Punktentscheidung
Yuri Gentile bes. Yassine Moutacim durch K.o. in Runde drei
Amed West bes. Hammani Soufiane durch K.o. in Runde zwei
Claudiu Instrate bes. Dennis Stolzenbach durch einstimmige Punktentscheidung
Andreas Poque bes. Sahin Aslan durch T.k.o. in Runde zwei
Osama Haio bes. Fuad de Kroon durch mehrheitliche Punktentscheidung
Gabriela Rozor bes. Ninchen durch Aufgabe in Runde eins
Deni Mirnic bes. Tawan Nasri durch einstimmige Punktentscheidung
Niklas Urheimer bes. Yassine Lakmari durch einstimmige Punktentscheidung
Marvin hell bes. Ayman Achoukhi durch einstimmige Punktentscheidung
Abdelmajid Hakim bes. Emre Aksoy durch einstimmige Punktentscheidung
Alex Zeit bes. Ilias Achoukhi durch einstimmige Punktentscheidung
Malik Öztürk bes. Gabriel Rashidi durch einstimmige Punktentscheidung
Gregor Wagner vs. Chris Keller endete unentschieden

Boxen
Gregor Hoch bes. Güven Güden durch einstimmige Punktentscheidung
Asad Alizada bes. Kasim Allahverdiev durch einstimmige Punktentscheidung
Medi Aabdi bes. Christian Klaiss durch einstimmige Punktentscheidung

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news-19473 Mon, 26 Sep 2016 15:24:36 +0200 3. Oldenburger Fight Night: Ademi gewinnt Ringschlacht /gnp1-radio/news/3-oldenburger-fight-night-ademi-gewinnt-spektakulaere-schlacht/ Die Ergebnisse des K-1-Spektakels im hohen Norden. Ganze 24 Kämpfe standen am vergangenen Samstag in der Oldenburger Sporthalle am Flötenteich auf der Fight Card - ein Mammutprogramm. Insbesondere die fünf unterhaltsamen Duelle des Nord-Debys sowie die actiongeladenen Hauptkämpfe sorgten aber dennoch für einen kurzweiligen Kampfsport-Abend bei der 3. Oldenburger Fight Night.

Der große Gewinner des Abends war Lokalmatador Dennis Ademi. Der ehemalige Boxer hat sich unter der Aufsicht von Veranstalter, Trainer und Kämpfer Nikita Pankraz sowie Hanse-Gym-Boss Brian Al-Amin in den vergangenen Jahren zu einem hervorragenden Kickboxer gemausert und konnte im Hauptkampf den ersten A-Klasse-Titel seiner Karriere gewinnen, die Deutsche Meisterschaft nach Version der IKBF.

Gegen den top-eingestellten Bremer Daniel Eckert lieferte Ademi in einem wahren Hexenkessel den mit Abstand besten Kampf des Abends ab - ein hin und her voll knallharter Aktionen. Kam der Gast aus Bremen anfangs noch besser weg, fand Ademi im Laufe des Kampfes immer mehr seinen Rhythmus.

Vor allem seine überlegenen Box-Kombinationen waren es, die Ademi immer wieder Treffer setzen ließen. Gegen Ende des dritten Durchgangs konnte er Eckert damit schon einmal beinahe an den Seilen fällen. Im darauffolgenden Durchgang machte er den Sack schließlich zu - Eckert ging in die Knie, wurde erneut angezählt, war am Ende des Eight-Counts jedoch nicht wieder kampfbereit und wurde aus dem Duell genommen. Das Oldenburger Publikum feierte seinen Lokalhelden Ademi frenetisch.

Bremen gewinnt Nord-Derby

Weniger gut lief es für Oldeburg im Städtederby gegen Bremen. In fünf Paarungen sollte ermittelt werden, welche Stadt im Norden die besten Nachwuchskämpfer beheimatet. Oldenburg holte dabei nur einen Sieg und ein Unentschieden, die anderen drei Duell gingen nach Bremen. Bemerkenswert: Alle zehn beteiligten Kämpfern bestritten an diesem Abend ihren ersten Kampf.

Schwergewichtskracher endet unentschieden

Im einzigen Schwergewichtskampf des Abends traf der ungeschlagene Erfurter Kai Durak auf den Bremer Power-Puncher Veysel Barasi. Es wurde eine mitreißende Schlacht, jedoch mit ernüchterndem Ergebnis für beide Kämpfer: Während Durak den Beginn des Kampfes kontrollieren konnte, nahm er gegen Ende immer mehr Treffer des Bremers, weshalb das Punktgericht das Duell nach drei Runden unentschieden wertete. Zumindest die Zuschauer würden sich über einen Rückkampf deshalb sicherlich freuen.

GNP1 Fight Night Awards

Kampf des Abends: Dennis Ademi vs. Daniel Eckert
K.o. des Abends: Robin Ostrowski (Leberhaken)

Alle Ergebnisse der Veranstaltung im Überblick:

Oldenburger Fight Night
24. September 2016
Sporthalle am Flötenteich in Oldenburg

IKBF-Deutsche Meisterschaft im K-1 bis 76 Kilo
Dennis Ademi bes. Daniel Eckert via T.K.o. in Rd. 4

Hauptprogramm
Veysel Barasi vs. Kai Durak endete unentschieden
Ramazan Bakis bes. Jafar Hakimi einstimmig nach Punkten 
Eduard Domke bes. Ajith Jenosan einstimmig nach Punkten
Eddy Ocran bes. Haschim Momani einstimmig nach Punkten
Gerard van de Liefood bes. Alexander Nagaev via T.K.o. in Rd. 2
Milan Stremcevic vs. Branislav Plavsic einstimmig nach Punkten
Ömer Kurt bes. Marco Bigos einstimmig nach Punkten
Moritz Zorn bes. Steven Meier via T.K.o. in Rd. 1
Paul van Pijnenburg bes. Daniel Makin einstimmig nach Punkten
Ricardo Zygrodnik bes. Sergej Perman einstimmig nach Punkten

Nord-Derby Oldenburg vs. Bremen
Marcel Hoffmann bes. Manuel Hüners via K.o. in Rd. 2
Milan Brandau bes. Florian Binder einstimmig nach Punkten
Ibrahim Mirzaliyev vs. Jorrit Braasch endete unentschieden
Kimberly Killig bes. Laura Wenke einstimmig nach Punkten
Mustafa Behrus bes. Renas Horo via T.K.o. (Aufgabe) in Rd. 2

Vorprogramm
Robin Ostrowski bes. Rabih Hassanein via K.o. in Rd. 1
Willi Wittermann bes. Fernando Limones via T.K.o. in Rd. 1
Marian Lewin vs. Fillippo Talpo endete unentschieden
Mathis Altman vs. Malik Schad einstimmig nach Punkten
Pascal Brockhoff vs. Sven Freund endete unentschieden
Florian Seltmann bes. Nick Stenntved via T.K.o. in Rd. 3
Amy Adomah bes. Maike Schütte einstimmig nach Punkten
Fahrid Kohdami bes. Timo Krebs einstimmig nach Punkten

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news-19450 Mon, 26 Sep 2016 11:20:00 +0200 GMC 9: Leo Zulic empfängt Anatolij Baal im Leichtgewicht /gnp1-radio/news/gmc-9-leo-zulic-empfaengt-anatolij-baal-im-leichtgewicht/ MMA-Comeback von Team-Alpha-Ringer Max Merten. Am 19. November hält GMC bereits die neunte Veranstaltung ihrer Geschichte ab. Neben zwei Titelkämpfen können sich Fans auch auf den nächsten Einsatz von Anatolij Baal freuen. Der Böblinger wechselt seine Gewichtsklasse und trifft im Leichtgewicht auf Leo Zulic. Zuvor kehrt der Ringer Max Merten nach sechseinhalb Jahren Auszeit in den Käfig zurück und stellt sich Chris Lohrmann.

2015 war das bisher beste Jahr in der jungen Karriere von Anatolij Baal (7-0). Der Böblinger, der vor einer Woche seinen 24. Geburtstag feierte, ging wie ein heißes Messer durch die Butter des deutschen Weltergewichts und feierte vier Siege, wobei es nur Mick Mokoyoko aus der ersten Runde und bis zu den Punktrichtern schaffte. Eine Leistung, die eine Nominierung für den GNP1-Award als bester junger Kämpfer und einen Platz in den German Top Ten einbrachte. Auch in diesem Jahr ging der Siegeszug des Kämpfers vom Team Seiwasser weiter, bei GMC 8 bezwang er in Castrop-Rauxel Abeku Afful in der ersten Runde. An diese Stätte kehrt Baal nun sieben Kilo leichter zurück, um sein Debüt im Leichtgewicht in Angriff zu nehmen.

Dort erwartet ihn Leo Zulic (5-2). Der Düsseldorfer kehrt selbst an alte Wirkungsstätte zurück. Bereits seine ersten beiden MMA-Kämpfe bestritt der frühere Kickboxer für GMC, beide erfolgreich. Zuletzt lief es eher durchwachsen für den 30-Jährigen. Sein letzter Auftritt ging im vergangenen Jahr gegen den argentinischen Grappler Robert Pastuch verloren, seitdem war Zulic nicht mehr aktiv. Das jedoch nicht selbstverschuldet. Ein geplanter Kampf gegen Vaso Bakocevic in Serbien platzte, nachdem der Kämpfer aus Montenegro nicht das erforderliche Gewicht machen konnte und stattdessen gegen Zulics schwereren UFD-Teamkollegen Roberto Soldic verlor. Zulic kommt also mit jeder Menge Wut im Bauch nach Castrop-Rauxel.

Max Merten gibt Comeback gegen Chris Lohrmann

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news-19472 Sun, 25 Sep 2016 22:51:03 +0200 Wer kämpft gegen wen? KW 38 /gnp1-radio/news/wer-kaempft-gegen-wen-kw-38-1/ Die wichtigsten Ankündigungen der vergangenen Woche. In unserer Rubrik „Kampfansetzungen“ informieren wir euch jeden Sonntag kurz und knapp über die wichtigsten Kämpfe, die in der vergangenen Woche von Organisationen aus aller Welt angesetzt wurden.

Amerika

UFC Fight Night 96
1. Oktober 2016
Portland, Oregon, USA

Josh Burkman vs. Zak Ottow
Louis Smolka vs. Brandon Moreno
Ion Cutelaba vs. Jonathan Wilson

Bellator 162
21. Oktober 2016
Memphis, Tennessee, USA

Hisaki Kato vs. AJ Matthews
Ryan Couture vs. Goiti Yamauchi
Ricky Rainey vs. Gilbert Smith

Bellator 163
4. November 2016
Uncasville, Connecticut, USA

Liam McGeary vs. Phil Davis
Saad Awad vs. Brennan Ward
Talita Nogueira vs. Marlos Coenen

Josh Diekmann vs. Tyler King
Blair Tugman vs. Walter Smith-Cotito
Michael Zichelle vs. Tim Caron
Ilya Kotau vs. Carlos Corriea
Sarah Payant vs. Hannah Regina

UFC Fight Night 98
5. November 2016
Mexico City, Mexiko

Marco Polo Reyes vs. Jason Novelli

UFC 205
12. November 2016
New York, New York, USA

Joanna Jedrzejczyk vs. Karolina Kowalkiewicz
Frankie Edgar vs. Jeremy Stephens
Tim Boetsch vs. Rafael Natal

Jim Miller vs. Thiago Alves

Miesha Tate vs. Raquel Pennington
Belal Muhammad vs. Lyman Good

UFC Fight Night 100
19. November 2016
Sao Paulo, Sao Paulo, Brasilien

Alexander Gustafsson vs. Antonio Rogerio Nogueira
Krzysztof Jotko vs. Thales Leites
Christian Colombo vs. Luis Henrique
Johnny Eduardo vs. Manny Gamburyan
Gadzhimurad Antigulov vs. Marcos Rogerio de Lima
Matheus Nicolau vs. Ulka Sasaki
Michael Graves vs. Sergio Moraes

Redemption Fighters
30. November 2016
Peru

Nico Villafane vs. Yesus Moran

WSOF 35
Everett, Washingon, USA
3. Dezember 2016

Jared Rosholt vs. Caio Alencar

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Asien/Australien

UFC Fight Night 101
26. November 2016
Melbourne, Australien

Derek Brunson vs. Robert Whitaker
Dan Kelly vs. Chris Camozzi

Rizin FF
29. Dezember 2016
Saitama, Saitama, Japan

Mirko Filipovic vs. Wanderlei Silva

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Europa

Euro FC 1
1. Oktober 2016
Espoo, Finnland

Alex Poppeck vs. Rob Wilkinson

SMMAC 4
1. Oktober 2016
Pfaffenholz, Schweiz

Roberto Soldic vs. Pascal Kloser
Gregor Weibel vs. Vaso Bakocevic
Benjamin Brander vs. Rafael Dias

Maximilien Schlatter vs. Dejan Stefanoski
Sead Kahrovic vs. Sinisa Maksimovic
Marcin Tymczuk vs. Jeremie Fischer
Farbod Irannejad vs. Sylvain Sommereisen
Stefan Veseli vs. Baptiste Lotta

ACB 47: Braveheart
1. Oktober 2016
Glasgow, Schottland

Norman Parke vs. Andrew Fisher
Saul Rogers vs. Michel Adalena
John Maguire vs. Kieran Malone
Michael Bobner vs. Magomed Raisov

M-1 Challenge 71
21. Oktober 2016
St. Petersburg, Russland

Viktor Nemkov vs. Attila Vegh

UFC Fight Night 99
19. November 2016
Belfast, Nordirland

Ian McCall vs. Neil Seery
Ross Pearson vs. James Krause

Bellator 167
10. Dezember 2016
Florenz, Italien

Alessio Sakara vs. Joey Beltran

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Deutschland

Respect.FC 18
22. Oktober 2016
Sartory Saal, Köln

Rochel Gomuljo vs. Andrius Liudvinavicius
Gregor Hoch vs. Florian Kopiec

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news-19471 Sun, 25 Sep 2016 20:57:02 +0200 Mix Fight Gala: Türkei siegt in Titelkämpfen und Ländervergleich /gnp1-radio/news/mix-fight-gala-tuerkei-siegt-in-titelkaempfen-und-laendervergleich/ Die Ergebnisse aus dem türkischen Kocaeli. Am Samstag, den 24. September, machte die Mix Fight Gala halt im türkischen Kocaeli. Im Gepäck hatte die Veranstaltungsreihe zwei Titelkämpfe als Teil eines Ländervergleichs zwischen Deutschland und den Gastgebern.

Zwei Titelkämpfe, zwei Siege für die Türkei. Sowohl Atakan Arslan als auch Erkan Varol konnten sich vor heimischer Kulisse zum Mix-Fight-Gala-Champion krönen. Arslan hatte es mit dem Darmstädter Kevin Brenda zu tun und feierte in der zweiten Runde einen Comeback-Erfolg. Brenda hatte in der ersten Runde gut ausgesehen, wurde aber zu Beginn des zweiten Durchgangs vom ersten High Kick durchgerüttelt und erholte sich nicht mehr davon, obwohl er die Deckung rechtzeitig oben hatte.

Varol feierte hingegen einen Start-Ziel-Sieg gegen Jeton Bajra. Von Beginn an unterstrich der Türke seine Favoritenstellung und dominierte Bajra. Ein aggressiver Vorwärtsgang und vor allem immer wieder Körpertreffer setzten Bajra zu. Zwar hielt er bis in die dritte Runde durch, wurde dann jedoch zu Boden geschlagen. Seine Ecke beendete den Kampf per Handtuchwurf.

Insgesamt drei Mal wurde ein Kampf durch die Betreuer beendet. Sinan Ulutürk bezwang Timo Seidel in der ersten, Tarek Khbabez den Türken Bilal Abu Ali in der zweiten Runde. Keine Fragezeichen offen ließ auch Viktor Bogutzki im Hauptkampf gegen Gökan Gülücü. Nach mehreren Linken in Folge stand der Türke in der zweiten Runde nicht mehr auf. Eine Überraschung gelang Aykut Tonkal gegen den Heilbronner Jerome Heinz. Heinz sah anfangs gut aus, verletzte sich jedoch nach einem Low Kick in der dritten Runde und konnte nicht weiterkämpfen.

Insgesamt konnte die deutsche Mannschaft vier von neun Duellen für sich entscheiden. Keine schlechte Ausbeute für ein Auswärtsspiel in der Türkei.

Die Ergebnisse im Überblick:

Mix Fight Gala: Turkey vs. Germany
24. September 2016
Kocaeli, Türkei

Viktor Bogutzki bes. Gökan Gülücü via K.o. (Schläge) in Rd. 2

Mix-Fight-Gala-Titelkampf bis 81kg
Atakan Arslan bes. Kevin Brenda via K.o. (High Kick) in Rd. 2

Mix-Fight-Gala-Titelkampf bis 71kg
Erkan Varol bes. Jeton Bajra via T.K.o. (Handtuchwurf) in Rd. 3

Sinan Ulutürk bes. Timo Seidel via T.K.o. (Handtuchwurf) in Rd. 1
Tarek Khbabez bes. Bilal Abu Ali via T.K.o. (Handtuchwurf) in Rd. 2
Aykut Tonkal bes. Jerome Heinz via T.K.o. (Verletzung) in Rd. 2
Edgar Manz bes. Acar Burak nach Punkten
Reggean Boudilio Gulo bes. Osman Ceken via K.o. (Leberhaken) in Rd. 3
Fatih Aydin bes. Charfedin Machfar nach Punkten

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news-19459 Sun, 25 Sep 2016 20:35:00 +0200 Die Kingz of Cauliflower sind gekrönt /gnp1-radio/news/die-kingz-of-cauliflower-sind-gekroent/ Rekordteilnahme beim vierten KOC. Die Könige zogen nach ihren Siegen wieder in ihre Lande. Ob aus Lüneburg, Flensburg, Bremen, Hannover, Berlin oder sogar aus Dänemark kamen sie, um auf den Matten zu regieren. Am vergangenen Samstag wurden zum königlichen Empfang in der Marzipanstadt Lübeck alle Türen zum Submission Wrestling geöffnet. Zum vierten Mal kamen sie, um einen neuen Teilnehmerrekord aufzustellen. 

Besonders die Beginner-Klasse zeichnete sich wieder einmal durch wirklich sehenswerte Kämpfe mit viel Herz aus. Ausgesprochen bemerkenswert war die Leistung des Dänen Jesper Weiss, der mit wirklich starken Kämpfen die Beginner +90 gewinnen konnte. Die offene Klasse bei den Männern konnte außerdem Joshua Wiebe vom Team Undisputed Minden neben seiner Gewichtsklasse bis 90kg gewinnen.

Stef Schmidt vom Team Fenriz machte es den männlichen Kollegen nach. Sie gewann neben der offenen Klasse bei den Damen auch die Klasse über 70kg.

Kingz of Cauliflower
17. September
Lübeck

Die Ergebnisse in der Übersicht:
DAMEN -70kg
1. Kristina Tworek Pantera
2. Sabrina Gaube Kenpokan Hannover
3. Jana Wesenhöfer Church Of Grappling

DAMEN +70kg
1. Stef Schmidt Team Fenriz
2. Gina Kerscher Tensho Hamburg
3. Alicia Knechtel Combat Center Lüneburg

DAMEN OPEN
1. Stef Schmidt Team Fenriz
2. Sabrina Gaube Kenpokan Hannover
3. Gina Kerscher Tensho Hamburg

JUGEND LIGHT
1. Dustin Rogowski Team Fenriz
2. Melvin Müller Fightschool Hannover
3. Mirzaman Safi Free Fight Team Bremen

JUGEND HEAVY
1. Jan Dobiesz Fightschool Hannover
2. Richard Derksen Team Undisputed Minden
3. Flemming Grimm Nordic Fight Team

bis 70kg Beginner
1. Patrick Engels MMA-Team Lindlar
2. David Ulfik Fightschool Hannover
3. Mark Sidak Renzo Gracie Hamburg
3. Kemal Durmus Fightschool Hannover

bis 70kg Advanced
1. Tom Møller Metanoia Vejen (DK)
2. Kevin Schmalz SaiyaGym Bad Salzuflen
3. Gjoni Palokaj Fightschool Hannover

bis 80kg Beginner
1. Karrun Peligrosso Tensho Hamburg
2. Jacques van Luyck MMA-Team Lindlar
3. Hasan Dzkabrailov Free Fight Team Bremen

bis 80kg Advanced
1. Ataev Abdurashid Team Fenriz
2. Florian Krause Combat Center Lüneburg
3. Daniel Deppe Kenpokan Hannover

bis 90kg Beginner
1. Patrick Blokesch Stallion Cage Stuttgart
2. Bendix Piepenhagen Toukon Elmshorn
3. Lukas Jensen RFT Deutschland/Leck

bis 90kg Advanced
1. Joshua Wiebe Team Undisputed Minden
2. Niklas Thielking Kenpokan Hannover
3. Jörn Pommeranz Kenpokan Hannover

plus 90kg Beginner
1. Jesper Weiss Metanoia Vejen (DK)
2. Karar Al-Bahadie Nordic Fight Team
3. Ali Musto Team Undisputed Minden

plus 90kg Advanced
1. Julian Hoffmann RFT Deutschland
2. Daniel Schulz Wendcore Fighting
3. Nikolaj Nedelin Team Undisputed Minden

OPEN CLASS
1. Joshua Wiebe Team Undisputed Minden
2. Julian Hoffmann RFT Deutschland
3. Haroon Popalzei Team Undisputed Minden

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news-19470 Sun, 25 Sep 2016 20:12:15 +0200 Kazuyuki Fujita beendet MMA-Karriere im Alter von 45 /gnp1-radio/news/kazuyuki-fujita-beendet-mma-karriere-im-alter-von-45/ Pride-Veteran hört nach 16 Jahren auf. MMA-Veteran Kazuyuki Fujita hat am Sonntag das Ende seiner MMA-Karriere verkündet. Unter Tränen gab der 45-Jährige seine Entscheidung nach seiner Niederlage gegen Baruto Kaito beim Rizin Open-Weight Grand Prix bekannt.

Fujita war in jungen Jahren als Ringer aktiv, startete 1996 eine Karriere im Pro-Wrestling und landete 2000 schließlich beim MMA. Hier machte er sich vor allem bei Pride FC einen Namen, holte sich unter anderem Siege gegen Ken Shamrock, Mark Kerr und James Thompson.

Die berühmteste Kampfszene stammt wohl aus seinem Duell gegen Fedor Emelianenko aus dem Jahr 2003. Fujita konnte Emelianenko im Stand schwer anklingeln und hatte ihn am Rande einer Niederlage. Emelianenko überstand den Ansturm jedoch und holte sich eine Submission-Niederlage.

Nach dem Ende von Pride FC konnte Fujita jedoch keine großen Erfolge mehr feiern. Zuletzt musste er sechs zum Teil brutale Niederlagen in Folge einstecken, unter anderem gegen Alistair Overeem und Satoshi Ishii. Zwischen den Kämpfen legte Fujita oft lange Pausen ein.

Am Sonntag wagte er schließlich einen letzten Versuch und traf im Achtelfinale des Rizin Open-Weight Grand Prix 2016 auf den 180-Kilo-Koloss Baruto Kaito. Baruto konnte Fujita auf Distanz halten und sich nach zwei Runden schließlich einen Punktsieg sichern. Anschließend hat Fujita die Handschuhe an den Nagel gehangen. 

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news-19469 Sun, 25 Sep 2016 14:35:53 +0200 Dritter Kampf zwischen Mirko „Cro Cop“ und Wanderlei Silva für Dezember bestätigt /gnp1-radio/news/dritter-kampf-zwischen-mirko-cro-cop-und-wanderlei-silva-fuer-rizin-bestaetigt/ MMA-Legenden kämpfen im Viertelfinale des Rizin FF Open-Weight Grand Prix 2016. Mit einem schnellen Submission-Sieg kämpfte sich MMA-Legende Mirko „Cro Cop“ Filipovic am Sonntagmorgen in die nächste Runde des Rizin Open-Weight Grand Prix 2016. Laut Turnierbaum wäre sein nächster Gegner der 180-Kilo-Mann Baruto Kaito, der mit einem Punktsieg über Kazuyuki Fujita ins Viertelfinale gelang. „Cro Cop“ hatte jedoch einen anderen Plan.

So forderte der Kroate nach seinem Sieg den im Publikum sitzenden Brasilianer Wanderlei Silva heraus. Silva, der bei dem gewichtsklassenoffenen Turnier ein Freilos fürs Achtelfinale hatte, kam daraufhin in den Ring und nahm die Herausforderung an.

Rizin-Matchmaker Nobuhiko Takada kam dazu und fragte das Publikum, was es von der Ansetzung halten würde. Die Fans in der Saitama Super Arena zeigten sich begeistert und so machte Takada das Duell nach einem kurzen Gespräch mit Rizin-Boss Nobuyuki Sakakibara offiziell.

Am 29. Dezember werden sich Mirko „Cro Cop“ und Wanderlei Silva in der zweiten Runde des Rizin Fighting World Grand Prix 2016 gegenüberstehen.

Im Jahr 2002 hatten die beiden MMA-Legenden das erste Mal das Vergnügen miteinander. Bei Pride 20 lieferten sich beide ein hartes Duell über die volle Distanz, das letztendlich Unentschieden endete. Vier Jahre später standen sie sich im Halbfinale des Pride Open-Weight Grand Prix 2006 erneut gegenüber. Diesmal konnte „Cro Cop“ einen krachenden Head Kick durchbringen und Silva mit einem legendären Knock-out ins Land der Träume schicken.

Zehn Jahre später werden sich der 40 Jahre alte Wanderlei Silva und der 42 Jahre alte Mirko „Cro Cop“ nun ein drittes Mal miteinander messen.

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news-19468 Sun, 25 Sep 2016 13:52:31 +0200 Rizin FF: Mirko „CroCop“ mit Submission-Sieg im Viertelfinale /gnp1-radio/news/rizin-ff-mirko-crocop-mit-submission-sieg-im-viertelfinale/ Gracie, Souwer und Garcia in den Superfights. Die erste Runde des Openweight-Grand Prix‘ von Rizin FF ist Geschichte und bot erneut viel Gesprächsstoff. Die Veranstaltung hatte nicht nur zahlreiche Superfights mit japanischen Publikumslieblingen in petto, sondern auch das Achtelfinale des Turniers mit Beteiligung von Kazuyuki Fujita, Sumo-Sensation Baruto Kaito und natürlich Mirko Filipovic.

Mirko „CroCop“ Filipovic ist zurück in Japan. Vor lautstarker Kulisse gab der Kroate sein Japan-Comeback gegen Hyun Man Myung. Die MMA-Legende hatte dabei keinerlei Probleme mit dem Koreaner, brachte ihn fix zu Boden und dort in einem Arm-Triangle Choke zur Aufgabe. Der estnische Sumo-Ringer Baruto Kaito ist ebenso auf dem Weg ins Finale. 15 Zentimeter Größen- und 70 Kilogramm Gewichtsvorteil hielten Kazuyuki Fujita auf Distanz und sorgten dafür, dass der Japaner seine Fäuste kaum ins Ziel brachte und nach Punkten unterlag.

In den ersten vier Turnierkämpfen ging es gleich drei Mal an die Punktrichter. Trotz Knieverletzung konnte Jiri Prochazka gegen den Libanesen Mark Tanios gewinnen, Valentin Moldavsky fügte Karl Albrektsson die erste Niederlage zu und der Pole Szymon Bajor bezwang Teodoras Aukstuolis. Den einzigen vorzeitigen Sieg erzielte der iranische Ringer Amir Aliakbari durch Schläge aus der Cruzifix-Position gegen Joao Almeida.

Gracie triumphiert, Souwer unterliegt und Gemischtes für die Yamamotos

Im Hauptkampf standen zwei Federgewichte mit Hideo Tokoro und Kron Gracie. Im dritten Anlauf gelang es endlich einem Gracie, Tokoro zu besiegen. Kron rettete nach einem Unentschieden von Royce und einer Niederlage von Royler Gracie die Familienehre mit einem Rear-Naked Choke gegen den erfahrenen Veteranen. Tokoro kam dem Brasilianer während der Dauer des Kampfs jedoch sehr entgegen und suchte selbst immer wieder die Konfrontation auf der Matte. Das ging nach hinten los.

Gemischte Ergebnisse gab es zudem für die Familie Yamamoto, den Ringer-Adel Japans. Den Anfang machte Erson Yamamoto mit einem Sieg über Kizaemon Saiga. Leider konnte seine Mutter Miyu Yamamoto, mehrfache Weltmeisterin im Freistilringen und Schwester von Norifumi „Kid“ Yamamoto, nicht daran anknüpfen. Ihr MMA-Debüt gegen Rena Kubota misslang. Die 42-Jährige musste in einem Guillotine Choke aufgeben.

Leider gab es nicht das erhoffte Spektakel im Stand zwischen Daron Cruickshank und dem zweimaligen K-1-MAX-Sieger Andy Souwer. Cruickshank sicherte sich stattdessen schnell den Takedown, dann den Rücken und dann den Rear-Naked Choke gegen den Kickboxer.

„Krazy Horse“ mit Blitz-Knockout, Gabi Garcia bleibt unbesiegt

Die elf Jahre alte Fehde zwischen Charles „Krazy Horse“ Bennett und Wanderlei Silva geht weiter. Der Amerikaner lieferte sich erst vor wenigen Tagen fast eine Schlägerei mit Silva im Hotel und kam dann mit einem provokanten Schriftzug auf dem T-Shirt in den Ring. Damit nicht genug, als sein Gegner Minoru Kimura mit Silvas typischer Einlaufmusik „Sandstorm“ einmarschierte, zeigte Bennett dem Publikum als Reaktion die Mittelfinger. Anschließend knockte Bennett den Kickboxer nach sieben Sekunden mit dem ersten Schlag des Kampfs aus und forderte ein Duell mit dem „Axe Murderer“.

Im Eröffnungskampf setzte sich Gabi Garcia mit einem Keylock gegen die Amerikanerin Destani Yarbrough in der ersten Runde durch. Die Brasilianerin wirkte verbessert im Stand und spielte dort ihren Größen- und auf der Matte ihren Erfahrungsvorteil aus.

Die Ergebnisse im Überblick:

Rizin FF WGP 2016
25. September 2016
Saitama, Japan

Kron Gracie bes. Hideo Tokoro via Rear-Naked Choke nach 9:44 in Rd. 1
Rena Kubota bes. Miyuu Yamamoto via Guillotine Choke nach 4:50 in Rd. 1

WGP-Achtelfinale
Mirko Filipovic bes. Hyun Man Myung via Arm-Triangle Choke nach 2:20 in Rd. 1
Baruto Kaito bes. Kazuyuki Fujita einstimmig nach Punkten

Darion Cruickshank bes. Andy Souwer via Rear-Naked Choke nach 4:10 in Rd. 1
Erson Yamamoto bes. Kizaemon Saiga geteilt nach Punkten

WGP-Achtelfinale
Jiri Prochazka bes. Mark Tanios einstimmig nach Punkten
Valentin Moldavsky bes. Karl Albrektsson einstimmig nach Punkten
Amir Aliakbari bes. Joao Almeida via T.K.o. (Schläge) nach 2:25 in Rd. 1
Szymon Bajor bes. Teodoras Aukstuolis einstimmig nach Punkten

Charles Bennett bes. Minoru Kimura via K.o. (Schlag) nach 0:07 in Rd. 1
Kanako Murata bes. Kyra Batara einstimmig nach Punkten
Gabi Garcia bes. Destanie Yarbrough via Keylock nach 2:42 in Rd. 1

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news-19467 Sun, 25 Sep 2016 12:21:47 +0200 Roy Nelson tritt Ringrichter John McCarthy nach K.o.-Sieg /gnp1-radio/news/roy-nelson-tritt-ringrichter-john-mccarthy-nach-ko-sieg/ „Big Country“ unzufrieden mit Kampfabbruch. Wenn Roy Nelson gewinnt, dann meist klar durch Knock-out. So auch in der Nacht zum Sonntag bei UFC Fight Night 95 in Brasilien gegen Antonio „Bigfoot“ Silva. Nach dem Kampfabbruch durch Ringrichter „Big“ John McCarthy wollte er sich  aber nicht so recht freuen. Viel mehr zeigte sich Nelson wütend und ließ sich zu einem Tritt und einem Mittelfinger gegen McCarthy hinreißen.

„Ich entschuldige mich bei Big John, aber ich würde es noch einmal tun“, so Nelson auf der Pressekonferenz nach der Veranstaltung. „Es tat mir einfach nur weh, einen Mann weiter zu schlagen, obwohl das gar nicht mehr nötig war.“

Nelson konnte in der zweiten Runde einen harten Uppercut ins Ziel bringen, der Silva zu Boden stürzen ließ. „Big Country“ ging mit Ground and Pound hinterher, Silva verteidigte sich aber nicht mehr. Deshalb hörte Nelson auf zu schlagen, woraufhin der Ringrichter den Kampf leicht verzögert für beendet erklärte.

„Mann, ich weiß was ein Knock-out ist“, sagte Nelson. „Ich knocke Leute aus, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich wollte Bigfoot einfach nicht mehr Schaden zufügen als nötig. Als ich Bigfoot getroffen habe, wusste ich bereits nach dem ersten Schlag, dass er K.o. war. Dann habe ich den nächsten Schlag gelandet. In meinem Kopf lief das alles in Zeitlupe ab, als hätte ich eine Konversation mit John. 'Hey, wie ist das Wetter?'. So hat sich das angefühlt. Ich bin mit Bigfoot befreundet. Ich will ihn nicht unnötig vor den Kopf hauen.“

Ob Roy Nelson für den Angriff auf den Ringrichter bestraft wird, ist noch nicht bekannt. In der Vergangenheit wurden ähnliche Aktionen oft hart bestraft. Vor zwei Jahren hatte sich Jason High zu einem Schubser gegen den Ringrichter hinreißen lassen. Er wurde suspendiert und von der UFC entlassen.

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news-19466 Sun, 25 Sep 2016 09:11:12 +0200 IFO Europe 2: Sebastian Heil siegt, Länderkampf endet Unentschieden /gnp1-radio/news/ifo-europe-2-sebastian-heil-siegt-laenderkampf-endet-unentschieden/ Die Ergebnisse aus Frankfurt/Oder. IFO Europe hat sich zum Ziel gesetzt, Brandenburg auf der MMA-Landkarte Deutschlands zu etablieren. Dabei wurde am 24. September ein Ländervergleich mit dem polnischen Nachbarn in der Grenzstadt Frankfurt/Oder angesetzt, in dessen Verlauf unter anderem Jonny Kruschinske die deutschen Farben vertrat. Im Hauptkampf stand der Mannschaftskapitän Sebastian Heil. Er bekam es mit Damian Skarzynski zu tun.

Deutschland 2, Polen 2, das ist das Endergebnis des Ländervergleichs der Nachbarn. Dabei musste Sebastian Heil im Hauptkampf gegen Damian Skarzynski einem Rückstand hinterherlaufen. Der Karlsruher erledigte die Aufgabe jedoch mit Bravour und brachte seinen polnischen Gegner immer wieder zu Boden, wo er das Geschehen kontrollierte. Skarzynski überstand trotz schwacher Kondition zwar alle drei Runden, musste sich dann jedoch nach deutlichem Kampf nach Punkten geschlagen geben.

Zuvor musste Jonny Kruschinske im Rückkampf mit Adam Lewandowski seine zweite Niederlage gegen den Polen einstecken. Der Dresdner wurde im zweiten Durchgang schwer getroffen und ging zu Boden, konnte sich jedoch über die Zeit retten, wo er dann nach Punkten verlor. Lewandowski besorgte die erneute Führung, nachdem es nach dem Schwergewichts- und Amateurduell im Hauptprogramm unentschieden stand.

In einem engen und abwechslungsreichen Duell setzte sich Nenad Avramovic nach Punkten gegen Daniel Skibinski durch. Zurück auf der Siegerstraße sind Daniela Kortmann und der Pole Patryk Dunski. Kortmann bezwang die rumänische Debütantin Andreea Stan durch einen Armhebel, Dunski den bisher ungeschlagenen Davit Karapetian durch einen K.o.-Schlag in der ersten Runde.

Obwohl nur mit wenig Vorbereitungszeit eingesprungen, bleibt Shtegu Vrajolli ungeschlagen. Er brachte Mariusz Domin sofort auf die Matte und arbeitete aus der Mount mit Schlägen. Domin versuchte, sich herauszuwinden, musste aber nach heftigen Ellenbogen-Treffern aus dem Kampf genommen werden. Im Eröffnungskampf konnten die Fans gleich eine Schlacht bewundern. Ebrahim Hosseinpour war bereits kurz vorm Sieg, als er von Patryk Wolodkiewicz ausgekontert und mit Ground and Pound am Boden ausgeknockt wurde.

Kurzfristig mussten die Fans leider auf zwei Kämpfe verzichten. Der Pole Dawid Haras verfehlte, nachdem er am Vortag bereits nicht zum offiziellen Wiegen erschien, das Kampfgewicht um zweieinhalb Kilo. Sein Gegner David Zürn verweigerte daraufhin den Kampf. Zudem verletzte sich Schwergewicht Andreas Grzywa beim Aufwärmen an der Hand. Das Duell gegen den Litauer Laurynas Urbonavicius musste daraufhin gestrichen werden.

Die Ergebnisse im Überblick:

IFO Europe 2: Germany vs. Poland
24. September 2016
Brandenburghalle, Frankfurt/Oder

Sebastian Heil bes. Damian Skarzynski einstimmig nach Punkten
Adam Lewandowski bes. Jonny Kruschinske einstimmig nach Punkten
Frank Korzt bes. Kewin Wiwatowski via T.K.o. (Schläge) in Rd. 1
Samuel Vogt bes. Dominik Krüger via T.K.o. (Schläge) in Rd. 1

Vorprogramm
Nenad Avramovic bes. Daniel Skibinski nach Punkten
Patryk Dunski bes. Davit Karapetian via K.o. (Schlag) in Rd. 1
Daniela Kortmann bes. Andreea Stan via Armbar in Rd. 1
Shtegu Vrajolli bes. Mariusz Domin via T.K.o. (Schläge) in Rd. 1
Patryk Wolodkiewicz bes. Ebrahim Hosseinpour via T.K.o. (Schläge) in Rd. 1

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news-19465 Sun, 25 Sep 2016 08:30:50 +0200 UFC Brasilia: Cyborg fertigt Länsberg ab, Silva geht KO /gnp1-radio/news/ufc-brasilia-cyborg-fertigt-laensberg-ab-silva-geht-ko/ Die Ergebnisse der UFC Fight Night 95. Das Spektakel geht weiter. Wie schon im April hatte Cris „Cyborg“ Justino auch bei ihrem zweiten UFC-Kampf scheinbar mehr mit der Waage als mit ihrer Gegnerin zu kämpfen. Bei der Fight Night 95 durfte sich die Schwedin Lina Akhtar Länsberg gegen die Brasilianerin ausprobieren. Zuvor stand Renan Barao in seinem zweiten Federgewichtskampf.

Cristiane Justino, kurz „Cyborg“, bleibt im Frauen-MMA weiterhin das Maß aller Dinge. Auch die schwedische „Elbow Queen“ Lina Akhtar Länsberg konnte die Brasilianerin nicht bezwingen, sondern wurde wie die meisten Gegner schnell abgefertigt. Bereits in Runde 1 machte sich ein Klassenunterschied bemerkbar. Länsberg wurde immer wieder an den Käfig gedrängt und dort bearbeitet. Nur mit Mühe überstand die Schweden die Offensive Justinos zum Ende des Durchgangs. In Runde 2 ging es gerade so weiter. „Cyborg“ brachte heftige Kicks zum Körper ins Ziel, warf die Schwedin dann auf den Rücken und machte mit Ellenbogen und Fäusten am Boden den Sack zu.

Renan Barao ist im Federgewicht angekommen. Der frühere Bantam-Champion sicherte sich gegen Phillipe Nover seinen ersten Erfolg in der neuen Gewichtsklasse. Dabei setzte der Brasilianer anfangs vor allem auf Leg Kicks, denen er im späteren Verlauf auch Takedowns hinzufügte. Nover kämpfte tapfer dagegen an und hatte seine Momente, konnte die Punktniederlage jedoch nicht verhindern.

Dass es im Kampf der Schwergewichte nicht über die Distanz gehen würde, war abzusehen. Antonio Silva, mittlerweile für sein schwaches Kinn berüchtigt, hielt gegen Roy Nelson allerdings länger durch, als erwartet und konnte mit Körpertreffern sogar die erste Runde für sich entscheiden. Im zweiten Durchgang konnte Nelson dann jedoch den „Bigfoot“ mit einer Rechten ans Kinn fällen.

Für Paul Felder hat sich die Reise hingegen nicht gelohnt. Der „irische Drache“ lieferte sich einen engen Fight mit Francisco Trinaldo, in dessen Verlauf beide Leichtgewichte dem anderen eine Platzwunde zufügen konnten. Pech für Felder, dass sich die seine im dritten Durchgang soweit öffnete, dass er Mitte der Runde aus dem Kampf genommen werden musste.

Eine faustdicke Überraschung gelang Eric Spicely gegen Top-15-Mittelgewicht Thiago Santos. Der Amerikaner konnte den favorisierten Brasilianer noch in der ersten Runde mit einem Rear-Naked Choke zur Aufgabe bringen. Das gleiche schaffte Lokalmatador Godofredo Pepey gegen Mike de la Torre.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

UFC Brasilia: Cyborg vs. Länsberg
24. September 2016
Brasilia, Brasilien

Cristiane Justino bes. Lina Länsberg via T.K.o. (Schläge) nach 2:29 in Rd. 2
Renan Barao bes. Phillipe Nover einstimmig nach Punkten (29:28, 29:28, 30:27)
Roy Nelson bes. Antonio Silva via T.K.o. (Schläge) nach 4:10 in Rd. 1
Francisco Trinaldo bes. Paul Felder via T.K.o. (Platzwunde) nach 2:25 in Rd. 3
Eric Spicely bes. Thiago Santos via Rear-Naked Choke nach 2:58 in Rd. 1
Godofredo Pepey bes. Mike de la Torre via Rear-Naked Choke nach in Rd. 1

Vorprogramm
Michel Prazeres bes. Gilbert Burns einstimmig nach Punkten (30:27, 30:27, 30:27)
Rani Yahya bes. Michinori Tanaka einstimmig nach Punkten (29:28, 29:28, 29:28)
Jussier Formiga bes. Dustin Ortiz einstimmig nach Punkten (30:27, 29:27, 29:28)
Erick Silva bes. Luan Chagas via Rear-Naked Choke nach 3:57 in Rd. 3
Alan Patrick bes. Stevie Ray einstimmig nach Punkten (30:27, 29:28, 29:28)
Vicente Luque bes. Hector Urbina via K.o. (Schlag) nach 1:00 in Rd. 1
Gregor Gillespie bes. Glaico Franca einstimmig nach Punkten (29:27, 29:27, 29;27)

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news-19464 Sat, 24 Sep 2016 22:57:03 +0200 18 Jahre junger Robert Lau schlägt früheren UFC-Kämpfer Amilcar Alves K.o. /gnp1-radio/news/18-jahre-junger-robert-lau-schlaegt-frueheren-ufc-kaempfer-amilcar-alves-ko/ Lau feiert riesigen Sieg bei We Love MMA 23 in Stuttgart. 18 Jahre jung, drei Profikämpfe auf dem Buckel – Robert Lau hatten am Samstagabend wohl die wenigsten Zuschauer im Kampf gegen den 36 Jahre alten früheren UFC-Kämpfer Amilcar Alves vorne. Am Ende sollte er die Fans bei We Love MMA 23 in Stuttgart aber eines Besseren belehren.

Lau wirkte von Anfang an abgeklärt, setzte saubere Geraden und Low Kicks. Alves, der bei We Love MMA für seinen mittlerweile 24. Profikampf in den Käfig stieg, versuchte immer wieder explosiv nach vorne zu stürmen, brachte den 18-Jährigen vom Team Integra Wittlich aber nicht aus dem Konzept. Auch als es auf den Boden ging, konnte sich Lau aus der Rückenlage gut verteidigen und den Kampf wieder in den Stand bringen. Hier knallte es dann in der zweiten Hälfte der ersten Runde gehörig.

Alves konnte Lau mit Schlägen in den Rückwärtsgang zwingen, kassierte dann aber einen harten Konterschlag. Der Brasilianer sackte sofort zu Boden und kassierte noch etwas Ground and Pound, bis der Ringrichter dazwischen ging.

Ein gigantischer Sieg für Robert Lau, der somit auch seinen vierten Profikampf vorzeitig für sich entscheiden konnte. 

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news-19463 Sat, 24 Sep 2016 21:37:42 +0200 Jonas Billstein siegt bei der Road to Abu Dhabi Warriors /gnp1-radio/news/jonas-billstein-siegt-bei-der-road-to-abu-dhabi-warriors/ Wilhelm Ott unterliegt nach Punkten. Jonas Billstein fährt nach Abu Dhabi. Der Kölner setzte sich im Viertelfinale des Turniers im Rahmen der „Road to Abu Dhabi“-Veranstaltung im bulgarischen Sofia durch. Wilhelm Ott konnte es hingegen nicht schaffen, sich für die Endrunde zu qualifizieren.

Von Beginn an zeigte Jonas Billstein, dass er keine Lust auf einen offenen Schlagabtausch mit seinem russischen Gegner Sergei Martynov hatte. Der 25-Jährige suchte unentwegt den Clinch und, dort angekommen, den Takedown. Martynov konnte sich nur durch wiederholte Griffe ins Ringseil auf den Beinen halten, die vom Ringrichter jedoch nicht geahndet wurden. Sie hatten auch nur aufschiebende Wirkung, denn Billstein schaffte es auf die Matte und dort teilweise in die Mount. Den Kampf beenden konnte Billstein zwar nicht, am Ende stand jedoch ein eindeutiger und einstimmiger Punktsieg für ihn zu Buche.

Für Wilhelm Ott ist das Turnier unterdessen vorbei. Der Österreicher zeigte zwar einen beherzten Kampf und brachte seinen Gegner Umar Yankovskiy wiederholt mit seinen spontanen Vorstößen in Bedrängnis, musste sich am Ende jedoch nach Punkten geschlagen geben. Zwar sah der Kasache hin und wieder etwas verwirrt vom teils chaotischen Stil Otts, konnte jedoch den Attacken entgehen und genug Punkte sammeln, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren.

TUF-Teilnehmer Abner Lloveras setzte sich im Leichtgewichtsturnier mit einem Body Kick gegen den ungeschlagenen Maksim Maryanchuk durch. Bereits in der ersten Runde war der Spanier kurz vor dem vorzeitigen Sieg, aber der Ukrainer kämpfte sich wieder hoch. Ende des zweiten Durchgangs war es dann vorbei. Lloveras traf mit einem Kick, Maryanchuk ging mit schmerzverzerrtem Gesicht in die Knie, der Kampf wurde sofort abgebrochen.

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news-19462 Sat, 24 Sep 2016 16:38:44 +0200 Bellator 163: Phil Davis fordert Champion Liam McGeary /gnp1-radio/news/bellator-163-phil-davis-fordert-champion-liam-mcgeary/ Titelkampf im Halbschwergewicht angesetzt. Ein Jahr ist er her, der letzte Titelkampf von Liam McGeary im Halbschwergewicht. Der Champion musste die letzten zwölf Monate dabei zusehen, wie die Gewichtklasse gelähmt auf die Rückkehr des Engländers wartete. Nun ist der 33-Jährige zurück und darf seinen Titel gegen ex-UFC-Kämpfer Phil Davis verteidigen.

Vor einem Jahr feierte Bellator seinen ersten sogenannten „Tentpole“-Event. Bei Bellator 142 gab es die erste gemischte Veranstaltung mit MMA- und Kickbox-Kämpfen, ein Halbschwergewichtsturnier und zum Abschluss einen Titelkampf und die Weitergabe des Staffelstabs der Gewichtsklasse. Damals im Einsatz: Phil Davis (16-3), der nach zwölf UFC-Kämpfen sein Bellator-Debüt feierte und prompt gegen ex-Champion Emmanuel Newton und ex-UFC-Kämpfer Francis Carmont das Turnier gewann und Liam McGeary (11-0), der seinen Gürtel gegen MMA-Legende Tito Ortiz verteidigte.

Seitdem konnte McGeary sein Können nicht mehr zeigen, sondern war zum Zuschauen verdammt. Viel hat er im Halbschwergewicht jedoch nicht verpasst. Aber vielleicht ist der Kampf gegen Davis, der in der Zwischenzeit „King Mo“ Lawal bezwang, die Initialzündung für mehr Bewegung im Halbschwergewicht Bellators. Für „Mr. Wonderful“ ist der Kampf gegen McGeary die erste Titelchance seiner MMA-Karriere. Trotz guter Bilanz konnte er es zuvor in der UFC nie ganz nach oben schaffen.

Awad trifft auf Ward, Coenen heißt Nogueira willkommen

Zuvor hofft der einmalige Turniersieger und Titelherausforderer Brennan Ward (13-4) darauf, sich wieder in Richtung Titelrennen vorzukämpfen. Ward bezwang im Turnier 2013 den Dänen Mikkel Parlo und sicherte sich so seinen Titelkampf gegen Alexander Shlemenko, der verloren ging. Auch im Kampf darauf ging Ward durch die Fäuste von Tamdan McCrory schlafen. Davon erholte sich der 28-Jährige mit vier Siegen am Stück bei Bellator und Rizin, bevor er im April „Cyborg“ Santos unterlag. Bereits nach 30 Sekunden war im Leglock Schluss. Er trifft auf Saad Awad (19-8), der Santos daraufhin K.o. schlug, aber selbst zuletzt Derek Anderson unterlag.

Auch die Frauen werden bei Bellator wieder im Einsatz sein. So trifft Marlos Coenen (23-7) im Federgewicht auf Talita Nogueira (6-0). Nogueira sollte bereits im vergangenen Jahr bei Bellator debütieren, eine Knieverletzung verhinderte das. Stattdessen beläuft sich die Auszeit der 30-Jährigen mittlerweile schon auf fast drei Jahre. Da gibt es für das Comeback einfachere Gegnerinnen als die Niederländerin Coenen, die in den letzten Jahren nur „Cyborg“ Justino, Miesha Tate und zuletzt überraschend Alexis Dufresne unterlag.

Das bisherige Programm in der Übersicht:

Bellator 163
4. November 2016
Uncasville, Connecticut, USA

Titelkampf im Halbschwergewicht
Liam McGeary vs. Phil Davis

Saad Awad vs. Brennan Ward
Telita Nogueira vs. Marlos Coenen

Vorprogramm
Josh Diekmann vs. Tyler King
Blair Tugman vs. Walter Smith-Cotito
Michael Zichelle vs. Tim Caron
Ilya Kotau vs. Carlos Corriea
Sarah Payant vs. Hannah Regina

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news-19461 Sat, 24 Sep 2016 15:28:11 +0200 Bellator 167: Italien-Rückkehr mit Sakara gegen Beltran /gnp1-radio/news/bellator-167-italien-rueckkehr-mit-sakara-gegen-beltran/ Petrosyan vor Bellator-Debüt, Kielholtz, Daniels und Co. im Einsatz. Kurz vor Ende des Jahres kehrt Bellator MMA nach Italien zurück. Am 10. Dezember wird man in Florenz Bellator 167 abhalten. Wie schon im April soll auch im Dezember sowohl MMA als auch K-1 im italienischen Käfig stattfinden. Im Hauptkampf steht dabei ein Lokalmatador und früherer UFC-Kämpfer: Alessio Sakara. Der „Legionär“ misst sich mit Joey Beltran. Zudem findet auch die nächste Ausgabe von Bellator-Kickboxing statt.

Fast acht Jahre stand Alessio Sakara (17-11 (2)) im Kader der UFC, bevor er 2013 entlassen wurde. Der heute 35-Jährige stand dabei 15 Mal im Octagon und konnte Siege über Thales Leites, James Irvin und Elvis Sinosic feiern. Nach vier Niederlagen am Stück gegen Chris Weidman, Patrick Cote, Brian Stann und Nico Musoke setzte die Organisation den Italiener schließlich vor die Tür. Nach zwei schlechten Jahren, deren negative Krönung ein im Kampf gerissener Bizeps war, meldete sich Sakara mit einem technischen Knockout gegen Dib Akil, Deutschlands kultigsten Kämpfer 2014, zurück. Zuletzt sah man Sakara im April beim Italien-Debüt von Bellator Brian Rogers ausknocken.

Auch Gegenüber Joey Beltran (17-13 (1)) kann auf jahrelange UFC-Erfahrung zurückblicken. Der „Mexicutioner“ konnte zehn Kämpfe innerhalb von drei Jahren bestreiten und stand schon mit Schwergewichtsweltmeister Stipe Miocic im Käfig. Seit 2013 ist Beltran nun bei Bellator und wechselt dort regelmäßig die Gewichtsklassen. Dabei durfte der 34-Jährige bereits gegen Emmanuel Newton um den Gürtel im Halbschwergewicht kämpfen, das, obwohl er noch keine Siegesserie bei Bellator zustande brachte. Nachdem Beltran das Jahr 2015 im Mittelgewicht verbrachte und im Mai in einem Schwergewichtskampf Chase Gormley nach Punkten unterlag, kehrt er gegen Sakara wieder ins Halbschwergewicht zurück.

Petrosyan debütiert, Kielholtz mit Titelkampf

Premiere bei Bellator-Kickboxing: Zum ersten Mal wird ein Titel im Fliegengewicht der Frauen ausgelobt. Dafür bewerben sich die niederländische „Miss Dynamite“ Denise Kielholtz (45-3) und die Italienerin Gloria Peritore (11-1-1), die Kielholtz bereits einmal besiegen konnte. Mit Raymond Daniels, Kevin Ross und Joe Schilling kommen auch die weiteren Stars von Bellator-Kickboxing zum Einsatz. Gegner werden in den kommenden Wochen verkündet.

Überstrahlt werden sie in Florenz jedoch von Giorgio Petrosyan. Der 30-Jährige hat sich seit seiner Niederlage gegen Andy Ristie im Glory-Turnier vor drei Jahren rargemacht und nur noch in Italien oder China gekämpft. Dabei blieb der „Doctor“ aber in sechs Kämpfen ungeschlagen und bezwang unter anderem Enriko Kehl durch Mehrheitsentscheid. Immer noch mit einer fast makellosen Bilanz von 82 Siegen aus 87 Kämpfen ausgestattet, kommen jetzt auch Bellator-Fans in den Genuss des Ausnahme-Kickboxers, wenn er am 10. Dezember sein Debüt gibt.

Das bisherige Programm im Überblick:

Bellator 167
10. Dezember 2016
Florenz, Italien

Alessio Sakara vs. Joey Beltran

Bellator Kickboxing: Florence
10. Dezember 2016
Florenz, Italien

Titelkampf im Fliegengewicht der Frauen
Denise Kielholtz vs. Gloria Peritore

Giorgio Petrosyan vs. TBA
Raymond Daniels vs. TBA
Kevin Ross vs. TBA
Joe Schilling vs. TBA

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news-19460 Sat, 24 Sep 2016 13:10:25 +0200 VIDEO: Koreaner kollabiert auf der Waage /gnp1-radio/news/video-koreaner-kollabiert-auf-der-waage/ Hong Young-Ki tritt trotz Zusammenbruch in den Käfig. Gewichtmachen ist nicht nur eine Qual für die Kämpfer, sondern auch Stein des Anstoßes zahlreicher Debatten. Nachdem es im vergangenen Jahr bereits zu einem Todesfall bei One FC gab, sah es so aus, als ob ein Umdenken in der Szene stattgefunden habe, scheinbar nicht bei allen Kämpfern.

Samstagnachmittag wird der 31-Jährige Koreaner Hong Young-Ki bei Road FC 33 in den Käfig steigen um sich dort mit dem Japaner Hiroto Uesako zu messen. Wie fit Young-Ki sein wird, ist fraglich, wenn man das Video sieht, auf welchem er erst auf dem Weg zur Waage gestützt werden muss und sich dann nicht alleine auf den Beinen halten kann.

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news-19455 Sat, 24 Sep 2016 12:43:00 +0200 UFC Brasilia: Cyborg, Bigfoot und der irische Drache in Aktion /gnp1-radio/news/ufc-brasilia-cyborg-bigfoot-und-der-irische-drache-in-aktion/ Mit Startzeiten: So könnt ihr die UFC Fight Night 95 am Wochenende mitverfolgen. Auch am vierten Septemberwochenende gönnt die UFC sich selbst, ihren Fans und den Kämpfern keine Pause. Mit der 95. Ausgabe ihrer Fight Night-Serie kehrt die Liga in die brasilianische Hauptstadt Brasilia zurück und bringt eine Handvoll Stars und für solide Action bekannte Gesichter mit. Neben Abrissbirne Cris "Cyborg" sind u.a. Roy Nelson, "Bigfoot" Silva, Paul Felder und Thiago Santos mit von der Partie.

Die UFC Fight Night 95 wird in Deutschland auf dem UFC Fight Pass übertragen, der ab 5,99 Euro monatlich auf ufc.tv erhältlich ist.

Anbei die Startzeiten:
Vorprogramm Teil 1 (UFC Fight Pass): Sonntag, 25. September, 0:30 Uhr
Vorprogramm Teil 2 (UFC Fight Pass): Sonntag, 25. September, 2 Uhr
Hauptprogramm (UFC Fight Pass): Sonntag, 25. September, 4 Uhr

Hauptkampf: Cristiane Justino vs. Lina Lansberg

Es geht wie immer ums Gewicht bei Cristiane „Cyborg“ Justino (16-1-0(1)). Am Samstag wird die Zerstörerin daher einmal mehr im Catchweight bis 63,95 Kilo ins Octagon steigen. Beschäftigungstherapie?

Lina „Elbow Princess“ Lansberg
(6-1) ist gelernte Thaiboxerin und somit stilistisch zumindest eine vernünftige Herausforderung für Cyborg. Eigentlich aber auch nur theoretisch.

Cyborg verlor neben einem 2014er-Thaiboxkampf ihr MMA-Debüt im Jahr 2005 und zog seitdem eine Schneise der Verwüstung durch die Käfige dieser Welt. Was sich wie das Klischee schlechthin liest, beschreibt tatsächlich die Realität. 14 Knockouts in 16 Profi-Siegen bedürfen wohl keiner weiteren Erklärung. Im Mai debütierte die Invicta-Championess nach langem hin und her in der UFC und führte dort Leslie Smith kurz und schmerzlos ihrer Bestimmung als Opferlamm zu.

Ob es Lina Lansberg an diesem Wochenende anders ergehen wird? Zumindest auf den ersten Blick scheint die Schwedin sich zumindest nicht großartig einschüchtern zu lassen von Cyborgs imposanter Erscheinung, die ihre eigene um einige Zentimeter überragt.

Mit vier Knockouts in sechs Profi-Siegen, darunter einem gegen Alexandra Buch im vergangenen Jahr, kann Lansberg selbst auf eine respektgebietende Bilanz zurückblicken. Letztlich aber bleibt immer die Gewissheit, dass Cyborg schon rein körperlich ebenbürtige Gegnerinnen fehlen – daher auch die ungewöhnlichen Gewichtslimits, statt eine Federgewichtsklasse einzuführen, in der die Brasilianerin eigentlich Zuhause ist.

Und hier könnte Lansbergs Vorteil liegen: Justino erreicht das Gewichtslimit stets nur mit Ach und Krach – kann sie den Kampf in die ausdauerfressenden späteren Runden ausdehnen, wer weiß, wie weit das Pendel dann zugunsten der Schwedin ausschlagen könnte. Es bleibt die Gewissheit: Je unwahrscheinlicher der Sieg erscheint, desto gigantischer wäre der Triumph, wenn Lansberg es irgendwie schaffen sollte, den brasilianischen Bulldozer in die Schranken zu weisen.

Co-Hauptkampf: Renan Barao vs. Philipe Nover

Es könnte die letzte Chance sein für Renan „Barao“ Pegado (33-4-0(1)). Der ehemalige UFC-Bantamgewichtschampion verlor seinen Gürtel 2014 überraschend deutlich durch Knockout in der fünften Runde gegen TJ Dillashaw und war seitdem nie wieder derselbe – vormals war Barao mit zerstörerischer Wucht durch einige der besten Kämpfer der Gewichtsklasse gerannt, von Eddie Wineland über Michael McDonald bis hin zu Urijah Faber (2x).

Seit dem Debakel bei UFC 173 allerdings hat Barao lediglich einen Kampf gewonnen, und in seinem Sieg gegen Mitch Gagnon dabei nicht einmal besonders gut ausgesehen. Aktuell kann der 29-Jährige nur zwei Niederlagen nacheinander vorweisen – nach einer noch deutlicheren Schlappe im Rückkampf gegen Dillashaw setzte es im Mai eine Punktniederlage gegen Jeremy Stephens.

Mittlerweile geht es im Gewicht eine Klasse weiter oben zur Sache als zu seinen Weltmeister-Tagen, im Gegner-Level jetzt allerdings ein paar Schritte weiter unten. Phillipe „The Filipino Assassin“ Nover (11-6-1), einst von UFC-Präsident Dana White als nächster Anderson Silva gehandelt, ist kein schlechter Kämpfer, ist dem Erfolg in der UFC aber zumindest bisher meist hinterhergelaufen.

2010 wurde der gebürtige New Yorker nach drei Niederlagen in Folge vor die Tür gesetzt, 2015 kehrte er in seiner zweiten Heimat in die UFC zurück und gewann bei UFC Manila gegen Yui Chul Nam, um dann im Dezember eine knappe Punktentscheidung an Zubaira Tukhugov abzugeben.

Trotz Niederlagen und Pause steht ihm jetzt der größte Kampf seiner Karriere bevor. Und, wer weiß, wenn alles gut geht, dann vielleicht auch ein gewaltiger Sieg.

Die restlichen Kämpfe von UFC Brasilia

Zwar ohne richtige Top-Stars, aber dafür mit einigen bekannten Gesichtern und üblicherweise recht unterhaltsamen Kämpfern wartet der Rest der 95. UFC Fight Night auf.

So wird im Schwergewicht Antonio „Bigfoot“ Silva (19-9-1) ein Heimspiel in seinem Geburtsort gegen Roy „Big Country“ Nelson (21-13) bekommen. Allerdings keinen Aufbaukampf, denn wenn Nelson neben seiner ausladenden Wampe für etwas bekannt ist, dann für seine hammerharte Rechte, die in der UFC schon Namen wie Mirko CroCop, Matt Mitrione und Rodrigo Nogueira auf die Bretter geschickt hat.

Ein Schicksal, das „Bigfoot“ zuletzt häufig erleiden musste – nur drei Siege in seinen letzten elf Kämpfen kann der schlagstarke Brasilianer vorweisen, in den letzten fünf Jahren wurde er zudem bedenkliche sieben Mal ausgeknockt. Beide Kämpfer haben zuletzt verloren, entsprechend gehen beide mit einer Menge Erfolgsdruck in ihr Duell.

Schnelle Action verspricht der Leichtgewichtskampf zwischen Francisco „Massaranduba“ Trinaldo (20-4) und Paul „The Irish Dragon“ Felder (12-2). Trinaldo erwischte einen durchwachsenen Start im Octagon, hat seit 2014 aber einen Lauf, der sechs Siege in Folge gegen Namen wie Chad Laprise, Ross Pearson und Norman Parke beinhaltet.

Felder dagegen begann seine UFC Karriere stark mit Siegen gegen Jason Saggo und Danny Castillo, bevor aufeinanderfolgende Niederlagen in knappen Kämpfen gegen Edson Barboza und Ross Pearson ihm im vergangenen Jahr den Wind aus den Segeln nahmen. Aktuell allerdings genießt der irische Drache nach Siegen gegen Daron Cruickshank und Josh Burkman wieder eine Menge Aufwind.

Ebenfalls im Leichtgewicht wird der Fight Pass-Hauptkampf des Abends ausgetragen. Mit Alan „Nuguette“ Patrick (13-1) trifft dabei einer der athletischsten und unorthodoxesten Kämpfer der Gewichtsklasse auf eines der vielversprechendsten europäischen Talente: Stevie „Braveheart“ Ray (19-5), der im Octagon bereits Mickael Lebout, Leonardo Mafra und Marcin Bandel bezwingen konnte.

Relevanz für die Rangliste dürfte außerdem das Fliegengewichtsduell zwischen Jussier "Formiga" da Silva (18-4) und Dustin Ortiz (15-5) haben. Beide Kämpfer sind bisher nur an der Elite gescheitert und wollen sich nun mit einem imposanten Sieg am Wochenende in diese Sphären zurückkämpfen.

Anbei das gesamte Programm im Überblick:

UFC Fight Night 95: Cyborg vs. Lansberg
Samstag, 24. September 2016
Ginásio Nilson Nelson in Brasília, Brasilien


Hauptprogramm (UFC Fight Pass)
Cristiane Justino vs. Lina Lansberg
Renan Barao vs. Philipe Nover
Roy Nelson vs. Antonio Silva
Francisco Trinaldo vs. Paul Felder
Thiago Santos vs. Eric Spicely
Godofredo Pepey vs. Mike De La Torre

Vorprogramm Teil 2 (UFC Fight Pass)

Gilbert Burns vs. Michel Prazeres
Rani Yahya vs. Michinori Tanaka
Jussier Formiga vs. Dustin Ortiz
Erick Silvs vs. Luan Chagas

Vorprogramm Teil 1 (UFC Fight Pass)
Alan Patrick vs. Stevie Ray
Vicente Luque vs. Héctor Urbina
Glaio Franca vs. Gregor Gillespie

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news-19458 Sat, 24 Sep 2016 11:46:39 +0200 Invicta FC 19: Maia und Hamasaki behalten die Titel /gnp1-radio/news/invicta-fc-19-maia-und-hamasaki-behalten-die-titel/ Die Ergebnisse aus Kansas City. Jennifer Maia ist jetzt auch unangefochtene Weltmeisterin im Fliegengewicht der Frauen. Nachdem im Vorfeld des Titelkampfs bekannt wurde, dass Invicta FC der dauerverletzten Championesse Barb Honchak den Titel abnahm, wurde der Kampf um den Interims-Titel zwischen Maia und Roxanne Modafferi zum Kampf um den unangefochtenen Gürtel hochgestuft. Im zweiten Titelkampf machte Ayaka Hamasaki kurzen Prozess mit Jinh Yu Frey.

Es war ein hartes Stück Arbeit für Jennifer Maia. Gegen die erfahrene Roxanne Modafferi benötigte die Championesse alle fünf Runden und die Punktrichter, um sich zur unangefochtenen Weltmeisterin zu krönen. Im klassischen Duell zwischen Stand- und Bodenkämpfer konnte Modafferi mit Takedowns früh punkten, das Duell jedoch nicht beenden. Maia zeigte sich variabel im Stand und setzte dem Publikumsliebling mit harten Händen zu. Mit jeder Runde wurde Modafferi langsamer, die Takedown-Versuche wurden immer wieder abgewehrt. Maia nahm das Heft in die Hand, ließ sich nicht aus der Reserve locken und punktete bis zum Schluss mit Händen und Leg Kicks. Die Punktrichter waren sich schließlich uneinig, erklärten jedoch trotzdem die Brasilianerin Jennifer Maia zur unangefochtenen Weltmeisterin im Fliegengewicht.

Viel schneller war der zweite Titelkampf des Abends vorbei. Herausforderin Jinh Yu Frey begann stark und konnte Titelverteidigerin Ayaka Hamasaki früh in Bedrängnis bringen. Die Japanerin kämpfte sich jedoch zurück und traf in der letzten Minute der zweiten Runde mit einer schweren rechten Overhand, die eine heftige Platzwunde an Freys linkem Auge öffnete. Nach kurzer Untersuchung entschied der Ringarzt, dass die Amerikanerin nicht weiterkämpfen könne. Der Kampf wurde abgebrochen, richtig zufrieden war die 34-Jährige jedoch nicht damit.

Zuvor zeigte sich wieder einmal, wie schwer der Umstieg von einer Einzeldisziplin auf MMA fällt. Thaiboxerin Tiffany Van Soest musste bereits ihre zweite Niederlage einstecken. Gegen MMA-Debütantin Kal Holliday fand sich die „Time Bomb“ immer wieder auf dem Rücken wieder. Zwar konnte Van Soest mit einer harten Rechten ebenso punkten und konnte die zahlreichen Würgegriffe abwehren, in der zweiten Runde war ihr Widerstand jedoch gebrochen und sie gab im Rear-Naked Choke auf.

Die Ergebnisse im Überblick:

Invicta FC 19
23. September 2016
Kansas City, Missouri, USA

Titelkampf im Fliegengewicht
Jennifer Maia bes. Roxanne Modafferi geteilt nach Punkten (47:48, 48:47, 49:46)

Titelkampf im Atomgewicht
Ayaka Hamasaki bes. Jinh Yu Frey via T.K.o. (Platzwunde) nach 4:38 in Rd. 2

Irene Aldana bes. Faith van Duin via T.K.o. (Schläge) nach 4:57 in Rd. 1
Kaline Medeiros bes. Manjit Kolekar einstimmig nach Punkten (30:27, 30:27, 29:28)
Kal Holliday bes. Tiffany van Soest via Rear-Naked Choke nach 2:08 in Rd. 2
Julia Jones bes. Stephanie Skinner via Rear-Naked Choke nach 2:38 in Rd. 1
Amber Leibrock bes. Amy Coleman via T.K.o. (Knie und Schläge) nach 3:15 in Rd. 1
Sunna Rannveig Davidsdoir bes. Ashley Greenway einstimmig nach Punkten (30:27, 30:27, 30:27)

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news-19451 Sat, 24 Sep 2016 11:10:00 +0200 “Jeder Sieg ist ein schönes Gefühl“ /gnp1-radio/news/jeder-sieg-ist-ein-schoenes-gefuehl/ Patrick Krause wurde New York NAGA Champion. Neben Dennis von Kessinger, der sich zweimal Silber sichern konnte, erkämpfte sich Patrick Krause vom Team Renzo Gracie Europe Hamburg gleich den NAGA-Titel und einen dritten Platz. Krause war nach dem Event mit seinen Leistungen auch sehr zufrieden. Im weit entfernten New York war er zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.

GNP1.de: Herzlichen Glückwunsch zum Turniergewinn bei den New York NAGA Open. Wie war das Erlebte für dich?
Patrick Krause: Der Gewinn des Gürtels in meiner Klasse war eine Überraschung für mich, da ich schon lange nicht mehr gekämpft habe und gleich in beiden Bereichen, GI und No-Gi, in den sogenannten Experten-Klassen ran musste. Zuerst war No-Gi dran und ich durfte gegen einen Matt Serra Braungurt ran.

Dieser schaffte einen Takedown und machte danach nur Sandbagging. Diesen Kampf verlor ich dann auch mit 2-1 und ich dachte, dass ist doch ein schlechter Start. Um Platz drei durfte ich dann auch noch gegen einen Braungurt ran. Diesen Kampf gewann ich 6-2. Also hatte ich Bronze. Leider verletzte ich mich bei dem Kampf bei einer Kneebar-Verteidigung.

Trotzdem wollte ich nicht kampflos aus dem Gi-Bereich weggehen. Nach einer Stunde und einem wirklich dicken Knie ging es zurück auf die Matte. Der Kampf ging los und ich gewann diesen nach Punkten. Nach dem Kampf wurde mir dann gesagt, dass zwei Leute aus dem Pool nicht antreten. Somit wurde ich dann NAGA-Champion.

Auch wenn es nur ein Kampf war, für mich war es weitaus mehr:  Jetlag, höhere Gewichtsklasse und Verletzungen. Deswegen ja bin ich doch zufrieden.

Welchen Stellenwert hat dieser Sieg für dich?
Jeder Sieg ist ein schönes Gefühl, aber es ist nicht so, dass ich jetzt dadurch fliegen kann.

Sind die Gegner in Übersee anders zu kämpfen? Musstest du dich sehr darauf einstellen?
Also gegen Leute aus den USA zu kämpfen ist schon etwas Anderes. Da werden Techniken aus dem Hut gezaubert, die wir hier noch nicht auf dem Zettel haben. Aber wir sind alle nur Menschen und mit meiner Halfguard hatten die auch ihre Probleme.

Ist der Knoten jetzt bei dir geplatzt? Was können wir von dir 2016 noch erwarten?
Also im Oktober ist ein Turnier in Rio geplant. Ich muss nur schauen wie es sich mit meinem Knie bis dahin verbessert. Ansonsten habe ich mit meinen Schülern aus meiner Renzo Gracie Academy noch dieses Jahr ein paar Auftritte. Im November beim Gold Team ein No-Gi Turnier für Kids und Erwachsene. Ich selber werde dieses Jahr noch einen MMA-Kampf bestreiten bei der Xite Fight Night in Trittau. 2017 geht es wieder in die USA, im April, wo mein Sohn Ian und ich bei der NAGA WM mitmachen und es werden für mich ein paar Turniere mehr.

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news-19457 Sat, 24 Sep 2016 10:43:26 +0200 FFC 26: Abus Magomedov überrollt erfahrenen Ivica Truscek /gnp1-radio/news/ffc-26-abus-magomedov-ueberrollt-erfahrenen-ivica-truscek/ Die Ergebnisse aus Linz. Am Freitagabend machte die kroatische Organisation FFC einmal mehr in Österreich halt. Diesmal wurde der Ring in Linz aufgebaut und neben MMA-Kämpfen bekamen die Zuschauer auch reine Standkämpfe zu sehen. Mit Abus Magomedov war auch ein Kämpfer aus Deutschland vertreten.

Magomedov war knapp zwei Wochen vor der Veranstaltung eingesprungen und bekam es mit dem erfahrenen Kroaten Ivica Truscek zu tun. Der 26-jährige Magomedov war körperlich klar überlegen und zeigte sich äußerst dominant. In der ersten Runde konnte er seinen Gegner bereits mit einem Tritt zum Körper Schaden zufügen und ihn damit in die Defensive zwingen. Truscek überstand den folgenden Angriff und schaffte es in die zweite Runde.

Hier zeigte sich Truscek dann deutlich langsamer und nur noch in der Defensive. Gegen Ende der Runde konnte Magomedov seinen Gegner nach einem harten Konterschlag auf den Boden bringen und dort per Rear-Naked Choke zur Aufgabe zwingen. Für Magomedov ist es nach seinem Wechsel ins Mittelgewicht der zweite Sieg in Folge. 

Im Hauptkampf der Veranstaltung setzte Dion Staring seinen FFC-Schwergewichtstitel gegen Darko Stosic aufs Spiel. Nach einem spannenden Kampf, in dem es hin und her ging und beide zahlreiche Treffer ins Ziel bringen konnten, wurde Darko Stosic der mehrheitliche Punktsieg zugesprochen. Der Titel geht damit nach Serbien

Im Kampf um das vakante Gold im Federgewicht konnte sich Filip Pejic gegen Leichtgewichtschampion Ahmed Villa durchsetzen. Pejic hatte die erste Runde komplett verschlafen, fand dann aber immer besser in den Kampf, konnte Takedowns abwehren und gute Treffer setzen. Villa fand kein Mittel mehr, den Kampf auf den Boden zu bringen. Im Clinch wurde er in der dritten Runde von einem Ellenbogen erwischt, ging zu Boden und wurde dort durch Ground and Pound besiegt.

Die Ergebnisse der Veranstaltung im Überblick: 

FFC 26
23. September 2016
Linz, Österreich

MMA
Titelkampf im Schwergewicht
Darko Stosic bes. Dion Staring mehrheitlich nach Punkten

Titelkampf im Federgewicht
Filip Pejic bes. Ahmed Villa via T.K.o. nach 3:40 in Rd. 3

Abus Magomedov bes. Ivica Truscek via Rear-Naked Choke nach 4:50 in Rd. 2
Arbi Mezhidov bes. Marko Burusic geteilt nach Punkten

Kickboxen
Titelkampf im Weltergewicht

Eyevan Dannenberg bes. Shkodran Veseli einstimmig nach Punkten

Samo Petje bes. Zahir Zairov einstimmig nach Punkten
Tomislav Cikotic bes. Enver Sljivar einstimmig nach Punkten
Ivan Bilic bes. Kristian Franjic via K.o. nach 2:25 in Rd. 1
Thomas Leitner bes. Marian Serban via K.o. nach 2:08 in Rd. 1
Rene Wimmer bes. Cheick Sidibe via K.o. nach 0:58 in Rd. 3 

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news-19456 Sat, 24 Sep 2016 03:11:23 +0200 UFC 205: Tate trifft auf Pennington /gnp1-radio/news/ufc-205-tate-trifft-auf-pennington/ Hochkarätiger Frauenkampf in New York. Das Kampfprogramm für das lang erwartete Madison Square Garden-Debüt der UFC wächst weiter. Mit einem hochkarätigen Frauenkampf zwischen Miesha Tate und Raquel Pennington werden die Ticketverkäufe weiter angeregt. Am 12. November werden außerdem Lyman Good und Belal Muhammad kollidieren.

Miesha Tate (18-6) kehrt nach ihrem Titelverlust wieder ins Octagon zurück. Zuvor konnte die US-Amerikanerin Holly Holm vom Thron stürzen und sich erstmals zur UFC-Titelträgerin krönen.

Mit dem Titelgewinn sicherte die 28-Jährige ihren fünften Sieg in Serie, konnte das Gold allerdings nicht verteidigen. Die Ex-Championesse im Bantamgewicht verlor ihren Gürtel gegen Amanada Nunes im Juli dieses Jahres.

Raquel Pennington (8-5) hat aktuell eine beeindruckende Siegesserie vorzuweisen. Die ebenfalls 28-Jährige ist seit drei Duellen unbesiegt und würde sich mit einem Triumph über Tate zur Titelaspirantin mausern. Bislang flog die frühere Invicta FC-Kämpferin unter dem Radar, jedenfalls was Titelkämpfe angeht. Nach Siegen gegen Jessica Andrade, Bethe Correia und Elizabeth Phillips steht sie vor dem größten Kampf ihrer Karriere.

Beide Athletinnen ziehen es vor sich im Stand zu messen, können jedoch auch auf dem Boden für Gefahr sorgen. Gleiches gilt für Lyman Good (19-3) und Belal Muhammad (10-1).

Der New Yorker-Lokalmatador Good ist ein früherer Bellator MMA-Champion, der seit 2015 bei der UFC unter Vertrag ist. Der 31-Jährige konnte acht seiner letzten 10 Begegnungen für sich entscheiden und will vor heimischer Kulisse punkten.

Erst letztes Wochenende stand Belal Muhammad im Käfig. Der 28-Jährige feierte in Hidalgo gegen Augusto Montano seinen ersten UFC-Erfolg, nachdem er bei seinem kurzfristig angesetzten Debüt von Alan Jouban ausgepunktet wurde und dabei eine fiese Platzwunde mitnahm. Der frühere Titan-FC-Champion wird bei UFC 205 bereits seinen dritten Kampf innerhalb von vier Monaten absolvieren.

Alle bisher bestätigten Duelle für UFC 205 auf einen Blick:

UFC 205
12. November 2016
Madison Square Garden, New York, USA

Titelkampf im Weltergewicht
Tyron Woodley (c) vs. Stephen Thompson

Titelkampf im Strohgewicht
Joanna Jedrzejczyk (c) vs. Karolina Kowalkiewicz

Miesha Tate vs. Raquel Pennington
Yoel Romero vs. Chris Weidman
Donald Cerrone vs. Kelvin Gastelum
Frankie Edgar vs. Jeremy Stephens
Rashad Evans vs. Tim Kennedy
Tim Boetsch vs. Rafael Natal
Liz Carmouche vs. Katlyn Chookagian
Marcos Rogerio de Lima vs. Gian Villante
Thiago Alves vs. Jim Miller
Lyman Good vs. Belal Muhammad

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